BURSUcm

BURSU Connection Manager

Das vollständige Benutzerhandbuch. Windows 5.5.0 · Linux & macOS 3.3.5 · Android 2.1.1 · iOS/iPadOS 2.1.1 · das BURSUcloud-Webportal. BURSUsofts, Oktober 2026.

Was ist BURSUcm

BURSU Connection Manager (BURSUcm) ist ein schneller Manager für Remote-Verbindungen. Er bündelt alles, womit ein Engineer arbeitet, in einem Fenster: Server, Netzwerkgeräte, Remote-Desktops, Dateipanels, gespeicherte Zugangsdaten und Team-Zugriffsrechte. Er läuft nativ unter Windows, Linux und macOS, hat mobile Begleiter für Android und für iPhone/iPad und kann — muss aber nicht — alles über den BURSUcloud-Dienst synchronisieren.

Ihre Server, ein verschlüsselter Katalog — auf jedem Gerät
Windows · Linux · macOS · Android · iOS/iPadOS · Webportal
SSHWinRMSFTPFTPRDPVNCBildschirmfreigabeTelnet
KomponenteWas es ist
Windows-AppDer ursprüngliche Desktop-Client: SSH, WinRM, RDP, VNC, Apple Remote Desktop, Telnet, Serial, Web, FTP/FTPS und SFTP in Tabs, ein verschlüsselter Zugangsdaten-Tresor, Benutzer und Berechtigungen.
Linux- & macOS-AppDerselbe Verbindungsmanager für Debian/Ubuntu, Arch, die Fedora/RHEL-Familie und macOS (Intel und Apple Silicon). Ein Katalog, dieselben Speichermodi, Remote-Desktop — einschließlich Apple Remote Desktop — direkt im Tab gerendert. Siehe eigenes Kapitel.
BURSUcloudOptionale Cloud: Ihr Katalog liegt in einer isolierten PostgreSQL-Datenbank und synchronisiert sich über eine Zero-Knowledge-API zwischen Ihren Geräten — der Server sieht entschlüsselte Passwörter nie.
Webportal bursucm.comCloud-Datenbanken im Browser verwalten: Verbindungen, Zugangsdaten, Snippets, Benutzer, Geräte, Backups.
BURSUlinkEin kostenloser Agent für Windows, macOS und Linux, der einen Computer hinter NAT mit einer BURSUcloud-Datenbank verknüpft: Die Apps erreichen ihn über SSH, SFTP, Telnet, RDP, VNC, WinRM und Apple Remote Desktop und öffnen seine Webseiten und FTP-Server — ohne Portweiterleitung und ohne VPN. Siehe das eigene Kapitel.
Android-AppEin mobiler Client für den Cloud-Katalog: SSH- und Telnet-Terminals, Dateien per SFTP/FTP, integriertes RDP, VNC und Apple Remote Desktop, Bearbeiten ohne Netz, Entsperren per Fingerabdruck — dieselben Ordner und dieselbe Reihenfolge wie am Desktop. Siehe das eigene Kapitel.
iOS- & iPadOS-AppEine universelle App für iPhone und iPad: SSH- und Telnet-Terminals, Dateien per SFTP/FTP, integriertes RDP, VNC und Apple Remote Desktop, Bearbeiten ohne Netz, Entsperren per Face ID — derselbe Katalog in derselben Reihenfolge. Siehe das eigene Kapitel.
BURSUcm-Home-Dashboard
Das Home-Dashboard: Statistiken, zuletzt genutzte und favorisierte Verbindungen, Tresor-Status, Schnellaktionen.

Unterstützte Protokolle

ProtokollWie es sich öffnetHighlights
SSHeingebettetes Terminal im TabSchlüssel, SSH-Agent, Jump-Host, Portweiterleitung und SOCKS5-Proxy, tmux, SFTP-Panel daneben
WinRMeingebettete PowerShell- oder cmd.exe-Konsole im Tab (PowerShell Remoting / WinRS)HTTP oder HTTPS mit gepinntem Zertifikat, gestreamte Ausgabe, Ctrl+C, Read-Host- und -Confirm-Abfragen, cmd-Codepage
RDPeingebetteter Client im Tab (BURSUrdp-Engine; Microsoft unter Windows / IronRDP unter Linux & macOS als Alternative)Farbtiefe, Laufwerks-/Zwischenablage-/Drucker-Umleitung, Multi-Monitor
VNCeingebetteter Remote-Desktop im TabTLS/VeNCrypt-Verschlüsselung, Tight/ZRLE/Hextile, Zwischenablage, Skalierung, Nur-Ansehen
Apple Remote Desktopeingebetteter Mac-Desktop im TabHigh Performance (GPU-Video + Audio) auf macOS 14+ (Intel-Mac ohne privaten Bildschirm), normaler Bildschirm auf Macs, die es nicht anbieten, privater oder Spiegel-Modus
Telneteingebettetes Terminalfür Netzwerkgeräte und Altsysteme
Serial (COM)eingebettetes TerminalBaudrate, Parität, Stoppbits, Flusskontrolle
Web (HTTP/HTTPS)eingebetteter Browser im Tabgespeicherte Anmeldung, Zertifikatfehler für interne Panels ignorieren; ein vollwertiger Browser — Adressleiste mit Schloss, Suchen, Drucken, Entwicklertools und eine Liste der Downloads
FTP / FTPSDateimanager mit zwei Panelsexplizites und implizites TLS, Passivmodus, Übertragungswarteschlange
SFTPPanel neben dem SSH-Terminal oder eigenständigÜbertragungswarteschlange mit Fortschritt, Drag & Drop, Übertragung ganzer Ordner, chmod
Welches Kapitel soll ich lesen?

Das meiste in diesem Handbuch gilt für jede Desktop-Ausgabe — Verbindungen, Zugangsdaten, SSH, der Tresor und die Cloud verhalten sich überall gleich. Wo sich Windows und Linux/macOS unterscheiden (Installation, die RDP-Engine, einige Einstellungen), sagt es der Text, und das Kapitel zu Linux & macOS sammelt alles Spezifische dieser App an einem Ort.

Schnellstart in 10 Minuten

Von einer leeren Maschine zur ersten SSH-Sitzung, zum gespeicherten Passwort und zur Dateiübertragung. Jeder Schritt verlinkt auf das Kapitel, das ihn vertieft — Sie brauchen diese Links aber nicht, um ans Ziel zu kommen.

  1. Installieren Sie die App. Windows: BURSUcm-Setup.exe herunterladen und ausführen. Linux: das Paket für Ihre Distribution installieren. macOS: die App aus dem .dmg nach Applications ziehen.
  2. Wählen Sie, wo die Daten liegen. Beim ersten Start fragt die App; wählen Sie Local database (lokale Datenbank) — die sicherste Vorgabe, komplett offline. Später können Sie Verbindungen, Zugangsdaten und Snippets in die Cloud mitnehmen – mit einer portablen Sicherung.
  3. Melden Sie sich an und ändern Sie das Passwort. Eine frische lokale Datenbank hat ein Konto, admin / admin; die App fordert Sie sofort auf, das Passwort zu ersetzen.
  4. Speichern Sie Zugangsdaten. Öffnen Sie Credentials (Zugangsdaten) in der Seitenleiste → New credential → eine Bezeichnung (etwa „root — Lab-Server“), Benutzername und Passwort. Ein gespeicherter Zugangsdatensatz kann beliebig viele Server bedienen — genau das ist der Sinn.
  5. Legen Sie eine Verbindung an. Drücken Sie Ctrl+T (oder + Add Connection): ein Name, Typ SSH, die Host-Adresse — Port 22 ist vorausgefüllt. Wählen Sie im Zugangsdaten-Feld den eben gespeicherten Datensatz. Wählen Sie unter Folder einen Ordner aus der Liste — sie zeigt dieselben Ordner in derselben Reihenfolge wie der Baum; neue Ordner legen Sie im Baum mit New folder an.
  6. Verbinden. Doppelklicken Sie den neuen Eintrag. Bei der allerersten Verbindung zeigt die App den Schlüssel-Fingerabdruck des Servers — das ist die Host-Key-Prüfung, die genau so arbeiten soll; bestätigen Sie mit Trust & remember. Ein grüner Punkt auf dem Tab bedeutet: Die Sitzung läuft.
  7. Übertragen Sie eine Datei. Drücken Sie in der Sitzungs-Symbolleiste Files (SFTP): links Ihr Computer, rechts der Server. Ziehen Sie eine Datei hinüber — sie läuft mit Fortschrittsbalken durch die Übertragungswarteschlange.
  8. Sichern Sie ab. Sobald sich echte Passwörter ansammeln, setzen Sie unter Settings → Security ein Master-Passwort — von da an sind Ihre Geheimnisse mit einem Schlüssel verschlüsselt, den nur Sie kennen, und die Datenbank wird auf jede andere Maschine portabel. Details unter Master-Passwort & Tresor.
Sie kommen von PuTTY, WinSCP oder mRemoteNG?

Tippen Sie nichts neu ein — Settings → Data → Import liest deren gespeicherte Sitzungen direkt, samt Ordnerstruktur, und WinSCP-Passwörter kommen automatisch mit. Siehe Import aus anderen Tools. KeePass, 1Password und Bitwarden / Vaultwarden kommen genauso herüber — mit Passwörtern und Einmalcodes.

Installation unter Windows

Systemvoraussetzungen

  • Windows 10 oder 11 (x64, x86 oder ARM64), einschließlich Windows Server 2012–2025.
  • ~150 MB Festplattenplatz. Die .NET-Laufzeit liegt dem Installer bei — sonst ist nichts zu installieren.

Installation

  1. Laden Sie BURSUcm-Setup.exe von bursucm.com/download herunter. Die SHA-256-Prüfsumme steht direkt neben dem Button — prüfen Sie sie bei Bedarf mit certutil -hashfile BURSUcm-Setup.exe SHA256.
  2. Führen Sie den Installer aus und folgen Sie dem Assistenten. Er wählt automatisch den passenden Build (x64/x86/ARM64) für Ihre CPU.
  3. Starten Sie BURSUcm und machen Sie mit Datenspeicherung & erster Start weiter.

Installation über das Terminal — winget

BURSUcm ist im Windows-Paket-Manager, daher ersetzt ein einziger Befehl die beiden Schritte oben. winget gehört zu Windows 10 (ab 1809) und Windows 11, und der Befehl funktioniert in PowerShell, Terminal und der Eingabeaufforderung gleichermaßen. Windows fragt einmal nach einer Bestätigung, weil die App für alle Konten des Rechners installiert wird.

winget install bursucm

Später installiert winget upgrade bursucm die neueste Version über die alte und behält alle Daten; winget uninstall bursucm entfernt sie wieder.

Updates

Die App prüft einmal täglich den Release-Feed — beim Start und an jedem weiteren Tag, an dem sie geöffnet bleibt — (abschaltbar in Settings → Appearance) und zeigt einen Dialog, sobald eine neuere Version verfügbar ist — mit Changelog und Download-Link. Ein Hinweis, der während der Arbeit gefunden wird, wartet, bis Sie auf dem Tab „Home“ sind. Eine neue Version über die alte zu installieren erhält alle Ihre Daten. Wenn Sie mit winget installiert haben, erledigt winget upgrade bursucm dasselbe im Terminal.

Installation unter Linux

Native x86_64-Pakete werden für die drei großen Familien gebaut. Holen Sie die Datei von bursucm.com/download (die Seite wählt den Tab Ihrer Distribution automatisch) — oder besser: Fügen Sie einmal das Repository hinzu und lassen Sie Ihren Paketmanager Updates für immer erledigen.

FamiliePaketEinmalige Installation
Debian, Ubuntu, Linux Mint, Pop!_OS.debsudo apt install ./bursucm_3.3.5_amd64.deb
Arch, CachyOS, Manjaro, EndeavourOS.pkg.tar.xzsudo pacman -U bursucm-3.3.5-1-x86_64.pkg.tar.xz
Fedora, RHEL, AlmaLinux, Rocky Linux.rpmsudo dnf install ./bursucm-3.3.5.x86_64.rpm

Die App landet in /opt/bursucm, erscheint im Anwendungsmenü als „BURSU Connection Manager“ und lässt sich aus einer Shell als bursucm starten. Die SHA-256-Prüfsumme jedes Pakets ist auf der Download-Seite veröffentlicht.

Paket-Repositories — automatische Updates

Alle drei Repositories werden von bursucm.com ausgeliefert und mit dem GPG-Schlüssel BURSUsofts Package Signing signiert. Fügen Sie das Repository Ihrer Familie hinzu, und neue Releases kommen mit Ihren regulären Systemupdates.

APT (Debian / Ubuntu / Mint / Pop!_OS)

sudo wget -qO /usr/share/keyrings/bursucm.gpg https://bursucm.com/repo/bursucm.gpg
sudo tee /etc/apt/sources.list.d/bursucm.sources >/dev/null <<'EOF'
Types: deb
URIs: https://bursucm.com/repo/apt
Suites: stable
Components: main
Signed-By: /usr/share/keyrings/bursucm.gpg
EOF
sudo apt update && sudo apt install bursucm

Das moderne deb822-Format .sources wird bewusst verwendet: Ubuntus Fenster „Software & Updates“ zeigt solche Einträge sauber unter Other Software an.

DNF / YUM (Fedora / RHEL / AlmaLinux / Rocky)

sudo rpm --import https://bursucm.com/repo/bursucm.asc
sudo tee /etc/yum.repos.d/bursucm.repo >/dev/null <<'EOF'
[bursucm]
name=BURSUcm
baseurl=https://bursucm.com/repo/rpm
enabled=1
gpgcheck=1
repo_gpgcheck=1
gpgkey=https://bursucm.com/repo/bursucm.asc
metadata_expire=6h
EOF
sudo dnf install bursucm
dnf zeigt direkt nach einem Release eine ältere Version?

dnf cacht Repository-Metadaten. sudo dnf --refresh install bursucm (oder upgrade) erzwingt einen frischen Blick; mit der Zeile metadata_expire=6h oben löst sich das innerhalb weniger Stunden auch von selbst.

Pacman (Arch / CachyOS / Manjaro / EndeavourOS)

curl -fsSL https://bursucm.com/repo/bursucm.asc | sudo pacman-key --add -
sudo pacman-key --lsign-key BA53B57D047CE8F14610C02A037A882DB839E2E0
echo -e '\n[bursucm]\nServer = https://bursucm.com/repo/arch' | sudo tee -a /etc/pacman.conf
sudo pacman -Syu bursucm

Laufzeitabhängigkeiten

Die Pakete deklarieren alles, was sie brauchen (GTK 3, NSS, ALSA); Ihr Paketmanager zieht das automatisch nach. Es gibt kein separates .NET oder Electron zu installieren — die App ist self-contained.

Installation unter macOS

  1. Laden Sie das Disk-Image für Ihren Mac von bursucm.com/download herunter: Intel (BURSUcm-3.3.5-x64.dmg) oder Apple Silicon (BURSUcm-3.3.5-arm64.dmg). Nicht sicher, welcher Chip verbaut ist? Apple-Menü → About This Mac.
  2. Öffnen Sie das .dmg und ziehen Sie BURSU Connection Manager in den Ordner Applications.
  3. Starten Sie die App aus Applications oder über Spotlight.
Signiert und notarisiert

Aktuelle Builds sind mit einem Developer-ID-Zertifikat signiert und von Apple notarisiert — macOS öffnet sie ohne Warnung. Falls Sie noch einen älteren Download haben, den Gatekeeper mit „Apple could not verify…“ blockiert: System Settings → Privacy & Security öffnen und Open Anyway klicken — oder einfach die aktuelle Version herunterladen.

Alles in diesem Handbuch gilt auch auf dem Mac; die Besonderheiten der Linux/macOS-Ausgabe sind in ihrem Kapitel gesammelt.

Installation unter Android

  1. Installieren Sie BURSU Connection Manager aus Google Play (Android 8.0 oder neuer) — der einfachste Weg, mit automatischen Updates. Lieber ohne Google-Konto auf dem Gerät? Dieselbe App gibt es auch als direktes BURSUcm.apk von bursucm.com/download; beim Öffnen fragt das System einmalig nach der Berechtigung, aus Ihrem Browser oder Dateimanager zu installieren.
  2. Öffnen Sie BURSUcm und melden Sie sich mit Ihrem bursucm.com-Konto an (E-Mail/Passwort, Google, Microsoft, Apple oder GitHub) — oder mit einem Datenbankbenutzer-Login wie name@handle. Ist für das Konto die Zwei-Faktor-Anmeldung eingeschaltet, fragt die App direkt nach dem Passwort nach dem Code — siehe Zwei-Faktor-Anmeldung.

Die Android-App ist ein Begleiter der Cloud: Sie braucht ein BURSUcloud-Konto und zeigt denselben Katalog wie Ihr Desktop. Funktionen und Sicherheitsmodell beschreibt das Android-Kapitel.

Auf iPhone und iPad installieren

  1. Installieren Sie BURSU Connection Manager aus dem App Store — eine universelle App für iPhone und iPad, kostenlos; sie benötigt iOS oder iPadOS 17 oder neuer.
  2. Öffnen Sie sie und melden Sie sich mit Ihrem bursucm.com-Konto an (E-Mail/Passwort, Google, Microsoft, Apple oder GitHub) — oder mit einem Datenbankbenutzer-Login wie name@handle. Ist für das Konto die Zwei-Faktor-Anmeldung eingeschaltet, fragt die App direkt nach dem Passwort nach dem Code — siehe Zwei-Faktor-Anmeldung.

Die App für iOS und iPadOS ist ein Begleiter der Cloud: Sie braucht ein BURSUcloud-Konto und zeigt denselben Katalog wie der Desktop. Funktionen und Sicherheitsmodell stehen im Kapitel zu iOS & iPadOS.

Datenspeicherung & erster Start

BURSUcm hält den gesamten Katalog (Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer, Snippets) in einer einzigen Datenbank. Beim ersten Start fragt die App, wo diese Datenbank liegen soll — und Sie können es später unter Settings → Database ändern, zwischen einer lokalen Datenbank und PostgreSQL; BURSUcloud öffnen Sie dagegen über den Anmeldebildschirm (siehe Die App mit der Cloud verbinden):

ModusWo die Daten liegenAm besten fürWie Passwörter geschützt sind
Lokales SQLiteeine Datei auf diesem Computereine Maschine, Offline-Arbeitunter Windows: DPAPI (an Ihr Windows-Konto gebunden) oder ein Master-Passwort; unter Linux/macOS: ein Master-Passwort
PostgreSQLIhr eigener Serverein Team in einem Netzwerk mit eigenem DB-ServerMaster-Passwort (portable AES-256-GCM-Verschlüsselung)
BURSUcloudeine isolierte Datenbank auf bursucm.comSync über Geräte hinweg und ein TeamMaster-Passwort; entschlüsselt wird nur auf Ihrem Gerät (Zero-Knowledge)
  • Local database — melden Sie sich als admin / admin an; die App fordert sofort eine Passwortänderung.
  • BURSUcloud — melden Sie sich mit E-Mail und Passwort von bursucm.com an, oder mit Google, Microsoft, Apple bzw. GitHub (ein Browserfenster öffnet sich; die App übernimmt die Anmeldung automatisch), und wählen Sie dann eine Datenbank aus der Liste.
Speichereinstellungen
Settings → Database: Moduswahl, Verbindungstest, Migration.

Wie BURSUcloud innen funktioniert

  • Jede Datenbank bekommt ihre eigene PostgreSQL-Datenbank auf dem Server — Kundendaten werden nie vermischt.
  • Apps erreichen sie nur über die HTTPS-API; das DBMS selbst ist nicht im Internet exponiert.
  • Verbindungspasswörter werden mit Ihrem Master-Passwort verschlüsselt gespeichert. Das Master-Passwort reist nie zum Server: Der Schlüssel wird auf Ihrem Gerät abgeleitet, der Server sieht immer nur Chiffretext. Deshalb lässt sich ein vergessenes Master-Passwort nicht wiederherstellen — verwahren Sie es sicher.
  • Datenbankbenutzer reisen in der Datenbank mit: Ein vollständiges Backup oder ein SQL-Dump trägt die Benutzerkonten zusammen mit den Daten.

Migration zwischen den Modi

  1. Wählen und testen Sie unter Settings → Database die Zieldatenbank (der Button „Test“).
  2. Klicken Sie „Migrate to another database…“ — Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer und Snippets ziehen komplett ins Ziel um: in der Windows-App eine andere lokale Datenbankdatei oder eine PostgreSQL-Datenbank, in der App für Linux & macOS eine andere lokale Datenbankdatei oder, seit 3.1.3, eine PostgreSQL-Datenbank. In BURSUcloud bringt diese Schaltfläche keinen Katalog; dafür siehe Umzug aus einer lokalen Datenbank.
  3. Wenn mehrere Computer die Datenbank nutzen werden, aktivieren Sie VOR der Migration ein Master-Passwort — sonst lassen sich DPAPI-verschlüsselte Passwörter auf anderen Maschinen nicht öffnen.

Ein Wechsel der Datenbank — unter Settings → Database, mit Import Database… oder indem Sie nach einer Migration die Frage „Switch to the migrated database now?“ bejahen — schließt alle offenen Sitzungen. Ist eine Sitzung offen, fragt die App vorher: „Open sessions (N) will be closed. Continue?“

Tipp

Unsicher, womit Sie anfangen sollen? Nehmen Sie eine lokale Datenbank. Wechseln Sie später in die Cloud, nimmt eine portable Sicherung Verbindungen, Zugangsdaten, Ordner und Snippets mit; Benutzer, Berechtigungen und Ihre manuelle Reihenfolge richten Sie dort neu ein.

PostgreSQL: Ihr eigener Server

Wählen Sie auf dem Ersteinrichtungsbildschirm unter „More options“ PostgreSQL – oder später unter Settings → Database → Database mode – und füllen Sie das Formular aus. Die Verbindung setzt die App selbst zusammen; niemand tippt eine Verbindungszeichenfolge:

FeldWas einzugeben ist
Host, PortName oder IP-Adresse des Servers und sein Port (standardmäßig 5432)
Databaseeine vorhandene, leere Datenbank (standardmäßig bursucm); die Tabellen legt die App bei der ersten Anmeldung an
Username, Passwordeine PostgreSQL-Rolle, der diese Datenbank gehört (oder die darin Tabellen anlegen darf). Das Passwort bleibt verschlüsselt auf diesem Computer – BURSUcm hat in diesem Modus keine Serverseite
EncryptionRequired, verify server certificate (empfohlen) – TLS, und das Serverzertifikat muss auf diesem Computer vertrauenswürdig sein. Required, allow a self-signed certificate – TLS ohne Prüfung der Gegenstelle; für einen privaten Server mit eigenem Zertifikat. Off – Klartext; nur in einem vertrauenswürdigen lokalen Netz

Test connection zeigt neben der Schaltfläche die Serverversion – oder den Grund des Fehlschlags; ein abgelehntes Zertifikat wird mit denselben Worten erklärt, samt der zu wählenden Verschlüsselungsoption. Dann Continue: Das Schema wird angelegt, Sie melden sich als admin / admin an und setzen ein neues Passwort. Jeder Client – Windows, Linux, macOS – wird auf dieselbe Weise auf denselben Server gerichtet; Benutzer, Gruppen und Ordnerrechte funktionieren genau wie in den anderen Modi.

Um diese Verbindungsdaten ohne erneute Eingabe weiterzugeben, wählen Sie im PostgreSQL-Formular Export config und senden die erzeugte .bursucm-db-Datei an Ihre Kollegin oder Ihren Kollegen; Import config öffnet sie auf einem anderen Windows-, Linux- oder macOS-Computer. Die Datei enthält Host, Port, Datenbank, Benutzername, Datenbankpasswort und Verschlüsselungsoption – nicht jedoch den Katalog, das App-Konto, das Master-Passwort des Tresors oder gespeicherte Geheimnisse. Schützen Sie die Datei vor dem Versand mit einem eigenen Passwort: In einer ungeschützten Datei steht das Datenbankpasswort im Klartext.

Ersteinrichtungsbildschirm: das PostgreSQL-Formular
Ersteinrichtung → PostgreSQL: Host, Port, Datenbank, Benutzer, Passwort und Verschlüsselung; „Test connection“ antwortet in derselben Zeile.

Auf dem Server: was ein Administrator einrichtet

Versionen. Jede Veröffentlichung, die das PostgreSQL-Projekt noch unterstützt — zum Zeitpunkt dieses Textes 13 und neuer. BURSUcm verlangt nichts Exotisches: Das Neueste in seinem Schema ist ON CONFLICT (PostgreSQL 9.5), und scram-sha-256 braucht PostgreSQL 10. Entwickelt und geprüft wird gegen 14 und 16.

Geben Sie ihm eine eigene Rolle und eine eigene Datenbank — und sonst nichts:

CREATE ROLE bursucm LOGIN PASSWORD 'a long random password';
CREATE DATABASE bursucm OWNER bursucm;
REVOKE ALL ON DATABASE bursucm FROM PUBLIC;
  • Kein SUPERUSER, kein CREATEROLE, kein CREATEDB. Die Rolle besitzt eine Datenbank und braucht nichts darüber hinaus. Ein Superuser hier heißt: Wer den Katalog erreicht, liest auch jede andere Datenbank dieses Servers — und pg_hba.conf nimmt das nicht mehr zurück.
  • Lassen Sie nur das Client-Subnetz herein — in pg_hba.conf, oberhalb jeder weiteren Zeile, denn die erste passende gewinnt:
    # TYPE   DATABASE  USER      ADDRESS           METHOD
    hostssl  bursucm   bursucm   192.168.10.0/24   scram-sha-256
    Setzen Sie Ihr eigenes Subnetz ein, löschen Sie jede trust-Zeile und setzen Sie ssl = on sowie listen_addresses in postgresql.conf. Danach sudo systemctl reload postgresql.
  • Das Zertifikat muss den Host nennen, den Sie eintippen. Mit Required, verify server certificate prüft die App das Serverzertifikat gegen den Namen im Feld „Host“: Ein Zertifikat für db.example.lan passt nicht zu einer Verbindung nach 10.0.0.5. Verbinden Sie sich über diesen Namen und sorgen Sie dafür, dass die ausstellende CA auf dem Client-Rechner vertrauenswürdig ist. Die mittlere Option, ein selbstsigniertes Zertifikat, verschlüsselt zwar, beweist aber nichts darüber, wer geantwortet hat.
  • Sperren Sie den Port ab. 5432 erreichbar aus dem Client-Subnetz und sonst nirgendwoher — z. B. sudo ufw allow from 192.168.10.0/24 to any port 5432 proto tcp.
  • Sichern Sie sie wie jede andere Datenbank. pg_dump -Fc bursucm > bursucm-$(date +%F).dump nach Zeitplan, nicht auf derselben Maschine aufbewahrt, und stellen Sie gelegentlich eine davon an einem harmlosen Ort wieder her: Ein ungeprüftes Backup ist eine Hoffnung, kein Backup. Der Dump enthält den Katalog und die gespeicherten Passwörter als Geheimtext — zum Lesen braucht es weiterhin das Master-Passwort, behandeln Sie die Datei dennoch als Geheimnis.

Verbindungen

Verbindungsbaum
Der Verbindungsbaum: verschachtelte Ordner, Protokoll-Icons, Filter und Suche.

Eine Verbindung anlegen

  1. Klicken Sie „+ Add Connection“ (oder Ctrl+T, oder Rechtsklick auf einen Ordner → „Add connection here…“).
  2. Füllen Sie Name, Typ (Protokoll), Host und Port aus. Der Port ist je Protokoll vorausgefüllt (22, 5985, 3389, 5900, 23…).
  3. Im BURSUcloud-Modus wählt das Feld BURSUlink connection über Host und Port zwischen Direct und Through BURSUlink — einem Agenten auf einem Computer hinter NAT (siehe BURSUlink).
  4. Geben Sie Benutzername und Passwort manuell ein — oder wählen Sie gespeicherte Zugangsdaten aus dem Tresor (siehe Zugangsdaten).
  5. Das Feld „Folder“ ist ein aufklappbarer Ordnerbaum: dieselben Ordner, in derselben Reihenfolge und genauso auf- und zugeklappt wie der Hauptbaum (Zuklappen hier ändert den Hauptbaum nicht). Sie wählen einen Ordner, statt einen Pfad einzutippen; General (no folder) oben in der Liste lässt die Verbindung außerhalb jedes Ordners. Einen neuen Ordner legen Sie zuerst im Baum an, über dessen Kontextmenü.
  6. Optional ergänzen Sie Tags (kommagetrennt) und Notizen.

Ordner, Favoriten, Suche

  • Ordner — unbegrenzte Verschachtelung; der auf-/zugeklappte Zustand wird gemerkt und synchronisiert sich im Cloud-Modus samt Ordnerreihenfolge über die Geräte.
  • Filter über dem Baum: All, Favorites, Recent. Der Stern auf einer Verbindungskarte nimmt sie in die Favoriten auf.
  • Suche (Ctrl+F) findet Namen und Hosts sofort.
  • Quick Connect — eine Zeile user@host:port für eine einmalige Sitzung, ohne sie im Katalog zu speichern. Später öffnet Als Verbindung speichern im Menü des Tabs den Editor für eine neue Verbindung, ausgefüllt mit dem, was Sie eingegeben haben.

Das Rechtsklick-Menü — die Abkürzung

Die meiste tägliche Katalogpflege braucht keinen Dialog; sie steckt im Kontextmenü.

  • Auf einem Ordner: „Add connection here…“, „New subfolder…“, „Rename folder…“ und „Default credential for this folder“ (Standard-Zugangsdaten für diesen Ordner) — eine Anmeldung für alles darin (siehe Ordner-Vererbung).
  • Einen Ordner löschen: „Delete folder...“ löscht nur einen leeren Ordner. Liegen darin noch Verbindungen, Zugangsdaten oder Unterordner, wird nichts gelöscht — das Fenster nennt, wie viele Verbindungen (in einem Zugangsdaten-Ordner: Einträge) und Unterordner er enthält, damit Sie sie zuerst verschieben oder löschen. Vor Windows 5.1.4 und Linux & macOS 3.1.3 rückte stattdessen alles darin eine Ebene nach oben. Dieselbe Regel gilt auf bursucm.com.
  • Auf einer Verbindung: Connect, Open in split view, Copy Username / Copy Password (das Passwort geht in die Zwischenablage, ohne je am Bildschirm zu erscheinen), Copy As — den Eintrag duplizieren, um in zwei Klicks einen ähnlichen anzulegen, Wake on LAN — ein Magic Packet an die MAC-Adresse der Verbindung senden, um eine schlafende Maschine vor dem Verbinden aufzuwecken, Move to folder, Edit, Delete.
  • Ebenfalls im selben Menü: ein direktes „Open SFTP“ — das Dateipanel, ohne zuerst ein Terminal zu öffnen; und für RDP unter Windows „Open with Remote Desktop“ — die Sitzung in einem externen mstsc-Fenster statt in einem Tab.
  • Auf Zugangsdaten: Edit, Copy As, Move to folder, Delete — gleiche Idee, gleiches Tempo.

Wake on LAN und die MAC-Adresse

Jeder Verbindungstyp außer Serial hat das Feld MAC address (for Wake on LAN, optional). Ist eine Adresse gespeichert, sendet Wake on LAN im Kontextmenü das Magic Packet — als Broadcast und zusätzlich direkt an die Adresse der Maschine selbst, denn ein schlafender Rechner im WLAN empfängt den Broadcast nie.

Seit Windows 3.8.1 und Linux & macOS 2.8.1 liest die Schaltfläche Get MAC neben dem Feld die Adresse für Sie aus. Zuerst fragt sie das Netzwerk dieses Computers (ARP): sofort und ohne Zugangsdaten, aber nur für eine Maschine, die eingeschaltet ist und im selben lokalen Netzwerk steht. Bei einer SSH-Verbindung zu einer Maschine hinter einem Router meldet sich die App anschließend dort an — mit den Zugangsdaten, dem Schlüssel, der Host-Key-Prüfung und dem Jump-Host der Verbindung selbst — und fragt die Maschine direkt. Für jeden anderen Verbindungstyp außerhalb des lokalen Netzwerks lesen Sie die Adresse über eine SSH-Verbindung zu dieser Maschine aus oder tragen sie von Hand ein.

Eine private WLAN-Adresse hält nicht lange

Ein Mac, ein iPhone oder ein iPad zeigt im WLAN standardmäßig eine private Adresse: in jedem Netzwerk eine andere, und alle zwei Wochen wird sie ersetzt. Die App weist darauf hin, wenn Get MAC eine solche Adresse liefert. Das Aufwecken funktioniert, solange die Adresse gilt; danach lesen Sie sie erneut aus oder schalten die private Adresse für dieses Netzwerk auf dem Gerät ab. Auf einer virtuellen Maschine oder in einem Container ist eine per Software vergebene Adresse normal und ändert sich nicht.

Ihre eigene Reihenfolge — Ordner und Einträge von Hand anordnen

Alphabetische Sortierung ist die Vorgabe — aber selten die Art, wie Sie tatsächlich über Ihre Server denken. Beide Bäume — Verbindungen und Zugangsdaten — lassen sich manuell anordnen:

  • Fahren Sie mit der Maus über eine Zeile — einen Ordner, eine Verbindung oder einen Zugangsdatensatz — und rechts erscheinen kleine ▲ ▼ Pfeile. Jeder Klick tauscht die Zeile mit ihrem Nachbarn.
  • Die Pfeile lassen den Baum, wie er ist: Ordner bewegen sich unter Ordnern, Einträge unter Einträgen innerhalb ihres Ordners — nur die Anzeigereihenfolge ändert sich.
  • Oder ziehen Sie mit der Maus — in den Apps für Windows, Linux und macOS: Greifen Sie einen Ordner oder Eintrag und lassen Sie ihn dort los, wo er hingehört — eine Linie zeigt die Stelle, ein Rahmen den Ordner, in den er kommt. Unter seinen Nachbarn wird er sofort umgestellt. In einen Ordner, aus einem Ordner heraus oder auf die oberste Ebene zeigt zuerst ein Fenster, was verschoben wird, von wo, wohin und an welche Stelle — und ein Administrator sieht, wer Zugriff erhält oder verliert; nichts ändert sich, bevor Sie Verschieben drücken. Ein Ordner nimmt seine Unterordner, Einträge, Zugriffsrechte und Reihenfolge mit. Bleibt der Zeiger über einem zugeklappten Ordner stehen, klappt er auf; Esc bricht ab. In Favoriten, Zuletzt verwendet und während einer Suche ist das Ziehen aus.
  • Die Reihenfolge wird in der Datenbank gespeichert, nicht auf dem Gerät: Im Cloud-Modus zeigen die Windows-App, die Linux/macOS-App, das Webportal, die Android-App und die iOS/iPadOS-App exakt die Reihenfolge, die Sie festgelegt haben. Auf dem Portal sitzen dieselben Pfeile auf jeder Zeile der Tabs Verbindungen und Zugangsdaten.
  • Auf den Telefonen verschiebt man eine Zeile unter Android mit ihrem Ziehgriff und auf iPhone und iPad mit Move up / Move down in ihrem Menü — in der vollständigen Liste, außerhalb einer Suche und nur mit Bearbeitungsrecht.
  • Alles, was Sie nie umsortiert haben — und alles neu Angelegte — folgt einfach alphabetisch hinter den angeordneten Einträgen, sodass neue Einträge nie verschwinden.

Die Verbindungskarte

Verbindungskarte
Alles über einen Host auf einem Bildschirm: Adresse, Protokoll, verknüpfte Zugangsdaten, Tags, Notizen — und Aktions-Buttons.

Klicken Sie eine Verbindung an, um ihre Karte zu öffnen: Host/Port/Protokoll, die verknüpften Zugangsdaten mit Copy- und Show/Hide-Buttons, Tags, Notizen, Zeitpunkt der letzten Nutzung. Oben — Connect, Favorit, Edit, Delete.

Seit Windows 5.1.1 und Linux & macOS 3.1.1 zeigt die Zeile Last used der Karte, wann die Verbindung zuletzt genutzt wurde, und in einer gemeinsamen Datenbank (BURSUcloud oder PostgreSQL) auch, von wem — zum Beispiel „by user2554, at 15.02.2025 21:22 GMT+4“. Die Zeit erscheint in Ihrer eigenen Zeitzone, mit dem GMT-Versatz, der an jenem Datum galt. Eine lokale SQLite-Datenbank zeigt nur die Zeit. Gezählt wird eine Verbindung, sobald die Sitzung aufgebaut ist; eine fehlgeschlagene Anmeldung wird nicht erfasst.

Tipp

Während Sitzungen offen sind, können Sie frei andere Verbindungen anklicken und ihre Karten lesen — die Sitzungs-Tabs bleiben, wo sie sind. Zurück geht es mit „← Go back to open sessions“.

Terminal & Sitzungen

SSH-Sitzung mit SFTP-Panel
Eine SSH-Sitzung: ein vollwertiges Terminal mit ANSI-Farben und daneben das SFTP-Dateipanel.

Tabs

  • Jede Sitzung ist ein Tab. Ziehen zum Umordnen; Rechtsklick für Duplicate, Pin, Close. Bei vielen Sitzungen werden die Tabs schmaler und teilen sich eine Zeile, wie im Browser; das + am Ende öffnet eine neue Verbindung, und das Mausrad scrollt die Leiste.
  • Statuspunkt auf jedem Tab: gelb — verbindet, grün — aktiv, rot — abgebrochen, violett — über einen Jump-Host verbunden. Eine tote Sitzung erkennen Sie, ohne den Tab zu öffnen.
  • Bei einem unerwarteten Abbruch (Netz, ein Server, der nicht mehr antwortet, ein Neustart) wird der Tab rot und verbindet sich selbst neu — siehe Wenn die Verbindung abbricht. Das Overlay in der Sitzung behält seinen Reconnect-Button: Enter verbindet sofort neu. Ein absichtlicher Ausstieg (exit, Ctrl+D) schließt den Tab wie gewohnt.
  • Duplizieren mit cwd: Das Duplizieren eines SSH-Tabs öffnet die neue Sitzung im selben Verzeichnis, in dem Sie gearbeitet haben — kein cd-Zeremoniell.

Wenn die Verbindung abbricht — automatische Neuverbindung

Seit Windows 5.1.2 und Linux & macOS 3.1.2 verbindet sich eine abgebrochene Sitzung selbst neu — SSH, SFTP und FTP, Telnet, WinRM, serielle Ports, RDP, VNC und Apple Remote Desktop gleichermaßen. Neu verbunden wird nur eine Sitzung, die abgebrochen ist: Ihr eigenes exit oder das Abmelden an einem Remote-Desktop schließt den Tab weiterhin.

  • Der Countdown: Der Tab wird rot, wartet 30 Sekunden und verbindet sich neu — bis zu drei Versuche. Für den Tab, den Sie gerade ansehen, zeigt das Fenster „Connection lost“ den Grund und den Countdown mit Reconnect now und Cancel; ein Tab im Hintergrund zählt still herunter. Nach drei erfolglosen Versuchen sagt das Fenster das und bietet Reconnect (drei weitere Versuche) oder Close an.
  • Ein Server, der nicht mehr antwortet: Eine SSH- oder SFTP-Sitzung fragt den Server einmal pro Keep-alive-Intervall (standardmäßig 15 Sekunden, Settings → SSH), ob er noch da ist, und gilt nach 10 Sekunden ohne Antwort als verloren. Ein hängender Server oder einer, der unter einer offenen Sitzung neu startet, wird in Sekunden erkannt, statt das Terminal warten zu lassen. Weiter eintreffende Daten zählen als Antwort, sodass eine große Übertragung über eine langsame Leitung nicht für einen ausgefallenen Server gehalten wird. Eine untätige FTP-Sitzung hält ein Keep-alive-Befehl einmal pro Minute offen.
  • Die Tastatur bleibt bei Ihnen: Ein Versuch im Hintergrund nimmt nie die Tastatur und wechselt nie den Tab — was Sie in einem anderen Tab, einem Dialog oder dem zweiten Panel tippen, bleibt dort. Eine Frage, auf die ein Versuch stößt (ein Host-Key, ein Jump-Host, ein RD-Gateway-Zertifikat), wartet, bis Sie ihren Tab öffnen, und ein geänderter Host-Key wird nie stillschweigend übernommen.
  • Eingetippte Passwörter: Haben Sie das Passwort beim Verbinden eingetippt und nicht gespeichert, sendet ein automatischer Versuch es nicht erneut: Der Tab wartet auf Sie, und sein Reconnect verwendet, was Sie eingegeben haben.
  • Geteilte Ansicht: Ein zweites Panel, das seine Sitzung verliert, verbindet sich an Ort und Stelle selbst neu. Bricht das Hauptpanel ab, während das zweite noch funktioniert, bleibt das funktionierende Panel unberührt; Reconnect und Close fragen zuerst und nennen die Sitzung im zweiten Panel, die mit dem Tab geschlossen würde.
  • Portweiterleitungen: Die Tunnel -L, -D und -R einer verlorenen Sitzung werden sofort freigegeben, sodass die neu verbundene Sitzung dieselben Ports wieder öffnen kann.

Arbeiten im Terminal

  • Volle ANSI-Farben: Midnight Commander, htop und andere TUI-Programme werden korrekt dargestellt.
  • Rechte Maustaste — konfigurierbar in den SSH- und WinRM-Optionen der Verbindung (Right-click in terminal): „Copy if selected, otherwise paste (default)“, „Copy selection, paste on right-click“ oder „Show a Copy/Paste context menu“. Markierter Text wird nur im Modus „Markierung kopieren, mit Rechtsklick einfügen“ kopiert; in den beiden anderen Modi kopiert die rechte Taste, sodass eine Zeile, die Sie zum Lesen markieren, nicht ersetzt, was Sie gerade kopiert haben.
  • Sicheres Einfügen: Enthält die Zwischenablage mehrere Zeilen (Befehle würden sofort laufen), erscheint eine Bestätigung mit Vorschau — Schutz vor versteckten Befehlen, die von Webseiten kopiert wurden. Das sichert jeden Einfügeweg ab: Ctrl+V, Shift+Insert, Rechtsklick und das Kontextmenü.
  • Sauberes Einfügen: Zeilenenden werden normalisiert und bracketed paste wird unterstützt, sodass moderne Shells (bash 5.1+, zsh) und REPLs eine mehrzeilige Einfügung als einen editierbaren Block erhalten, statt sie Zeile für Zeile auszuführen — und beim Einfügen in Editoren bleiben keine ^M-Zeichen zurück.
  • Vollfenster zieht die Sitzung auf das ganze App-Fenster; Vollbild (beenden mit F11) belegt den ganzen Monitor. Seine Leiste — die Sitzungs-Tabs, die Schaltflächen der Sitzung, Vollbild beenden, Minimieren und eine Nadel, die sie festhält — erstreckt sich über die ganze Bildschirmbreite und fährt herunter, sobald die Maus kurz in der Mitte des oberen Rands verweilt; so nehmen die Tabs und Fensterschaltflächen des entfernten Bildschirms in den Ecken weiter Klicks an. Auf dem Mac sitzen ihre Tabs und Schaltflächen direkt in der Leiste, die das System selbst einblendet. Keiner der beiden Modi hält andere Programme dahinter: Ein Programm, zu dem Sie wechseln — ein Messenger, ein Browser —, kommt nach vorn, wie bei der Remotedesktopverbindung (Windows 5.3.7).
  • Breite der Seitenleiste: Ziehen Sie den rechten Rand der Seitenleiste, um sie breiter oder schmaler zu machen — die Breite wird gespeichert, und ein Doppelklick auf den Rand stellt die Standardbreite wieder her. In einer schmalen Seitenleiste zeigen die Schaltflächen Symbole und Zähler statt abgeschnittener Wörter, und jede nennt ihren Namen im Tooltip.
  • Das + am Ende der Tab-Leiste — und auf der Vollbild-Leiste — öffnet Verbindung öffnen: den Verbindungsbaum mit einer Suche oben. Die Pfeiltasten gehen durch den Baum, Enter oder ein Doppelklick verbindet, Alle aufklappen / Alle zuklappen falten die Ordner, und + Verbindung hinzufügen unten legt eine neue an. Die Verbindung öffnet sich, ohne Vollfenster oder Vollbild zu verlassen.
  • Eine schlanke Scrollleiste rechts lässt Sie im Puffer zurückblättern, ohne den Text zu verdecken.

Darstellung — Farbschema und Schrift

Darstellungs-Einstellungen
Settings → Appearance: Design, Sprache, Terminal-Farbschema, Schrift und Tastenkürzel.

Passen Sie das Terminal unter Settings → Appearance an sich an (gilt für jede Terminal-Sitzung — SSH, Telnet und Serial):

  • Farbschema: Wählen Sie aus eingebauten Themes — Classic, Dracula, Solarized und mehr — abgestimmt auf Lesbarkeit und Optik.
  • Schrift: Wählen Sie Schriftfamilie und -größe; der gesamte Scrollback wird sofort neu gerendert, sodass Sie auf einen Blick vergleichen können.

Eine Sitzung in eine Datei protokollieren

Sie brauchen ein Protokoll dessen, was auf einem Server passiert ist? Aktivieren Sie die Sitzungsprotokollierung pro Verbindung, und BURSUcm schreibt die Ausgabe der Sitzung während der Arbeit in eine Textdatei.

  • Zwei Schalter, beide nötig: Log terminal session output to files (per connection) unter Settings → Logs und Log this session's output to a file an der Verbindung selbst. Das Feld Logs folder steht auf demselben Tab Settings → Logs; die Mitschnitte landen in dessen Unterordner sessions.
  • Jede Sitzung bekommt ihre eigene Datei mit Zeitstempel — so behalten Sie eine saubere Aufzeichnung für Audits, Change-Tickets oder einfach, um zu wissen, was Sie letzte Woche getippt haben.
Hinweis

Sitzungsprotokolle sind Klartext auf Ihrer Festplatte — sie können Befehlsausgaben und alles am Bildschirm Angezeigte enthalten. Legen Sie den Protokollordner an einen Ort, den nur Sie lesen können.

Geteilte Ansicht — zwei Sitzungen nebeneinander

Ein Tab kann zwei Terminal-Sitzungen halten:

  • Ein anderer Server daneben: Rechtsklick auf eine Verbindung im Baum → „Open in split view“ (kommt in den aktiven Tab).
  • Derselbe Server noch einmal: der Button „Duplicate in split“ in der Sitzungs-Symbolleiste.
  • Der Button ⇅ kippt das Layout: nebeneinander ⟷ übereinander.
  • Beendet sich ein Panel, übernimmt das andere den ganzen Tab. Jump-Hosts und Tunnel funktionieren auch im zweiten Panel.
  • Ein Panel, das seine Sitzung verliert, verbindet sich an Ort und Stelle neu — siehe Wenn die Verbindung abbricht.

Broadcast — einmal tippen, überall senden

Der Schalter Broadcast in der Sitzungs-Symbolleiste spiegelt Ihre Tastenanschläge in jede offene Terminal-Sitzung (Tabs und geteilte Panels). Solange er aktiv ist, zeigt ein leuchtend orangefarbenes Banner „Broadcasting input to N sessions“ mit einem Stop-Button.

Vorsicht

Broadcast schickt Befehle unterschiedslos an alle Server. Prüfen Sie das Banner und Ihre offenen Sitzungen, bevor Sie nach etwas wie reboot auf Enter drücken.

Befehls-Snippets

Snippets sind eine gemeinsame Bibliothek gespeicherter Befehle, die Sie mit einem Klick in ein Terminal schicken.

  • Senden: der Button Snippets in der Symbolleiste einer SSH-/Telnet-/Serial-Sitzung → einen Befehl aus dem gruppierten Menü wählen. Er wird ins Terminal getippt (ohne Enter — Sie entscheiden, wann er läuft); der Tastaturfokus bleibt im Terminal.
  • Platzhalter: Schreiben Sie {name} in einen Befehl — z. B. systemctl status {service}. Ein Dialog fragt beim Senden nach jedem Wert.
  • Verwalten: Das Snippets-Fenster öffnet sich vom Home-Dashboard („⚡ Command snippets“) oder über Settings → Other → „Manage snippets…“. Felder: Name, Gruppe, Befehl, Beschreibung.
  • Sync: Snippets leben in der Datenbank — im Cloud-Modus teilt sie das ganze Team, und sie lassen sich auch auf dem Webportal bearbeiten (der Tab Snippets).
  • Berechtigungen: Nutzen darf sie jeder; Anlegen und Ändern verlangt die Administratorrolle oder das Recht „Can manage command snippets“. Eine neue Datenbank kommt mit nützlichen Vorgaben (df, systemctl, journalctl, apt, docker, ss…).
  • Mit aktivem Broadcast geht ein Snippet an alle Sitzungen gleichzeitig.

Tastenkürzel

Ein- und ausschaltbar unter Settings → Appearance → „Enable keyboard shortcuts“; dieselbe Seite zeigt diese Übersicht.

KürzelAktion
Ctrl+TNeue Verbindung
Ctrl+WAktuellen Tab schließen
Ctrl+Tab / Ctrl+PgDnNächster Tab
Ctrl+Shift+Tab / Ctrl+PgUpVorheriger Tab
Ctrl+1…9Zu Tab 1–9 springen
Ctrl+FSuchfeld fokussieren
Ctrl+LZugangsdaten-Tresor sperren
F11Vollbild verlassen
Enter / EscIm Abbruch-Overlay: neu verbinden / schließen

Im Terminal folgen Kopieren und Einfügen den Terminal-Konventionen: Ctrl+Shift+C kopiert die Auswahl, Ctrl+V oder Shift+Insert fügt ein, und das schlichte Ctrl+C bleibt, was es sein soll — die Interrupt-Taste für das entfernte Programm.

In einem AppleRD-Tab gelten die Kürzel des Mac: Kopieren und Einfügen auf dem Mac sind Win+C / Win+V auf einer Windows-Tastatur, Alt+C / Alt+V unter Linux und Command+C / Command+V unter macOS — siehe AppleRD-Tastatur.

SSH-Profifunktionen

Authentifizierung

In der Verbindungskarte → SSH options gibt es drei Anmeldewege:

MethodeEinrichtungWann wählen
Passwordmanuell eingetippt oder aus gespeicherten Zugangsdaten übernommender Standard
Private keyauf eine Schlüsseldatei zeigen oder einen SSH-Schlüssel aus dem Zugangsdatenspeicher wählen; die Passphrase, falls der Schlüssel eine hatder Schlüssel liegt als Datei auf der Festplatte oder wird über den Zugangsdatenspeicher mit dem Team geteilt
SSH agentnichts zu konfigurieren — die Schlüssel kommen vom System-SSH-Agentendie Passphrase einmal im Agenten eingeben statt bei jeder Verbindung

Dieselbe Seite setzt Keep-Alive und Verbindungs-Timeout (leer = die globalen Vorgaben aus Settings → SSH) sowie den Terminaltyp (TERM).

SSH-Einstellungen
Settings → SSH: Vorgaben, das SFTP-Panel, Host-Key-Prüfung.

SSH-Agent

Unter Windows spricht die App mit dem OpenSSH Authentication Agent (und Pageant); unter Linux und macOS mit dem üblichen ssh-agent.

  1. Windows: Aktivieren Sie den Dienst „OpenSSH Authentication Agent“ (Services → Starttyp „Automatic“ → Start). Linux/macOS: Der Agent läuft in Ihrer Sitzung meist schon.
  2. Schlüssel hinzufügen: ssh-add /path/to/key — die Passphrase wird einmal abgefragt.
  3. Wählen Sie in den SSH options der Verbindung die Methode „SSH agent“. Fertig: Die Passphrase wird nie gespeichert und nie wieder abgefragt.

Jump-Host — Verbindung über eine Bastion

Ist ein Server nur über einen Zwischenhost (eine Bastion) erreichbar, baut BURSUcm den Tunnel automatisch, wie ssh -J:

  1. Öffnen Sie die Bastion in Ihrem Katalog → Edit → SSH options → Haken bei „This connection can be used as a jump host“.
  2. In der Zielverbindung → SSH options → „Connect via (jump host)“ → die Bastion wählen. Nur so markierte Verbindungen erscheinen als Kandidaten.
  3. Verbinden Sie wie gewohnt. Terminal und SFTP-Panel funktionieren beide. Ketten werden unterstützt: Die Bastion selbst darf über einen weiteren Jump-Host gehen.
  • Der Tab einer solchen Sitzung bekommt einen violetten Punkt, und die Karte zeigt eine Zeile „Jump host“.
  • Sicherheit: Der Host-Key wird gegen das echte Ziel geprüft, nicht gegen den Tunnel — ein ausgetauschter Zielserver fällt auf.

Portweiterleitung (-L-/-R-Tunnel)

Jede SSH-Verbindung kann eine Liste von Tunneln tragen (SSH options → Port forwards), die sich automatisch mit der Sitzung öffnen:

TypWas er tutBeispiel
Local (-L)ein Port auf Ihrem PC führt über den Server zum Ziellokal 5432 → db.internal:5432: eine per Firewall abgeschottete Datenbank als localhost:5432 erreichen
Remote (-R)ein Port auf dem Server führt zurück zu einem Ziel von Ihrem PC ausServer-Port 8080 → Ihr lokaler Dev-Server localhost:3000
Dynamic (-D)ein SOCKS5-Proxy auf Ihrem PC; jede Verbindung dorthin läuft über den ServerProxy auf 127.0.0.1:1080 → ein Browser, curl --proxy socks5h://127.0.0.1:1080 oder ein Datenbank-Client erreicht alles, wohin der Server routen kann

Der Status jedes Tunnels wird beim Sitzungsstart ins Terminal geschrieben. Tunnel funktionieren auch über einen Jump-Host. Ein Tab, dessen Verbindung Weiterleitungen trägt, zeigt das Suffix „(F)“ im Titel.

Eine dynamische Weiterleitung (seit Windows 3.3 und Linux/macOS 2.3) öffnet einen SOCKS5-Proxy nur auf 127.0.0.1 — dem Netz, in dem Ihr Rechner steht, wird er nie angeboten. Namen werden ebenfalls serverseitig aufgelöst (socks5h), interne Hostnamen funktionieren also. Mehrere Dienste hinter einem Host? Eine dynamische Weiterleitung ersetzt eine Liste lokaler. Die Telefone behalten eine solche Weiterleitung beim Speichern der Verbindung, starten sie aber nicht.

Unter Linux und macOS muss der Port, auf dem ein lokaler (-L) oder dynamischer (-D) Tunnel lauscht, 1024 oder höher sein: Niedrigere Ports gehören root, ein Tunnel auf 443 meldet daher „Permission denied“ und startet nicht — die App sagt das unter der roten Zeile. 1080 ist der übliche SOCKS5-Port. Windows kennt diese Grenze nicht, weshalb dieselbe Verbindung auf einem Rechner funktionieren kann und auf einem anderen nicht.

tmux — eine Sitzung, die einen Verbindungsabbruch übersteht

Seit Windows 3.3, Linux/macOS 2.3 und Android 1.8.8 — und auch auf iPhone und iPad — kann eine SSH-Verbindung auf dem Server in tmux leben: Setzen Sie in den SSH-Optionen das Häkchen Keep the session in tmux und geben Sie der Sitzung einen Namen (Standard BURSUcm). Wenn die Shell sich öffnet, hängt sich die App an diese Sitzung — beim ersten Mal wird sie angelegt, bei jeder weiteren Verbindung wieder aufgenommen.

  • Ein Verbindungsabbruch verliert nichts: neu verbinden, und Sie sind wieder auf demselben Bildschirm mit denselben laufenden Programmen. Dieselbe Option am Telefon tritt derselben Sitzung bei, sodass am Desktop begonnene Arbeit auf Android, iPhone oder iPad weitergeht und umgekehrt.
  • Abhängen mit Ctrl+B, dann D: Sie kehren in die normale Shell zurück, der Tab bleibt offen, die Sitzung läuft auf dem Server weiter. Solange Sie drin sind, steht „(tmux)“ im Tab-Titel.
  • Das Mausrad blättert durch den Verlauf von tmux selbst, das Dateien-Panel folgt weiterhin cd, und der AI-Assistent sieht weiterhin, wann ein Befehl endet.
  • tmux muss auf dem Server installiert sein (sudo apt install tmux, sudo dnf install tmux); ein Server ohne tmux sagt das im Terminal, und die Sitzung läuft ohne weiter. Auf dem Server ist nichts zu konfigurieren — die App setzt selbst, was ihre Sitzung braucht.
SSH-Optionen mit einem dynamischen (SOCKS5) Tunnel, einem lokalen und dem tmux-Häkchen
SSH-Optionen: ein dynamischer Tunnel auf Port 1080 und ein lokaler zu db.internal, Keep-alive auf Standard, die Sitzung in tmux unter dem Namen BURSUcm gehalten.

Host-Key-Prüfung (MITM-Schutz)

Wie PuTTY prüft BURSUcm die Identität des Servers über den Fingerabdruck seines Schlüssels:

  • Erste Verbindung: ein Dialog „Unknown SSH server“ mit dem Fingerabdruck — prüfen Sie ihn und wählen Sie „Trust & remember“ (oder „Connect once“).
  • Schlüssel geändert: eine deutliche Warnung. Fahren Sie nur fort, wenn der Server wirklich neu installiert oder sein Schlüssel rotiert wurde.
  • Modi unter Settings → SSH: „Ask once, then remember (recommended)“, „Strict - only allow already-trusted hosts“ (unter Linux und macOS: „Strict - only allow already-trusted servers“), „Off - do not verify (insecure)“. Auch der Button „Forget all trusted SSH host keys“ wohnt dort.

Das SFTP-Dateipanel

Der zweispaltige SFTP Browser
Der SFTP Browser: ein zweispaltiger Dateimanager mit Vergleichen, Synchronisieren, Übertragungswarteschlange und F3–F9-Tasten.
  • Der Button „Files (SFTP)“ in einer SSH-Sitzung öffnet einen Zwei-Panel-Manager: links dieser Computer, rechts der Server.
  • Übertragungswarteschlange: Jeder Upload und Download läuft durch eine Warteschlange mit Fortschrittsbalken und Geschwindigkeit je Datei. Lange Kopiervorgänge blockieren das Panel nicht mehr — stöbern Sie weiter, während sie laufen.
  • Drag & Drop: Ziehen Sie Dateien direkt aus Ihrem Dateimanager (Explorer unter Windows) in das entfernte Panel.
  • Ganze Ordner: Beim Hoch- oder Herunterladen eines Verzeichnisses wird der komplette Baum gespiegelt, Unterordner inklusive.
  • Verschieben (F6): eine Datei — oder einen ganzen Ordner — auf die andere Seite übertragen und die Quelle entfernen, in einem Schritt. Das Löschen wartet, bis jede Datei angekommen ist: Ein Verschieben, bei dem etwas übersprungen wurde oder fehlschlug, lässt die Quelle unangetastet.
  • Öffnen im Kontextmenü des Serverbereichs lädt die Datei herunter und öffnet sie in dem Programm, das Ihr System für diesen Typ verwendet; jedes Speichern dort geht zurück auf den Server (Linux & macOS ab 3.3.1).
  • Ordner und Dateien anlegen, umbenennen, löschen, chmod (oktale Rechte: 644, 755…), Ersetzen-Bestätigung mit Dateidaten.
  • Automatisch öffnen für neue SSH-Sitzungen und dem Ordner der Shell folgen (das Panel folgt cd; nur bash) schalten Sie unter Settings → SSH ein oder aus.

RDP: Remote-Desktop

Eine RDP-Sitzung im Tab
Eine RDP-Sitzung im Tab: der vollständige Remote-Desktop mit der Leiste — AI assistant, Full Window, Full Screen, Disconnect.

Unter Windows: zwei Engines

EngineWas sie istWann wählen
BURSUrdp (primary)unsere eigene, in die App eingebaute RDP-Engineder Standard: flüssige Sitzungen im Tab, H.264-Grafik, Multi-Monitor, alle Umleitungsoptionen
Microsoft RDP (built-in)die native Windows-Komponentedie Alternative, wenn BURSUrdp nicht passt; strikte Zertifikatprüfung

Die Engine gehört zur Verbindung: Beim ersten Öffnen fragt die App, welche Engine sie verwenden soll, und merkt sich die Antwort an der Verbindung selbst (jederzeit änderbar in deren RDP-Optionen; Settings → RDP setzt den Standard für neue). Die Wahl liegt im Katalog selbst — im Cloud-Modus öffnen die Windows- und die Linux/macOS-App dieselbe Verbindung also mit derselben Engine. Bei der ersten Verbindung zu einem neuen Server bittet die App Sie, dessen Zertifikat zu prüfen — und läuft die Sitzung über ein RD Gateway, wird das Zertifikat des Gateways selbst geprüft und getrennt vom Server-Zertifikat gemerkt. Ein Host, der nicht antwortet, wird binnen Sekunden als unerreichbar gemeldet statt als stummer schwarzer Tab. Wählen Sie in den RDP-Optionen einer Verbindung eine andere Engine, fragt die App beim nächsten Verbinden erneut — mit dieser Engine bereits ausgewählt; eine Verbindung über einen BURSUlink-Agenten nutzt immer BURSUrdp.

Zu RDP-Zertifikaten

BURSUrdp bittet Sie bei der ersten Verbindung, das Zertifikat des Servers zu prüfen, und merkt es sich — ändert es sich später, werden Sie gewarnt. Verbinden Sie sich nur mit Servern, denen Sie vertrauen, oder aktivieren Sie den strikten Modus: RDP options → „Server authentication“ → „Do not connect if it fails“.

Unter Linux und macOS: BURSUrdp und IronRDP

Die Linux/macOS-App rendert RDP direkt im Tab mit der eigenen BURSUrdp-Engine — derselben wie unter Windows, mit H.264-Grafik und Multi-Monitor-Unterstützung — und einer leichtgewichtigen IronRDP-Engine als Fallback. Kein externer Client, keine X11-Tricks, identisches Verhalten auf beiden Systemen. Kopieren und Einfügen arbeiten mit der System-Zwischenablage, die Sitzung verhandelt ihre Auflösung neu, wenn Sie das Fenster vergrößern oder verkleinern, und das Wiederverbinden nach einem Abbruch ist ein einziger Klick. Zertifikate von Servern, die Sie akzeptieren, werden gemerkt; die Liste lässt sich unter Settings → Trusted hosts leeren. Eine Aktion „im System-RDP-Client öffnen“ gibt es weiterhin im Kontextmenü der Verbindung, falls Sie ein externes Fenster bevorzugen.

Optionen pro Verbindung

RDP-Einstellungen
Settings → RDP: Vorgaben für neue Verbindungen.
  • Anzeige: Farbtiefe (15/16/24/32 Bit), Verbindungsqualität (LAN / Breitband / langsam / auto), alle Monitore (Multimon, Windows-Engine); scharfes Bild auf Retina-/HiDPI-Bildschirmen — auf einem Monitor mit mehr als 100 % Skalierung erhält die Sitzung die echten Bildschirmpixel samt Skalierung, und Text ist scharf in gewohnter Größe (standardmäßig an, beide Engines; für einen Server ausschalten, der die Skalierung ignoriert und alles winzig zeichnet).
  • Mauszeiger: Der Zeiger übernimmt die eigenen Formen des Servers — Größenänderungspfeile, die Hand über Links, den Textcursor — in beiden Engines (Windows 5.2.5, Linux & macOS 3.3.0).
  • Lokale Ressourcen: Zwischenablage, lokale Laufwerke, Drucker, Mikrofon; wo Remote-Audio abgespielt wird.
  • Sonstiges: Domäne, RD Gateway.

RD Gateway

Ein Server, der nur über ein Remote Desktop Gateway erreichbar ist, wird an der Verbindung selbst eingerichtet: RDP options → Security → „RD Gateway host (optional)“. Tragen Sie den Hostnamen des Gateways ein; ein leeres Feld bedeutet eine direkte Verbindung. Das Feld ist in der Windows- und der Linux- & macOS-App gleich und wird mit der Verbindung im Katalog gespeichert.

  • Zugangsdaten: Das Gateway erhält den Benutzernamen, die Domäne und das Passwort der Verbindung selbst — eigene Gateway-Zugangsdaten gibt es nicht. Ein Gateway, dem Sie dieses Passwort nicht anvertrauen würden, ist das falsche Gateway.
  • Transport: HTTPS auf Port 443, über den HTTP-Transport des Gateways (der alte RPC-over-HTTP-Transport wird nicht verwendet). Geben Sie den Hostnamen ein — oder host:port, wenn das Gateway nicht auf 443 lauscht (Windows 5.2.0; die Linux- & macOS-App ab 3.2.1).
  • Engines: BURSUrdp nutzt das Gateway unter Windows, Linux und macOS. Die Microsoft-Engine unter Windows ebenfalls, mit den eigenen Gateway-Prüfungen von Windows. Die IronRDP-Ausweich-Engine unter Linux und macOS kann kein Gateway nutzen; solange sie gewählt ist, ist das Feld ausgegraut.
  • Das Zertifikat des Gateways wird vor Sitzungsbeginn geprüft und getrennt vom Zertifikat des Servers gespeichert: Bei der ersten Verbindung zeigt die App seinen Fingerabdruck (Trust & remember oder Connect once), und ein geändertes Zertifikat löst eine Warnung aus, statt still akzeptiert zu werden. Lässt sich das Zertifikat gar nicht lesen, wird die Verbindung abgebrochen — das Gateway sähe dasselbe Passwort wie der Server. Settings → RDP → „Forget all trusted RDP certificates“ vergisst auch Gateway-Zertifikate (seit Windows 5.1.5 und Linux & macOS 3.1.4).
  • Ein anderes Gateway an einer geteilten Verbindung gehört zur Prüfung Routing changed.
  • Auf Android, iPhone und iPad (seit 2.0) läuft eine RDP-Verbindung über das am Desktop eingetragene Gateway; die Telefon-Apps haben kein Gateway-Feld und können es nicht ändern. Sie senden Benutzername und Passwort der Sitzung selbst (Smartcards werden nicht unterstützt), nutzen Port 443, sofern das Desktop-Feld nicht host:port enthält, speichern das Gateway-Zertifikat getrennt (Unknown RD Gateway, RD Gateway certificate changed) und fragen nach, bevor sie ein anderes als das für die Verbindung gespeicherte Gateway verwenden (RD Gateway changed).

VNC: Remote-Desktop

VNC-Einstellungen
Settings → VNC: Zertifikatsprüfung, Aktualisierungsrate und Skalierungsqualität.

Neben RDP spricht BURSUcm VNC (RFB) und rendert den entfernten Bildschirm direkt in einem Tab — dasselbe Fenster, dieselben Tabs und dasselbe Vollbildverhalten wie jede andere Sitzung. Es funktioniert mit den gängigen Servern: RealVNC, TigerVNC, TightVNC, UltraVNC, x11vnc und der eingebauten Bildschirmfreigabe von macOS und Linux.

macOS-Bildschirmfreigabe: Der Standardmodus ist gewöhnliches VNC/RFB, und ein Mac bietet ihn jedem VNC-Client an — diesen Weg nutzt BURSUcm für Macs, die Apples eigenes Protokoll nicht anbieten. Apples High-Performance-Bildschirmfreigabe (macOS 14 oder neuer, ein virtuelles Display über UDP auf dem Port der Verbindung und dem nächsten) übernimmt der eigene Verbindungstyp Apple Remote Desktop. Ein Mac, der das kann, antwortet weiterhin auch im Standard-VNC-Modus.

Verschlüsselung & Authentifizierung

  • TLS / VeNCrypt: Bietet der Server es an, wird die Sitzung verschlüsselt (VeNCrypt oder die TLS-Varianten von RealVNC/UltraVNC). Das Zertifikat des Servers wird bei der ersten Verbindung geprüft und gemerkt — ändert es sich später, werden Sie gewarnt (dasselbe Trust-On-First-Use-Modell wie bei SSH-Host-Keys und RDP).
  • Passwort: Das übliche VNC-Passwort (und, wo der Server es nutzt, ein Benutzername) kann in verknüpften Zugangsdaten gespeichert oder beim Verbinden abgefragt werden. Reines VNC ohne TLS überträgt den Framebuffer unverschlüsselt — bevorzugen Sie einen TLS-fähigen Server oder tunneln Sie über SSH-Portweiterleitung.
  • Apple-Anmeldung: Ein VNC-Server, der Apples eigene Anmeldung (Apple Diffie-Hellman) mit unsicheren Verschlüsselungsparametern anbietet, wird abgelehnt, bevor Ihr Passwort den Computer verlässt — mit einer Meldung, die den Grund nennt (seit Windows 5.1.1 und Linux & macOS 3.1.1).

Kodierungen & Leistung

  • Unterstützt die Encodings Tight, ZRLE und Hextile und handelt das beste mit dem Server aus; nur der geänderte Bildschirmteil wird neu gezeichnet, sodass selbst eine langsame Leitung nutzbar bleibt.
  • Skalierung: Der entfernte Bildschirm kann in voller Größe oder auf den Tab eingepasst angezeigt werden.
  • Nur-Ansehen-Modus trennt Ihre Tastatur und Maus von der Sitzung — zusehen oder präsentieren, ohne die Gegenseite versehentlich anzufassen.
  • Zwischenablage-Freigabe kopiert Text in beide Richtungen zwischen Ihrer Maschine und dem Remote-Desktop.

Bestehende VNC-Verbindungen importieren

Sie haben schon .vnc-Verbindungsdateien (von RealVNC Viewer, TigerVNC und anderen)? Holen Sie sie mit einem Klick über Import herein — Host, Port und Optionen kommen mit; Passwörter werden danach abgefragt oder verknüpft. Siehe Import aus anderen Tools.

Tipp

Der Standard-VNC-Port ist 5900 (Display :0); Display :1 ist 5901 und so weiter. Setzen Sie ihn an der Verbindung wie jeden anderen Port.

Apple Remote Desktop: Mac-Desktops

Neben RDP und VNC öffnet BURSUcm den Bildschirm eines Mac als Verbindung vom Typ Apple Remote Desktop (der Einstellungs-Tab und die Dialoge der App nennen ihn AppleRD). Mit macOS 14 oder neuer nutzt die Verbindung Apples High Performance-Pfad — hardwarebeschleunigtes Video und der Systemton des Mac (Apple dokumentiert ihn für Apple silicon; auch ein Intel-Mac überträgt ihn); auf einem Mac, der ihn nicht anbietet, zeigt sie den gewöhnlichen, voll benutzbaren Bildschirm ohne Ton.

AppleRD-Tab: der Desktop eines MacBook Air über Apples High-Performance-Bildschirmfreigabe
Ein AppleRD-Tab: ein MacBook Air (M1) über High Performance — GPU-dekodiertes Video in Fenstergröße, die Menüleiste und das Dock des Mac.

Verbindung anlegen

  • Typ: Apple Remote Desktop. Host, Port (5900 ist voreingetragen) sowie Benutzername und Passwort des macOS-Kontos — das Konto, mit dem Sie sich am Mac anmelden. Am Mac muss Bildschirmfreigabe oder Entfernte Verwaltung aktiviert sein (Systemeinstellungen → Allgemein → Freigaben).
  • High Performance ist immer aktiv: Es gibt kein Modus- und kein Mac-Typ-Feld mehr, der Mac sagt BURSUcm selbst, was er ist. Ein Mac gibt High Performance immer nur einer Verbindung und sendet dieses Bild nur an die UDP-Ports 5900 und 5901 dieses Computers, daher ist pro Computer nur eine solche Sitzung möglich. Ist sie bereits belegt, meldet BURSUcm High Performance ist bereits belegt und verbindet nicht — schließen Sie die andere AppleRD-Verbindung und verbinden Sie sich erneut. Startet ein Mac High Performance nicht (etwa vor macOS 14), öffnet sich die Sitzung mit dem Standardbild. Auf jedem Mac nimmt der Mauszeiger die Formen des Mac an.
  • Bildschirmmodus: Private Sitzung — ein virtuelles Display in Fenstergröße (scharf, und das eigene Panel des Mac wird dunkel) — oder Spiegeln, das den physischen Bildschirm in nativer Auflösung überträgt und eingeschaltet lässt. Scharf und eingeschaltet lassen sind derselbe Apple-Schalter und lassen sich nicht kombinieren. Das Abdunkeln des Bildschirms funktioniert nur auf einem Mac mit Apple Silicon: Ein Intel-Mac lässt seinen Bildschirm in jedem Modus eingeschaltet, und BURSUcm sagt das einmal.
  • Mac-Oberfläche in der Skalierung dieses Bildschirms (Retina / HiDPI) — der Mac zeichnet seine Oberfläche in der Skalierung dieses Bildschirms: scharf statt vergrößert.
  • Videocodec: H.264 4:2:0 (auf der GPU decodiert — der reaktionsschnelle Standard) oder HEVC 4:4:4 (feinerer farbiger Text, auf der CPU decodiert).
  • Audio: den Systemton des Mac in der Sitzung wiedergeben. Die Statuszeile unter dem Bild zeigt audio off, wenn Sie ihn abgeschaltet haben, audio unavailable, wenn dieser Rechner kein Ausgabegerät hat, und no audio beim Standardbild, das nie Ton überträgt.

Jemand anderes ist am Mac angemeldet

Ist am Mac ein anderer Benutzer angemeldet, fragen die Desktop-Apps (Windows, Linux, macOS), was geschehen soll — Dieser Mac wird gerade benutzt:

  • Name bitten, den Bildschirm freizugeben — diese Person sieht auf dem Mac eine Anfrage und muss sie erlauben.
  • Abbrechen verbindet nicht.

Angeboten wird nur die Bitte um Bildschirmfreigabe — auf jedem Mac und in allen Apps, auf Computer, Telefon und Tablet; eine separate Anmeldung gibt es nicht.

Ein schlafender Mac

Ein Mac im Ruhezustand antwortet auf nichts, und die Bildschirmfreigabe läuft einfach in ein Timeout. Ist an der Verbindung eine MAC-Adresse gespeichert (siehe Wake on LAN und die MAC-Adresse), prüft BURSUcm zuerst, ob der Mac antwortet. Wenn nicht, zeigt der Tab Waking the Mac and waiting for it to answer…, das Magic Packet wird gesendet und alle zehn Sekunden wiederholt, und die Sitzung öffnet sich, sobald der Mac antwortet — meist nach etwa einer halben Minute, in einem „Dark Wake“, der den Bildschirm ausliefert, ohne das Display des Macs einzuschalten. Die Wartezeit ist auf 60 Sekunden begrenzt, und das Schließen des Tabs beendet sie. Ein Mac, der bereits wach ist, bekommt nie ein Paket; ohne gespeicherte Adresse ändert sich nichts. Bleibt der Mac stumm, sagt die Fehlermeldung, dass ihm auch ein Weckpaket geschickt wurde und er nicht geantwortet hat — er ist vielleicht ausgeschaltet oder steht in einem Netzwerk, das das Paket nicht erreicht. Der Mac selbst muss es erlauben: Ruhezustand bei Netzwerkzugriff beenden (Wake for network access) in seinen Batterie- oder Energieeinstellungen. Windows 3.8.1, Linux & macOS 2.8.1.

Die Identität des Mac

Bevor Ihr Passwort angeboten wird, prüft BURSUcm, wer antwortet. Bei der ersten Verbindung zeigt es den Host-Key-Fingerabdruck des Mac (SHA-256) und bittet um Bestätigung — dasselbe Erstverbindungsmodell wie bei einem SSH-Host-Key; danach wird ein Mac, dessen Schlüssel sich geändert hat, mit einer Warnung abgewiesen. Settings → AppleRD legt die Richtlinie fest: As set on the Security tab (folgt der allgemeinen Zertifikatseinstellung — ein geerbtes „Off“ bedeutet für Macs weiterhin „Ask once“), Ask once, then remember, Strict — only allow already-trusted Macs oder Off (unsicher). Forget all trusted Macs löscht die gemerkten Schlüssel. Das Passwort selbst geht nie über das Netz: Die Anmeldung ist Apples SRP-Handshake, und die Sitzung wird mit daraus abgeleiteten Schlüsseln verschlüsselt.

Zwischenablage

Text wird in beide Richtungen kopiert. Was Sie auf diesem Rechner kopieren, geht an den Mac, solange sein Tab der ist, in dem Sie arbeiten; ein aus einer Zugangsdaten-Karte kopiertes Geheimnis wird nie weitergegeben. Was auf dem Mac kopiert wird, landet nur in Ihrer Zwischenablage, solange sein Tab sichtbar ist und den Fokus hat — eine Sitzung im Hintergrund kann also nicht ersetzen, was Sie gerade kopiert haben.

Tastatur

In der Windows-App (seit 5.2.1) bekommt der Mac das Zeichen, das Ihr Tastaturlayout erzeugt: Großbuchstaben, Caps Lock, Sonderzeichen und Akzente über eine Tottaste — ´, dann e ergibt „é“, ^, dann e ergibt „ê“. Kombinationen mit Ctrl oder Win senden die bloße Taste, sodass ein Kürzel auf jedem Layout gleich ist, und wer beide Shift-Tasten zugleich loslässt, lässt auf dem Mac auch beide los.

  • Windows: Solange das Bild des Mac die Tastatur hat, kommen Win-Kombinationen auf dem Mac als Command-Kombinationen an — Win+C kopiert, Win+V fügt ein, Win+Tab ist Command+Tab. Win allein öffnet nicht das Startmenü, und Win+L sperrt weiterhin diesen Computer. Ein Klick außerhalb des AppleRD-Tabs gibt Windows seine Kürzel mit Win zurück. Seit 5.2.1.
  • Linux: Alt+C und Alt+V wirken als Command+C und Command+V; die Super-Taste behält der Desktop für sich.
  • macOS: Die Command-Taste ist Command.

High Performance: Apples eigene Grenzen

Der schnelle Pfad ist Apples Vorgabe, nicht unsere: Apple dokumentiert High Performance für Macs mit Apple silicon und macOS 14 oder neuer, mit aktivierter Bildschirmfreigabe oder Entfernter Verwaltung. Auch ein Intel-Mac (getestet: iMac 2020 mit macOS 26) überträgt es, kann seinen Bildschirm aber nicht abdunkeln. Die Sitzung selbst läuft über den TCP-Port der Verbindung (5900); High Performance fügt zwei UDP-Ströme auf diesem und dem nächsten Port (standardmäßig 5900 und 5901) in beide Richtungen hinzu — der Client antwortet von denselben zwei lokalen Ports —, eine Firewall auf beiden Seiten muss sie also durchlassen. Ein Mac, der kein High Performance bietet, verbindet sich trotzdem — als einfacher Bildschirm ohne Ton. Über einen BURSUlink-Agenten laufen diese UDP-Ströme durch den Agenten, sodass im Netzwerk des Mac nichts geöffnet werden muss.

Auf Android, iPhone und iPad

Seit Android 2.0 und iOS/iPadOS 2.0 öffnet sich eine AppleRD-Verbindung auch auf Telefon und Tablet. Bei einem Mac mit Apple silicon und High Performance wird das Video in Hardware dekodiert, der Ton des Mac spielt auf dem Gerät, und der Bildschirm des Mac wird für eine private Sitzung dunkel oder bleibt als Spiegel an (ohne High Performance oder bei einem Intel-Mac bleibt der Bildschirm des Mac an). Auf iPhone und iPad dreht sich das virtuelle Display des Mac in einer privaten High-Performance-Sitzung mit dem Gerät. Der Host-Schlüssel des Mac wird bei der ersten Verbindung bestätigt, wie am Desktop. Die Grenzen: Auf dem Mac kopierter Text erreicht die Zwischenablage des Geräts, aber nichts geht zum Mac zurück; unter Android ist das Video immer H.264, und das Telefon muss ein 64-Bit-Gerät sein.

Was wir bewusst nicht umsetzen

Apples proprietäres Verwaltungsprotokoll Apple Remote Desktop (UDP 3283: stille Beobachtung, Datei- und Paketverteilung, Aufgabenlisten, Inventur) ist ein separates, undokumentiertes Protokoll. BURSUcm verbindet sich mit dem geteilten Bildschirm — das ist, was die meisten unter „ARD“ verstehen — und setzt jenes Verwaltungsprotokoll nicht um.

Telnet · Serial · Web · FTP

Telnet

Dasselbe eingebettete Terminal wie bei SSH (Farben, Kopieren/Einfügen, Broadcast, Snippets). Beachten Sie: Telnet überträgt alles im Klartext — nur in vertrauenswürdigen Netzen verwenden.

Serial (COM-Port)

  • Setzen Sie den Port (z. B. COM3 unter Windows, /dev/ttyUSB0 unter Linux) und die Baudrate an der Verbindung.
  • Die Serial options decken Datenbits, Parität, Stoppbits und Flusskontrolle ab.
  • Der Klassiker: eine Switch-/Router-Konsole über einen USB-COM-Adapter.

Web (HTTP/HTTPS)

  • Die Seite öffnet sich in einem eingebetteten Browser-Tab — praktisch für Web-Oberflächen (Router, IPMI, NAS) —, der wie ein Browser arbeitet: Zurück / Vorwärts, Neu laden / Stopp und Start; ein Adressfeld mit einem Schloss, das zeigt, ob die Verbindung sicher ist; Adresse kopieren; Im Systembrowser öffnen; und ein ⋯-Menü mit Zoom, Auf Seite suchen (Strg+F), Drucken und Entwicklertools (F12).
  • Tasten gehören zuerst der Seite: Eine Web-Konsole (Proxmox, iLO, iDRAC) bekommt Strg+R, Esc und den Rest, und die Browsertasten wirken nur, wenn die Seite sie nicht nutzt. Strg+W und Strg+Tab bleiben bei der App.
  • Anmelde-Pop-ups (Google, Microsoft, Single Sign-on) öffnen sich in einem eigenen Fenster und schließen ab; ein Link, der eine neue Seite öffnet, öffnet sie in einem neuen Tab. Eine Website, die Kamera, Mikrofon, Standort, Benachrichtigungen, das Lesen der Zwischenablage oder das Herunterladen mehrerer Dateien auf einmal möchte, fragt zuerst — Für diese Website merken behält die Antwort.
  • Downloads landen im Ordner Downloads und werden mit ihrem Fortschritt aufgelistet — anhalten, Fortsetzen, abbrechen, öffnen, Im Ordner anzeigen: unter Windows im Fenster Downloads, das sich beim Start eines Downloads und über die Downloads-Schaltfläche des Tabs öffnet; in der App für Linux & macOS im Bereich Downloads.
  • Ein heruntergeladenes Programm, Skript, Installer oder Datenträgerabbild wird nie stillschweigend geöffnet: Unter Windows fragt Öffnen zuerst nach; die App für Linux & macOS zeigt eine solche Datei in ihrem Ordner, statt sie auszuführen.
  • Eine Seite öffnet höchstens 10 Tabs in 10 Sekunden und 5 Pop-up-Fenster, und Seiten öffnen insgesamt höchstens 20 Tabs und 10 Pop-ups; versucht eine Seite mehr, meldet ein Hinweis, dass einige Tabs nicht geöffnet wurden.
  • Einstellungen → Sicherheit → Webbrowser löscht die Browserdaten aller Web-Tabs und vergisst die Berechtigungen der Websites und die für sie akzeptierten Zertifikate.
  • Sie können Login/Passwort hinterlegen und „Ignore certificate errors“ für interne, selbstsignierte Panels aktivieren; die Ausnahme gilt nur für diesen Host, nie global. Die gespeicherte Anmeldung wird nur verwendet, solange der Tab das Gerät selbst zeigt — nie für eine Website, auf die es verlinkt, und nie für ein Fenster, das eine solche Website öffnet. Der Browser bietet nicht an, auf Seiten eingegebene Passwörter zu speichern: Bewahren Sie sie im Tresor auf.

FTP / FTPS

  • Ein Zwei-Panel-Dateimanager mit derselben Übertragungswarteschlange und denselben Ganze-Ordner-Übertragungen wie SFTP.
  • Verschlüsselung: reines FTP (keine), FTPS explizit (AUTH TLS) oder FTPS implizit. Reines FTP sendet das Passwort im Klartext — nutzen Sie FTPS, wann immer der Server es unterstützt.
  • Der Passivmodus (PASV) ist standardmäßig aktiv — funktioniert hinter NAT.

WinRM: PowerShell auf Windows-Servern

Seit Windows 3.3 und Linux/macOS 2.3 öffnet eine Verbindung vom Typ WinRM eine PowerShell- oder cmd.exe-Konsole auf einem Windows-Server als Terminal-Tab — ohne RDP-Sitzung und ohne SSH-Server auf der Windows-Seite. PowerShell läuft über PowerShell Remoting, cmd.exe über WinRS; beides reist in WS-Management über Port 5985 (HTTP) oder 5986 (HTTPS).

Ein WinRM-Tab: PowerShell auf einem Windows-Server mit gestreamter Ausgabe
Ein WinRM-Tab: PowerShell 5.1 auf einem Windows-Server — Dienste, Volumes und Prozesse erscheinen, während sie eintreffen, Write-Host in Farbe.

Eine Verbindung anlegen

  • Typ: WinRM. Host, Port (5985 ist vorbelegt; 5986 für HTTPS), Benutzername und Passwort — gespeicherte Zugangsdaten funktionieren genau wie bei SSH. Ein Domänenkonto schreibt man als DOMAIN\user; ein lokales Konto muss Mitglied der Administratoren (oder der Remote Management Users) sein.
  • WinRM-Optionen: Transport (HTTP oder HTTPS), Shell (PowerShell oder cmd.exe) und, für cmd.exe, die Konsolen-Codepage — setzen Sie 866, wenn Sie Kyrillisch in eine cmd-Sitzung tippen; die Ausgabe ist so oder so lesbar. Bei HTTPS gibt es zusätzlich „Proceed past certificate errors“ für einen Laborserver mit selbstsigniertem Zertifikat.
  • Die Authentifizierung ist NTLM: Das Passwort geht nie im Klartext über die Leitung, und ein von einem Skript abgefragtes Passwort (Read-Host -AsSecureString, eine Password:-Abfrage in cmd) wird unter dem Sitzungsschlüssel beantwortet statt als Text auf dem Bildschirm.

Vertrauen: Zertifikate und reines HTTP

  • HTTPS: Die erste Verbindung zeigt den Fingerabdruck des Serverzertifikats. Prüfen Sie ihn und wählen Sie „Trust & remember“ — von da an ist das Zertifikat wie ein SSH-Host-Schlüssel gepinnt, und ein geändertes Zertifikat löst eine Warnung aus, statt sich still zu verbinden. Settings → WinRM hat „Forget all trusted WinRM certificates“.
  • Reines HTTP: wird einmal pro Server abgefragt. NTLM versiegelt die Nachrichteninhalte, aber die Identität des Servers wird nicht geprüft — außerhalb eines vertrauenswürdigen Netzes nehmen Sie HTTPS. Die Vertrauensdialoge dürfen dauern; der Tab wartet bis zu drei Minuten auf Ihre Antwort.
  • „Proceed past certificate errors“ in den WinRM-Optionen der Verbindung erlässt Kettenfehler nur dort, wo noch kein Zertifikat gemerkt ist. Ein Zertifikat, dem Sie bereits vertraut haben, bleibt bindend, was auch immer der Schalter sagt, und bei strenger Richtlinie wird ein neues Zertifikat abgelehnt (seit Windows 5.0.2 und Linux & macOS 3.0.2).

Arbeiten im Terminal

  • Die Ausgabe wird gestreamt, während ein Befehl noch läuft; Ctrl+C stoppt die Pipeline; Fehler kommen als Fehler mit der Zeile, in der sie passiert sind, und $LASTEXITCODE wird für den Befehl gemeldet, der ihn gesetzt hat.
  • Read-Host, -Confirm und ein fehlender Pflichtparameter fragen und warten auf Sie, wie in einer lokalen Konsole.
  • clear / cls leeren das Fenster; Write-Host behält seine Farben und -NoNewline; ein mehrzeiliges Einfügen führt jede Zeile aus; der Tab teilt sich wie ein SSH-Tab in eine zweite Fläche, und Broadcast-Eingabe erreicht ihn.
  • Was WinRM nicht kann: Es gibt kein PTY, also keine Fenstergrößenänderung, keine Vollbildprogramme und kein tmux; und WS-Management hat keine Dateiübertragung, also kein Dateien-Panel — für Dateien nehmen Sie SFTP, SMB oder die Laufwerksumleitung von RDP.

PowerShell Remoting auf dem Server aktivieren

In einer erhöhten PowerShell auf der Windows-Maschine ausführen, die Sie erreichen wollen:

Enable-PSRemoting -Force
# aus anderen Netzen erreichbar, nicht nur aus dem lokalen Subnetz:
Set-NetFirewallRule -Name 'WINRM-HTTP-In-TCP' -RemoteAddress Any

Ein HTTPS-Listener mit selbstsigniertem Zertifikat (dessen Fingerabdruck Sie bei der ersten Verbindung prüfen):

$cert = New-SelfSignedCertificate -DnsName 'server.example.com' -CertStoreLocation Cert:\LocalMachine\My
New-Item -Path WSMan:\localhost\Listener -Transport HTTPS -Address * -CertificateThumbPrint $cert.Thumbprint -Force
New-NetFirewallRule -DisplayName 'WinRM HTTPS' -Direction Inbound -Protocol TCP -LocalPort 5986

BURSUcm bringt seinen eigenen WinRM-Client mit, auf Ihrer Seite braucht es also weder TrustedHosts noch eine Domänenmitgliedschaft.

Auf den Telefonen: Eine WinRM-Verbindung wird mit eigener Farbe gelistet, kann für den Desktop angelegt und bearbeitet werden, und die Karte kopiert Host, Benutzer und Passwort — geöffnet wird sie vorerst nur am Desktop.

AI-Assistent (optional)

Seit Windows 3.0 und Linux/macOS 2.0 kann die App einen AI-Chat direkt neben einer Sitzung öffnen: Der Assistent sieht dasselbe Terminal wie Sie, erklärt Ausgaben, untersucht Fehler und kann Befehle ausführen — nur lesende selbstständig, alles, was das System verändert, erst nach Ihrer Zustimmung.

Die Funktion ist strikt optional. Sie tut nichts, bis Sie Ihren eigenen API-Schlüssel hinterlegen (oder ein lokales Modell anbinden); jedes AI-Element verschwindet, wenn Sie in Settings → AI assistant ein einziges Häkchen entfernen, und ein Administrator kann sie pro Benutzer abschalten.

AI-Assistent neben einem SSH-Terminal
Der Assistent bei der Arbeit: das lesende df -h lief automatisch, während der sudo-Befehl erklärt, was er tun wird, und auf Run oder Skip wartet.

Aktivierung: Schlüssel und Anbieter

  • Öffnen Sie Settings → AI assistant und setzen Sie das Häkchen Enable AI assistant. Danach erscheint die AI-Schaltfläche in der Leiste von SSH- und WinRM- (und unter Windows RDP-) Sitzungen.
  • Schlüssel hinzufügen: OpenAI, Google Gemini, Anthropic Claude, DeepSeek, OpenRouter, Groq, Mistral, xAI und Together sind mit festen Endpunkten eingebaut; jeder andere OpenAI-kompatible Dienst wird als Anbieter Custom (OpenAI-compatible) mit eigener Base URL hinzugefügt.
  • Oder ganz ohne Schlüssel mit lokalen Modellen: Ollama, LM Studio, llama.cpp — sie laufen auf Ihrem Rechner und funktionieren offline.
  • Schlüssel liegen in Ihrer Datenbank, verschlüsselt mit dem Master-Passwort — im Cloud-Modus sieht der Server nur Chiffretext. Der aktive Schlüssel ist mit ★ markiert; wechseln können Sie direkt im Chat.
  • Kontrolle pro Benutzer: Im Benutzereditor kann ein Administrator das Häkchen Can use the AI assistant entfernen — die Funktion verschwindet für diesen Benutzer auf allen Geräten.

Hinweis: Ein ChatGPT- oder Claude-Abo enthält keinen API-Zugang — der Assistent nutzt die API, die Anbieter separat abrechnen. Lokale Modelle brauchen keinen Schlüssel und kosten nichts.

AI-Einstellungen mit Schlüsseln und Aktivierungshäkchen
Settings → AI assistant: das eine Häkchen, das die Funktion aktiviert oder entfernt, Ihre Schlüssel und die Regel für den Autostart lesender Befehle.

In einer SSH-Sitzung

  • Befehle, die das System nur betrachten (df, ps, journalctl, cat…), dürfen automatisch laufen — das ist die Einstellung Run read-only commands without asking (eine Administrator-Einstellung). Alles, was das System verändern könnte, wird zuerst erklärt und wartet auf Run oder Skip.
  • Secret Shield findet und schwärzt Passwörter, API-Schlüssel, private Schlüssel, Token, Cookies und .env-Inhalte, bevor Text an den Anbieter geht.
  • Geben Sie dem Assistenten Material: Fügen Sie einen Screenshot aus der Zwischenablage ein oder hängen Sie Logs, Konfigurationen und Dokumente an. Text wird zur Analyse extrahiert; Bilder nimmt jeder Anbieter außer DeepSeek an, das keine Bildmodelle hat.
  • Find cause of error baut mit einem Klick eine gezielte Diagnose; Create session report erzeugt eine kopierbare Aufzeichnung von Problem, Befehlen, Ergebnissen und Abschlussprüfungen — erkannte Geheimnisse bleiben verborgen.
  • Riskante Änderungen bekommen ein Sicherheitsnetz: Der Assistent kann den Ausgangszustand sichern, den Diff zeigen, anwenden, das Ergebnis prüfen — und alles mit einem Klick zurückrollen, wenn die Prüfung scheitert. Chats lassen sich anlegen, umbenennen, archivieren, wiederherstellen und löschen, und das Panel selbst lässt sich an eine Verbindung heften; lange Unterhaltungen werden ohne Verlust der Arbeitszusammenfassung komprimiert.
  • Das Terminal bleibt Ihres. Was Sie tippen, geht sofort an die Shell — auch während ein Befehl des Assistenten läuft. Eine an Sie gerichtete Abfrage — ein sudo-Passwort, ein Ja/Nein — wird abgewartet („Waiting for your input in the terminal“, ohne laufende Uhr); der Timeout zählt Stille statt Minuten, sodass ein langes Upgrade, das weiter druckt, nicht abgeschnitten wird; und interaktive Programme wie htop werden gestartet und Ihnen übergeben.
Eine abgeschlossene AI-Untersuchung der Datenträgerbelegung
Eine abgeschlossene Untersuchung: Die Befehle liefen im sichtbaren Terminal, und die Zusammenfassung erklärt, was sie zeigten und was sich gegebenenfalls aufzuräumen lohnt.

In einer RDP-Sitzung (Windows-App)

Unter Windows arbeitet der Assistent auch in RDP-Sitzungen und verbindet einen persistenten PowerShell-Kanal mit visueller Steuerung für Aufgaben, die es nur in der GUI gibt.

  • PowerShell-Befehle laufen in einem Sitzungsfenster, das auf dem Remote-Desktop sichtbar ist; ihre Exit-Codes werden verifiziert.
  • Der Screenshot-Zugriff ist eine separate, ausdrückliche Berechtigung: Secret Shield schützt Text, kann aber in einem Screenshot sichtbare Geheimnisse nicht zuverlässig verbergen.
  • Autopilot darf lokal verifizierte, nur lesende PowerShell-Befehle selbstständig fortsetzen; Klicks, Texteingaben, Tastenkürzel und jeder unbekannte Befehl warten immer auf Ihre Zustimmung.
AI-Assistent in einer RDP-Sitzung
Der RDP-Assistent: eine persistente PowerShell-Sitzung auf dem Remote-Desktop, die Antwort gegen Befehlsausgabe und sichtbaren Bildschirm verifiziert.

In einer WinRM-Sitzung

Der Assistent arbeitet in WinRM-Tabs wie in SSH und beurteilt eine PowerShell-Zeile nach den Regeln von PowerShell selbst: Ein Methodenaufruf irgendwo in der Zeile ($_.Delete(), (Get-Service x).Stop()), ein statisches Mitglied und jeder Skriptblock warten auf Ihren Klick, sodass Get-ChildItem | ForEach-Object { $_.Delete() } nie als lesender Befehl durchgeht. Das Lesen einer Datei, die Geheimnisse enthalten kann (die Hives SAM und SECURITY, web.config, appsettings, Schlüssel, .ssh), jeder UNC-Pfad und -ComputerName fragen ebenfalls, weil das Gelesene mit der Ausgabe an den AI-Anbieter geht.

Was Ihren Rechner verlässt — und wie sich alles abschalten lässt

  • Ihre Nachrichten und die Ausgaben der vom Assistenten ausgeführten Befehle gehen von Ihrem Gerät direkt an den Anbieter des aktiven Schlüssels — oder an ein lokales Modell, dann verlässt gar nichts den Rechner. BURSUcloud-Server sehen diesen Datenverkehr nie.
  • Der Chatverlauf wird lokal und verschlüsselt gespeichert; Befehlsausgaben werden nicht in Chat-Dateien geschrieben.
  • Nutzen Sie den Assistenten nicht auf Servern, auf denen die Weitergabe von Sitzungsausgaben an Dritte untersagt ist — genau davor warnt der Hinweis in den Einstellungen.
  • Um die Funktion vollständig zu entfernen, entfernen Sie in den Einstellungen das Häkchen Enable AI assistant: Alle AI-Schaltflächen und -Panels verschwinden. Administratoren können sie zusätzlich für einzelne Benutzer deaktivieren.

Zugangsdaten

Der Zugangsdaten-Tresor
Die eigene Ansicht Credentials: Gruppen, Suche, Verknüpfungen zu Verbindungen.

Gespeicherte Zugangsdaten leben getrennt von den Verbindungen — ein Datensatz kann mit Dutzenden Servern verknüpft sein, und eine Passwortänderung passiert an einer einzigen Stelle.

So nutzen Sie sie

  1. Öffnen Sie Credentials in der Seitenleiste → „New credential“. Füllen Sie Anzeigename, Benutzername, Passwort und Gruppe aus — und bei Bedarf einen Kommentar: eine freie Notiz, wofür das Konto dient (ein Import aus einem Passwortmanager legt die Notizen des Eintrags dort ab). Der Kommentar wird nicht verschlüsselt, also gehören keine Geheimnisse hinein.
  2. Wählen Sie in einer Verbindung diesen Datensatz im Feld „Saved credential“ — statt zu tippen.
  3. Wird ein Zugangsdatensatz gelöscht, wechseln verknüpfte Verbindungen auf manuelle Eingabe (das Passwort wird beim Verbinden abgefragt).

SSH-Schlüssel als Zugangsdaten

Seit Windows 3.1 und Linux/macOS 2.1 können Zugangsdaten nicht nur ein Passwort, sondern auch ein SSH-Schlüssel sein – „New credential“ fragt, welche Art von Eintrag Sie brauchen. Ein Schlüsseleintrag enthält den privaten Schlüssel und seine Passphrase, verschlüsselt mit dem Master-Passwort, sowie den öffentlichen Schlüssel und einen Kommentar; laden Sie den Schlüssel aus einer Datei, wird die zugehörige .pub daneben automatisch übernommen. Ordner, Rechte, Besitzer, Sicherungen und Synchronisierung gelten für ihn genau wie für ein Passwort.

  • Wählen Sie den Schlüssel in einer Verbindung im selben Ordnerbaum wie alle Zugangsdaten – Schlüssel tragen ein Schlüsselsymbol, Passwörter ein Schloss – und die Authentifizierungsmethode passt sich an. Der Schlüssel gilt für den Zielserver und für jeden Jump-Host in der Kette.
  • Ein gespeicherter Schlüssel wird nie in die Verbindung kopiert: Beim Aufheben der Verknüpfung kehren die eigenen Felder der Verbindung zurück, und ein Schlüssel, den Sie ändern, aber nicht einsehen dürfen, erscheint als Feld „nur schreiben“ statt als leeres Feld.

Eingebauter Passwortgenerator

Neben dem Passwortfeld sitzt ein Generate password-Button: Wählen Sie die Länge und die einzuschließenden Zeichenklassen (Groß-/Kleinbuchstaben, Ziffern, Symbole) und lassen Sie ein starkes Zufallspasswort direkt ins Feld fallen — kein separates Tool, und der neue Wert wird wie jeder andere verschlüsselt gespeichert.

Zwei-Faktor-Codes (TOTP)

Ein Zugangsdatensatz kann auch ein Zwei-Faktor-Geheimnis aufnehmen, sodass der Einmalcode direkt neben dem zugehörigen Login wohnt:

  • Fügen Sie das Base32-Geheimnis oder eine vollständige otpauth://-URI in das TOTP-Feld des Datensatzes ein (derselbe Wert, den eine Authenticator-App auf dem Telefon speichern würde).
  • Der Datensatz zeigt dann einen laufenden sechsstelligen Code mit Countdown; „Copy TOTP code“ legt den aktuellen mit einem einzigen Klick in die Zwischenablage — kein Telefon in der Hand nötig.
  • Das Geheimnis wird vom Master-Passwort-Tresor genau wie ein Passwort geschützt und synchronisiert sich genauso, sodass der Code auf jedem Gerät verfügbar ist, auf dem Sie sich anmelden.
  • Diese Codes gehören zu den Servern, an denen Sie sich anmelden. Der Code, der Ihr bursucm.com-Konto selbst schützt, kommt aus der Authenticator-App auf Ihrem Telefon — siehe Zwei-Faktor-Anmeldung.

Ordner-Vererbung

Ein Verbindungsordner kann Standard-Zugangsdaten haben: Jede Verbindung darin ohne eigene Zugangsdaten nutzt die des Ordners. Der typische Fall — ein Admin-Login für ein ganzes Rack/Subnetz. Die Verbindungskarte zeigt „Folder credential — …“, wenn die Vererbung greift.

Zugangsdaten-Gruppen lassen sich genau wie Verbindungsordner von Hand umsortieren — fahren Sie für die Pfeile über eine Zeile (siehe Ihre eigene Reihenfolge).

Tipp

Bewahren Sie hier mehr als Server-Logins auf: API-Schlüssel und geteilte Team-Passwörter werden genauso verschlüsselt.

Master-Passwort & Tresor

Gespeicherte Geheimnisse werden immer verschlüsselt. Die einzige Frage ist: mit welchem Schlüssel?

ModusVerschlüsselungVorteileNachteile
Windows DPAPI (lokale DB ohne Master-Passwort)mit dem Schlüssel Ihres Windows-Kontosnichts zu tippenfunktioniert nur auf diesem PC und Windows-Konto; die Datenbank ist nicht portabel
Master-Passwort (der Zugangsdaten-Tresor)AES-256-GCM; der Schlüssel wird aus dem Master-Passwort abgeleitet (PBKDF2, 600.000 Iterationen)portabel: anderer Computer, PostgreSQL, Cloud, Android, iOS/iPadOS, Linux und macOSSie müssen es sich merken; Wiederherstellung ist unmöglich
Sicherheitseinstellungen
Settings → Security: Master-Passwort, Merken auf diesem Computer, Passwortrichtlinie.

Im Alltag

  • Beim Start fragt die App nach dem Master-Passwort. Sie dürfen überspringen: Verbinden funktioniert weiterhin, aber gespeicherte Passwörter bleiben gesperrt. Braucht eine Verbindung ein gesperrtes Passwort, fragt die App es einfach an Ort und Stelle ab, statt zu scheitern.
  • „Remember on this computer“ speichert nicht das Passwort selbst, sondern einen lokalen, vom Betriebssystem geschützten Schlüssel — kein Tippen beim Start. „Forget“ macht es rückgängig.
  • Der Zustand ist auf dem Home-Dashboard (die Tresor-Karte) und in den Settings sichtbar. Schnellsperre — Ctrl+L.
  • Master-Passwort ändern: Settings → Security → „Change master password…“ — alle Geheimnisse werden neu verschlüsselt.
  • Der Button Generate im Setzen-/Ändern-Dialog erzeugt ein starkes Zufallspasswort (16 Zeichen, ohne verwechselbare Zeichen) und zeigt es an, damit Sie es notieren können.
  • Für eine BURSUcloud-Datenbank wird das Master-Passwort ebenfalls direkt in der App gesetzt: Jedes gespeicherte Passwort wird auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor es hochgeladen wird — das Master-Passwort selbst verlässt Ihren Computer nie. Solange kein Master-Passwort gesetzt ist, zeigt die Datenbankseite auf dem Portal eine rote Warnung mit derselben Aktion und einem Passwortgenerator.
  • Ein Master-Passwort muss mindestens 12 Zeichen lang sein — lang genug, um Offline-Rateversuchen standzuhalten, denn es ist der eine Schlüssel, der jedes gespeicherte Geheimnis schützt.
Wichtig

Das Master-Passwort wird nirgends gespeichert — weder in der Datenbank noch auf dem BURSUcloud-Server. Verlieren Sie es, wird das Entschlüsseln Ihrer gespeicherten Passwörter unmöglich. Notieren Sie es an einem sicheren Ort.

Passwortrichtlinie

Der Administrator legt Anforderungen an die Passwörter der App-Benutzer fest: Mindestlänge und geforderte Zeichenklassen (Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen) — Settings → Security.

Benutzer & Berechtigungen

Berechtigungen pro Ordner
Rechte pro Ordner: Lesen / Bearbeiten / Passwörter aufdecken für jeden Verbindungsordner und jede Zugangsdaten-Gruppe.

Das Fenster User Management (Home-Dashboard → „Manage users“ oder die Seitenleiste). Das Berechtigungsmodell ist für lokale, PostgreSQL- und Cloud-Datenbanken dasselbe.

Rollen

RolleMöglichkeiten
AdministratorVollzugriff: jeder Ordner, Einstellungen, Benutzer, Import/Export, Master-Passwort. Das Snippets-Recht ist immer aktiv.
Usernur, was die Ordner-Freigaben (unten) erlauben, + das separate Recht „Can manage command snippets“.

Rechte pro Ordner

Für jeden Verbindungsordner und jede Zugangsdaten-Gruppe — drei Kontrollkästchen:

  • Read — den Ordner sehen und verbinden;
  • Edit — darin anlegen/ändern/löschen;
  • Passwords — gespeicherte Passwörter im Klartext aufdecken (ohne dieses Recht funktioniert das Verbinden trotzdem, das Passwort bleibt aber verborgen).

Eine Freigabe auf einem Ordner umfasst seine Unterordner. Die Zeile „All folders“ ist die Standardregel.

Seit Windows 3.1 und Linux/macOS 2.1 liegen die Rechte auf der Registerkarte Access permissions des Benutzerfensters (neben General) als ein einziger Ordnerbaum statt zweier Tabellen: Schalten Sie ihn zwischen Verbindungs- und Zugangsdatenordnern um, klappen Sie ihn ein, suchen Sie über den vollständigen Pfad, zeigen Sie Only granted, klappen Sie alles auf oder zu und lesen Sie den Zähler. Die Zeile All folders setzt und sperrt die Häkchen der Zeilen darunter – ein für alles vergebenes Recht lässt sich nicht Ordner für Ordner zurücknehmen. Der Baum enthält jeden Ordner, den das Hauptfenster zeigt, die Beispielordner eingeschlossen.

Wenn eine geteilte Verbindung umgeleitet wurde

In einer BURSUcloud-Datenbank bearbeiten mehrere Personen einen Katalog, und das Recht Edit schließt Passwords nicht ein. Wer eine Verbindung ändern, ihr Passwort aber nicht sehen darf, könnte sie auf eine eigene Maschine zeigen lassen und warten, bis Sie sich mit dem gespeicherten Geheimnis verbinden. Deshalb merkt sich die App — auf diesem Computer, nie in der geteilten Datenbank —, wohin jede Verbindung beim letzten Mal führte: Host und Port, die verknüpften Zugangsdaten, den Jump-Host, das RD Gateway und den Verbindungstyp. Die erste Verbindung wird stillschweigend gemerkt. Hat sich seitdem etwas davon geändert, erscheint vor dem Verbinden Routing changed — „This connection no longer goes where it did“ — mit Previously connected to und Now points to nebeneinander. Cancel sendet nichts und behält das bisherige Routing; Connect anyway übernimmt das neue. Haben Sie die Änderung selbst vorgenommen, bestätigen Sie sie einfach. Dieselbe Frage kommt für einen Jump-Host auf dem Weg und bevor Get MAC sich per SSH anmeldet.

Eine lokale Datenbank und Ihr eigener PostgreSQL-Server werden nicht geprüft: Zwischen Ihnen und dem Katalog steht kein Dritter. Die Prüfung gibt es in der Windows-App und seit 2.8.1 in der App für Linux & macOS; RD Gateway und Verbindungstyp werden seit Windows 3.8.1 und Linux & macOS 2.8.1 verglichen. Es ist eine Warnung, keine Verschlüsselung — lesen Sie sie, bevor Sie auf die Schaltfläche klicken. Seit Windows 5.0.2 und Linux & macOS 3.0.2 werden auch die Sicherheitsschalter verglichen — „Proceed past certificate errors“ und reines HTTP bei WinRM, FTP ohne TLS, ignorierte Zertifikate bei einer Web-Registerkarte, ausgeschaltete Verschlüsselung bei VNC —, sodass das Umlegen eines dieser Schalter auf einer gemeinsamen Zeile dieselbe Frage stellt.

Benutzer im Cloud-Modus

Für eine BURSUcloud-Datenbank listet das Benutzer-Fenster zwei Arten von Einträgen:

ArtWer das istAnmeldung
Datenbankbenutzerein Konto nur für die BURSUcm-Apps; kein Portalkonto nötigein Login wie name@database-handle + Passwort
Mitgliedein registrierter bursucm.com-Benutzer mit Zugriff auf diese Datenbankeigene Portal-E-Mail/Passwort (oder Google / Microsoft / Apple / GitHub)
  • Beide Arten tragen dieselben Rechte pro Ordner (Lesen/Bearbeiten/Passwörter) und das Snippets-Recht. Sie lassen sich sowohl in der App als auch auf dem Portal verwalten — es ist ein und dieselbe Datenbank.
  • Datenbankbenutzer werden in der Kundendatenbank selbst gespeichert; ein vollständiges Backup oder SQL-Dump nimmt sie also zusammen mit dem Katalog mit, und eine Änderung des Datenbank-Handles greift sofort.
  • Der Datenbankeigentümer (das Konto, das sie auf dem Portal angelegt hat) ist immer Administrator: Er kann weder herabgestuft noch entfernt werden — die Datenbank bleibt nie ohne Admin. Lokale Datenbanken erzwingen dieselbe Regel für den letzten Administrator.

Benutzergruppen

Das Fenster „User Management“ hat eine zweite Liste, User groups. Eine Gruppe ist ein benannter Satz von Ordnerrechten (plus dem Snippet-Recht), den jedes Mitglied zusätzlich zu seinen eigenen erbt. Ordnen Sie Personen Gruppen zu, statt dieselben Rechte bei jedem Konto zu wiederholen — etwa eine Gruppe „Linux Admins“ mit Lesen / Bearbeiten / Passwörter auf dem Ordner Linux.

  • Rechte addieren sich. Die wirksamen Rechte eines Benutzers sind seine eigenen Freigaben plus die jeder Gruppe. Eine Gruppe nimmt nie ein Recht weg und vergibt nie die Administratorrolle oder das AI-Assistent-Flag — beides bleibt beim Benutzer.
  • Geerbte Rechte sind sichtbar. Auf der Registerkarte Access permissions des Benutzers erscheinen die von einer Gruppe freigegebenen Ordner als grüne Häkchen, gesperrt, während die eigenen Rechte des Kontos die normale Farbe behalten; die grünen ändern Sie in der Gruppe. Die Liste Groups auf der Registerkarte „General“ zeigt, in welchen Gruppen das Konto ist.
  • Gruppen liegen neben den Benutzern — in der lokalen Datenbank, in Ihrer PostgreSQL-Datenbank oder in der BURSUcloud-Kundendatenbank — und wandern daher mit Sicherungen, Snapshots und SQL-Dumps mit. Im Cloud-Modus können sowohl Datenbankbenutzer als auch Portalmitglieder in eine Gruppe aufgenommen werden, aus der App oder auf dem Portal.
  • Das Löschen einer Gruppe lässt ihren Mitgliedern nur die direkt erteilten Rechte. Änderungen gelten bei einer lokalen Datenbank ab der nächsten Anmeldung, bei einer Cloud-Datenbank ab der nächsten Katalogaktualisierung.

Ihre Einstellungen auf diesem Computer

Alles, was die App außerhalb der Datenbank aufbewahrt und Ihnen gehört — Einstellungen, vertrauenswürdige Hostschlüssel und Zertifikate, Protokolle und Sitzungsmitschriften, der Offline-Cache, AI-Chats, die Cookies der Web-Tabs, das gemerkte Master-Passwort — liegt auf jedem Computer in Ihrem eigenen Ordner (Users\<Name>-<ID> im Datenordner der App). Die App wechselt beim Anmelden dorthin.

  • Jedes Konto hat eigene Einstellungen. Zwei Personen am selben Computer sehen weder das Design noch die Vertrauensentscheidungen noch die Protokolle des anderen, und wer zurückkommt, findet alles so vor wie verlassen. Beim Anmelden einer anderen Person wird nichts gelöscht.
  • Alle Einstellungsregisterkarten stehen jedem Benutzer offen. SSH, RDP, VNC, WinRM, Logs und die übrigen gehören Ihnen. Administratoren bleibt nur, was die gemeinsame Datenbank beschreibt: Datenbank wechseln, Import / Export, Master-Passwort, Passwortrichtlinie, Benutzer und Gruppen.
  • Lokale Daten. In User Management kann ein Administrator den Ordner eines anderen Kontos mit der Schaltfläche Delete local data… von diesem Computer entfernen — Konto und Datenbank bleiben erhalten. Der Ordner des angemeldeten Kontos kann nicht entfernt werden, solange er in Benutzung ist.

BURSUcloud

BURSUcloud ist die optionale Cloud, die Ihren Katalog über Geräte und ein Team hinweg synchronisiert. Derselbe Katalog ist aus der Windows-App, der Linux/macOS-App, dem Webportal, Android und iOS/iPadOS erreichbar.

Ein Konto anlegen

  1. Öffnen Sie bursucm.com/register. Fünf Wege: E-Mail + Passwort (mindestens 8 Zeichen) oder „Mit Google fortfahren“, Microsoft, Apple bzw. GitHub (private wie geschäftliche Konten funktionieren beide).
  2. Bei der E-Mail-Registrierung kommt ein Bestätigungslink per Mail — er ist 24 Stunden gültig. Nichts angekommen? Prüfen Sie den Spam-Ordner oder klicken Sie „Link erneut senden“ auf der Anmeldeseite.
  3. Nach der Bestätigung melden Sie sich an — Sie landen in „Meine Datenbanken“.

Eine Cloud-Datenbank anlegen

  1. Klicken Sie „+ Neue Datenbank“.
  2. Name — wie die Datenbank in Listen erscheint (z. B. „Prod-Infrastruktur“).
  3. Handle — eine eindeutige Kurz-ID aus Buchstaben, Ziffern und Bindestrichen. Sie wird Teil der Logins der Datenbankbenutzer: name@handle. Leer lassen für automatische Vergabe; Sie können sie später ändern, das aktualisiert aber die Benutzer-Logins.
  4. Master-Passwort (optional) — Sie können es gleich setzen, um Verbindungspasswörter zu verschlüsseln. Ohne eines arbeitet die Datenbank unverschlüsselt; setzen Sie es später in den Einstellungen der Datenbank oder aus der App.

Die App mit der Cloud verbinden

  1. In der App: BURSUcloud beim ersten Start wählen — oder, wenn die App schon eine andere Datenbank öffnet, abmelden und sich auf dem Anmeldebildschirm bei BURSUcloud anmelden (Settings → Database kann nicht in die Cloud wechseln).
  2. Melden Sie sich mit Ihrer Portal-E-Mail und dem Passwort an — oder mit Google, Microsoft, Apple oder GitHub (ein Browser öffnet sich; die App übernimmt die Anmeldung automatisch).
  3. Ist für Ihr Konto die Zwei-Faktor-Anmeldung eingeschaltet, fragt die App direkt nach dem Passwort in einem eigenen Fenster nach dem 6-stelligen Code (oder einem Wiederherstellungscode). Eine Anmeldung über Google, Microsoft, Apple oder GitHub fragt nicht danach.
  4. Wählen Sie eine Datenbank aus der Liste („Refresh databases“ liest sie neu) → „Use selected“.
  5. Hat die Datenbank ein Master-Passwort, fragt die App danach und bietet an, es auf diesem Computer zu merken (gespeichert wird ein lokal geschützter Schlüssel, nicht das Passwort selbst).
Umzug aus einer lokalen Datenbank

Sie haben schon einen lokalen Katalog? Die Migrations-Schaltfläche kann ihn nicht in BURSUcloud bringen, eine portable Sicherung schon. Wählen Sie im lokalen Katalog Settings → Data → Export… → BURSUcm Backup (.bcmbackup)… und geben Sie der Datei ein Passwort. Melden Sie sich dann bei Ihrer BURSUcloud-Datenbank an — sie braucht ein Master-Passwort, damit gespeicherte Passwörter mitkommen — und öffnen Sie Settings → Data → Import… mit der Quelle BURSUcm backup. Mit kommen Verbindungen samt Optionen und Tunneln, Zugangsdaten und SSH-Schlüssel, Ordner und Snippets. Nicht mit kommen Benutzer, Berechtigungen und Gruppen, Ihre manuelle Reihenfolge und die API-Schlüssel des AI-Assistenten: Richten Sie diese in der Cloud-Datenbank neu ein.

Was synchronisiert wird

Verbindungen und Ordner (einschließlich Ordnerreihenfolge, Ihrer manuellen Eintragsreihenfolge und des zugeklappten Zustands), Zugangsdaten, Snippets, Benutzer und Rechte, die SSH-, WinRM-, RDP-, VNC- und Apple-Remote-Desktop-Optionen jeder Verbindung (einschließlich Jump-Hosts, Tunnel und des BURSUlink-Agenten, über den eine Verbindung läuft). Die eigenen Vorlieben der App (Theme, Sprache, Tastenkürzel) bleiben lokal.

Das Sicherheitsmodell

  • Jede Datenbank ist eine separate PostgreSQL-Datenbank; das DBMS ist aus dem Internet nicht erreichbar — nur das Portal selbst, auf dem Server, spricht mit ihm.
  • Clients nutzen die HTTPS-API mit Tokens: Ein Token lebt 30 Tage, gleitend mit der Nutzung (harte Grenze 90 Tage), höchstens 10 aktive Tokens pro Konto, und eine erneute Anmeldung widerruft das vorherige Token.
  • Verbindungspasswörter werden mit dem Master-Passwort auf Ihrem Gerät verschlüsselt; der Server speichert und überträgt nur Chiffretext (Zero-Knowledge). Deshalb kann auch der Support ein vergessenes Master-Passwort nicht wiederherstellen.
  • Eine Anmeldung von einer neuen IP-Adresse löst eine E-Mail-Benachrichtigung aus; eine Passwortänderung ebenso.
  • Das Konto selbst lässt sich mit der Zwei-Faktor-Anmeldung schützen: ein Code aus einer Authenticator-App nach dem Passwort, dazu zehn einmalige Wiederherstellungscodes.

Offline arbeiten

Fällt das Netz aus — oder wird die Datenbank selbst unerreichbar — arbeitet die App aus einer verschlüsselten lokalen Kopie Ihres Katalogs weiter. Sie können Verbindungen und Zugangsdaten durchsehen und bearbeiten und die App sogar ganz ohne Verbindung starten. Eine Statusleiste zeigt den Zustand: rot im Offline-Betrieb (mit einem Zähler unsynchronisierter Änderungen und einem „Retry“-Button), gelb beim Synchronisieren, grün „Synchronized“ für einen Moment nach dem Abschluss.

Offline gemachte Änderungen kommen in eine Warteschlange und werden automatisch hochgeladen, sobald die Datenbank wieder erreichbar ist. Wurde derselbe Eintrag sowohl auf Ihrem Gerät als auch auf dem Server geändert, zeigt ein Konfliktfenster beide Versionen nebeneinander und lässt Sie eine davon behalten (Passwörter werden dort nie angezeigt). Die Verfügbarkeit wird durch Anpingen der Datenbank selbst erkannt, ein toter Server fällt also auch bei intaktem Internet auf. Das funktioniert für BURSUcloud wie für eine direkte PostgreSQL-Datenbank — für PostgreSQL wird ein aktueller lokaler Spiegel auf Ihrem Computer gehalten.

Gemeinsam genutzte Computer

Die Offline-Kopie ist an das angemeldete Konto gebunden. Meldet sich auf demselben Computer ein anderes Konto an, werden zuerst die Offline-Kopie des vorherigen Kontos und dessen wartende Änderungen gelöscht — kein Benutzer sieht je den gecachten Katalog eines anderen.

Das Webportal: der komplette Leitfaden

Das Portal auf bursucm.com ist die Browser-Steuerzentrale für Cloud-Datenbanken. Was Sie auf dem Portal ändern, sehen die Apps sofort — und umgekehrt.

Meine Datenbanken

Der Bereich Datenbanken listet Ihre Datenbanken in den Spalten Name, Datenbank (der eigene Name der PostgreSQL-Datenbank), Rolle (owner – Besitzer – oder member – Mitglied der Datenbank eines anderen), Status und Erstellt. Verwalten öffnet die Datenbankkonsole mit ihren Tabs.

Der Tab „Verbindungen“

  • Derselbe Ordnerbaum wie in der App: auf-/zuklappen (plus „alle aufklappen / alle zuklappen“), Verbindungszähler je Ordner.
  • Umsortieren: ↑ ↓ Pfeile auf jedem Ordner und auf jeder Verbindung — die Seite sortiert sofort um, ohne Neuladen, und das Ergebnis ist dieselbe Reihenfolge, die Ihre Apps zeigen.
  • Hinzufügen: „+ Verbindung hinzufügen“ — ein dreistufiger Assistent: Ordner → Details (Typ, Name, Host, Port, Benutzername) → Passwort. Neue Ordner über „+ Neuer Ordner“ oder direkt im Assistenten.
  • Bearbeiten / Löschen / Verschieben — die Buttons „Bearbeiten“/„Löschen“ auf der Verbindungszeile; ein leerer Ordner lässt sich löschen, einer mit Verbindungen oder Unterordnern darin nicht. Im Bearbeitungsfenster wird auch die BURSUlink-Route festgelegt — direkt oder über einen Agenten der Datenbank (siehe BURSUlink). Wurde die Verbindung in einer App oder einem anderen Tab geändert, während das Fenster offen war, wird nichts überschrieben: Das Speichern wird abgelehnt, und das Fenster öffnet sich erneut mit der aktuellen Version.
  • Passwörter aufdecken: das Feld „Master-Passwort“ oben mit „Entsperren & anzeigen“. Passwörter werden auf dem Server entschlüsselt, nur für die aktuelle Seitenansicht: Das Master-Passwort geht mit der Anfrage über HTTPS und wird nicht gespeichert. Die Apps senden es nie — dort werden Passwörter auf Ihrem Gerät entschlüsselt. Beim Bearbeiten einer Verbindung zeigt das Feld das eigene Passwort der Verbindung, sobald es angezeigt werden darf; leer bleibt es bei einem Passwort aus verknüpften Zugangsdaten oder einem, das Sie nicht sehen dürfen — dann „leer lassen, um aktuelles Passwort beizubehalten“.

Der Tab „Zugangsdaten“

Dieselben gespeicherten Zugangsdaten wie in der App, gruppiert, mit demselben ↑ ↓ Umsortieren auf den Zeilen. Hinzufügen und Bearbeiten funktioniert wie bei Verbindungen (Bezeichnung, Benutzername, Passwort, Gruppe); die Standard-Zugangsdaten eines Verbindungsordners — die seine Verbindungen ohne eigene Anmeldung erben — wählen Sie im Bearbeiten-Fenster des Ordners, und ein Schlüssel am Ordner zeigt sie an.

Der Tab „Snippets“

  • Die gemeinsame Bibliothek als Tabelle: Name, Befehl, Gruppe. „+ Snippet hinzufügen“ / Bearbeiten / Löschen.
  • {placeholders} verhalten sich exakt wie in der App: Werte werden beim Senden aus einem Terminal abgefragt.
  • Der Tab ist für den Eigentümer, Administratoren und Benutzer mit dem Snippets-Recht sichtbar.

Der Tab „Benutzer & Zugriff“

Zwei Listen:

Portal-MitgliederDatenbankbenutzer
Werregistrierte bursucm.com-Konten mit Zugriff auf die DatenbankKonten nur für die BURSUcm-Apps — kein Portal nötig
Anmeldungeigene E-Mail / Google / Microsoft / Apple / GitHubname@handle + Passwort (≥ 8 Zeichen)
Hinzufügen„+ Mitglied hinzufügen“: die E-Mail eines registrierten Benutzers„+ Datenbankbenutzer hinzufügen“: Name und Passwort; der vollständige Login wird sofort angezeigt
  • Beide werden mit einem Schritt-Assistenten bearbeitet: Schritt 1 — Rolle (Admin = Vollzugriff) und globale Schalter (Bearbeiten, Passwörter aufdecken, Snippets); Schritt 2 — Verbindungsrechte pro Ordner (ansehen/bearbeiten/aufdecken); Schritt 3 — Zugriff auf Zugangsdaten-Gruppen.
  • Für Datenbankbenutzer zeigt die Spalte Sitzungen die Zahl aktiver Geräte: Ein Klick öffnet die Liste (Gerät, IP, zuletzt genutzt, Ablauf) mit Buttons je Token und einem „Alle abmelden“.
  • Der Datenbankeigentümer kann weder entfernt noch herabgestuft werden — die Datenbank behält immer einen Administrator.

Eine dritte Karte, Benutzergruppen, enthält Rechtesätze, die Datenbankbenutzer und Mitglieder erben (siehe Benutzergruppen). Ihr Assistent hat vier Schritte — Gruppe (Name, Beschreibung, Snippet-Recht), Verbindungsordner, Zugangsdaten-Gruppen, Mitglieder. Die Assistenten für Benutzer und Mitglieder bieten die Gruppen im ersten Schritt an, und beide Listen zeigen eine Spalte Gruppen.

Der Tab „BURSUlink“

Nur für den Eigentümer. Er listet die mit der Datenbank verknüpften Computer — Name, Modus, Version, letzter Kontakt, online oder nicht — und die Einmalcodes, die noch auf einen Agenten warten, jeweils mit Countdown. „Agent hinzufügen“ erzeugt einen Code (15 Minuten gültig; „Neuer Code“ erneuert einen abgelaufenen, „Abbrechen“ zieht ihn zurück), „bearbeiten“ benennt einen Agenten um oder ändert seinen Modus und seine Zulassungsliste, und „entfernen“ sperrt ihn sofort aus. Das ganze Verfahren steht unter BURSUlink.

Der Tab „Einstellungen“

  • Name und Handle. Eine Handle-Änderung aktualisiert sofort den Login jedes Datenbankbenutzers — warnen Sie Ihr Team.
  • Master-Passwort: setzen oder ändern (das aktuelle ist erforderlich). Das Setzen verschlüsselt die Passwörter der Datenbank neu.
  • .sql exportieren — ein vollständiger Dump als Datei; .sql importieren — einen Dump hochladen (das Kontrollkästchen „Public-Schema vor Import ersetzen“ leert die Datenbank zuerst). Dumps enthalten Daten — halten Sie sie privat.
  • Gefahrenbereich: endgültiges Löschen der Datenbank mit allen ihren Daten.

Import & Export auf dem Portal

Derselbe Import und Export wie in den Desktop-Apps wohnt auch auf dem Portal — verschieben Sie Verbindungen zwischen App, Portal und anderen Tools mit einer einzigen portablen Backup-Datei (siehe Import aus anderen Tools und Export & Backups). KeePass, 1Password und Bitwarden / Vaultwarden lassen sich auch hier importieren und werden in Ihrem Browser gelesen: Weder die Datei noch ihr Passwort werden an den Server gesendet. Die daraus gelesenen Einträge gehen über HTTPS zur Prüfung an den Server, wo Sie auswählen, welche importiert werden.

Profil & Geräte

  • Profil — Vor-/Nachname, Spitzname, Portalsprache, Passwortänderung — und die Karte Anmeldemethoden: jeder Weg in Ihr Konto (Passwort, Google, Microsoft, Apple, GitHub), einen neuen Anbieter verknüpfen, einen lösen oder ein Passwort für ein über einen Anbieter erstelltes Konto setzen. Den letzten verbleibenden Weg lässt die Karte nie entfernen.
  • Verbundene Geräte — jede App, die an Ihrem Konto angemeldet ist: Gerätename, IP, zuletzt genutzt, Ablauf. Widerrufen meldet ein Gerät ab, „Alle abmelden“ — alle: Jede App fragt dann erneut nach der Anmeldung. Nutzen Sie das, wenn ein Gerät verloren geht.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung — ein Code aus einer Authenticator-App zusätzlich zum Passwort, mit Wiederherstellungscodes für ein verlorenes Telefon; siehe Zwei-Faktor-Anmeldung.
  • Konto löschen — entfernt das Konto und alle Datenbanken, die ihm gehören, nach Eingabe des aktuellen Passworts. Die Android- und die iOS-App haben dieselbe Schaltfläche in ihren Einstellungen.

Downloads & Status

  • /download — Installer und Pakete für jede Plattform, SHA-256-Prüfsummen, Befehle zur Repository-Einrichtung, das vollständige Changelog in 8 Sprachen.
  • /status — Live-Checks von Portal, API, PostgreSQL und Mail + die jüngsten Vorfälle.

Zwei-Faktor-Anmeldung für Ihr bursucm.com-Konto

Seit Oktober 2026 kann ein bursucm.com-Konto, das sich mit einem Passwort anmeldet, einen zweiten Nachweis verlangen: einen 6-stelligen Code aus einer Authenticator-App auf Ihrem Telefon. Wer das Passwort kennt, öffnet das Konto trotzdem nicht — weder seine Datenbanken noch deren Benutzer noch die daran angemeldeten Geräte. Die Funktion bleibt aus, bis Sie sie einschalten; niemand wird dazu gezwungen, auch Administratoren und Datenbankbesitzer nicht.

Nicht dasselbe wie die TOTP-Codes in Zugangsdaten

Dieser Code schützt Ihr bursucm.com-Konto: Sein Geheimnis liegt in der Authenticator-App auf Ihrem Telefon, und der Server prüft den Code. Die Zwei-Faktor-Codes in einem Zugangsdatensatz sind etwas anderes — Geheimnisse der Server, an denen Sie sich anmelden, im Tresor abgelegt, damit die App deren Codes für Sie anzeigt.

Einschalten

  1. Öffnen Sie auf bursucm.com das Profil. Die Karte Zwei-Faktor-Authentifizierung zeigt, dass die Funktion aus ist: Klicken Sie auf Aktivieren, geben Sie Ihr Aktuelles Passwort ein und klicken Sie auf Fortfahren.
  2. Authenticator-App einrichten: Scannen Sie den QR-Code mit Google Authenticator, Microsoft Authenticator, 1Password oder einer anderen Authenticator-App. Scannen klappt nicht? Das Fenster zeigt den Schlüssel auch als Text — tippen Sie ihn stattdessen in die App. Der neue Eintrag heißt BURSUcloud, daneben steht Ihre E-Mail-Adresse.
  3. Geben Sie den 6-stelligen Code aus der App ein und klicken Sie auf Aktivieren. Die Einrichtung wartet 10 Minuten; danach beginnen Sie erneut mit Aktivieren. Wird der Code abgelehnt, prüfen Sie, ob die Uhr des Telefons automatisch gestellt wird.
  4. Ihre Wiederherstellungscodes erscheinen: zehn Codes wie abcde-fghij. Jeder funktioniert einmal, und sie werden nur jetzt angezeigt. Klicken Sie auf Codes kopieren, bewahren Sie sie sicher und getrennt vom Telefon auf — in einem Passwortmanager oder ausgedruckt — und klicken Sie auf Ich habe sie gespeichert.

Das Einschalten meldet alle anderen Browser und Geräte vom Konto ab; jede App bittet Sie also erneut um die Anmeldung — diesmal mit Code. Eine E-Mail bestätigt die Änderung.

Anmelden mit Code

  • Auf der Website: Nach dem Passwort fragt die Seite Zwei-Faktor-Authentifizierung nach dem Code → Bestätigen. Die Seite wartet 10 Minuten und nimmt fünf falsche Codes an; zehn falsche Codes innerhalb einer Stunde sperren die Code-Eingabe für das Konto eine Stunde lang.
  • In den Apps — Windows 5.1.5, Linux & macOS 3.1.5, Android 2.0.1, iOS/iPadOS 2.0.1 und neuer: Geben Sie E-Mail und Passwort wie gewohnt ein; die App öffnet dann ihr eigenes Fenster Two-factor authentication mit einem einzigen Feld. Geben Sie den 6-stelligen Code — oder einen Wiederherstellungscode — ein und klicken Sie auf Sign in. Ein falscher oder abgelaufener Code wird im selben Fenster gemeldet, und Sie tippen einfach den nächsten ein; nach zu vielen Versuchen bittet das Fenster, einige Minuten zu warten. Cancel führt zum Anmeldeformular zurück und vergisst das eingegebene Passwort.
  • Ältere App-Versionen können sich an einem solchen Konto nicht mit dem Passwort anmelden: Aktualisieren Sie die App oder melden Sie sich mit einem verknüpften Google-, Microsoft-, Apple- oder GitHub-Konto an.
  • Offline: Die Desktop-Apps öffnen ein Konto mit Zwei-Faktor-Schutz offline nicht mehr allein mit dem Passwort. Eine App, die bereits angemeldet ist, arbeitet offline wie bisher mit ihrer gespeicherten Kopie des Katalogs weiter.
  • Datenbankbenutzer (Logins wie name@handle) sind nicht betroffen: Die Zwei-Faktor-Anmeldung gehört zu bursucm.com-Konten.

Google, Microsoft, Apple und GitHub

Die Anmeldung über einen Anbieter fragt nicht nach dem Code: Der Anmeldung des Anbieters — mit dessen eigenem zweiten Faktor, falls Sie ihn dort eingeschaltet haben — wird vertraut. Das Verknüpfen eines neuen Anbieters mit einem Konto mit Zwei-Faktor-Schutz verlangt dagegen einen Code (oder Wiederherstellungscode), damit jemand, der in Ihr Postfach gelangt ist, nicht sein eigenes Anbieterkonto anhängen kann. Die Karte sehen nur Konten, die sich mit einem Passwort anmelden können; ein über einen Anbieter angelegtes Konto legt zuerst auf der Karte Anmeldemethoden derselben Seite ein Passwort fest.

Wiederherstellungscodes, Ausschalten, verlorenes Telefon

  • Wie viele noch übrig sind: Die Karte zeigt „Aktiv — N Wiederherstellungscodes übrig“ und warnt, wenn nur noch drei oder weniger übrig sind. Ein Wiederherstellungscode kommt in dasselbe Feld wie ein Code aus der App — auf der Website und in jeder App — und ist nach der Annahme verbraucht.
  • Neue Wiederherstellungscodes: Passwort und ein Code aus der App (oder ein Wiederherstellungscode) ergeben zehn neue Codes; alle alten werden ungültig.
  • Deaktivieren: Passwort und ein Code (oder ein Wiederherstellungscode). Alle anderen Geräte werden abgemeldet, eine E-Mail bestätigt es.
  • Telefon verloren oder ersetzt: Melden Sie sich mit einem Wiederherstellungscode an, schalten Sie den Schutz aus und wieder ein, um ihn auf das neue Telefon zu übertragen. Das Zurücksetzen des Passworts schaltet die Zwei-Faktor-Anmeldung nicht aus.
  • Telefon und Codes verloren: Die Code-Seite hat einen Link zum Support. Sobald geklärt ist, wer anfragt, kann ein BURSUcloud-Administrator die Zwei-Faktor-Anmeldung des Kontos zurücksetzen; Sie erhalten darüber eine E-Mail, und alle anderen Geräte werden abgemeldet.

Die Linux- & macOS-App

BURSUcm für Linux und macOS ist derselbe Verbindungsmanager, für diese Systeme aus einer Codebasis gebaut. Wer die Windows-App kennt, kennt auch diese: derselbe Katalog, dieselben Speichermodi (lokal, PostgreSQL, BURSUcloud), dieselben SSH-Funktionen, Zugangsdaten, Tresor, Benutzer, Snippets, geteilte Ansicht und Broadcast. Dieses Kapitel behandelt, was daran spezifisch ist.

Was sich von der Windows-App unterscheidet

BereichWie es hier funktioniert
RDPBURSUrdp (Standard) oder IronRDP, im Tab gerendert — dieselbe BURSUrdp-Engine wie unter Windows. System-Zwischenablage, H.264-Grafik, Multi-Monitor-Unterstützung, Live-Neuverhandlung der Auflösung beim Fenster-Resize, schnelles Wiederverbinden. Scharf auf Retina- und HiDPI-Bildschirmen: Die Sitzung fordert die echten Bildschirmpixel samt Skalierung an und passt sich an, wenn Sie das Fenster auf einen anderen Bildschirm ziehen. Der Mauszeiger übernimmt die eigenen Cursorformen des Servers.
Webderselbe Browser-Tab wie unter Windows; Downloads stehen im Bereich Downloads, und ein heruntergeladenes Programm, Skript, Installer oder Datenträgerabbild wird in seinem Ordner gezeigt statt ausgeführt.
Lokale Geheimnissees gibt kein Windows-DPAPI, portable Absicherung ist also die Norm: Nutzen Sie ein Master-Passwort für alles jenseits eines Ein-Maschinen-Katalogs.
Vertraute HostsSettings → Trusted hosts listet gemerkte SSH-Host-Keys, akzeptierte RDP-Zertifikate und vertraute WinRM-Zertifikate, jeweils mit „alle vergessen“ per Klick; gemerkte Mac-Host-Keys werden unter Settings → AppleRD gelöscht („Forget all trusted Macs“).
Updatesunter Linux über das Paket-Repository (einmal einrichten) — oder manuell von der Download-Seite; die App prüft zudem den Release-Feed und weist Sie auf das richtige Paket hin.

Sich zurechtfinden

  • Die Seitenleiste wechselt zwischen Connections und Credentials; Ordner klappen an Ort und Stelle auf, und beim Überfahren jeder Zeile erscheinen die ↑ ↓ Umsortier-Pfeile (siehe Ihre eigene Reihenfolge).
  • Quick connect sitzt oben in der Seitenleiste: Protokoll wählen, user@host:port tippen, Enter drücken — eine einmalige Sitzung, ohne den Katalog anzufassen.
  • Der Home-Tab zeigt dasselbe Dashboard: Statistiken, zuletzt genutzt, Favoriten, Tresor-Zustand, Schnellaktionen. Sitzungs-Tabs, geteilte Ansicht, Broadcast, Vollfenster- und Vollbildmodus verhalten sich wie in den gemeinsamen Kapiteln beschrieben.
  • Helles und dunkles Theme sowie dieselben acht Oberflächensprachen (Englisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch für Brasilien und für Portugal, Russisch, Ukrainisch, Georgisch) — in den Settings; die vier neuen ab 3.2.1. Beim ersten Start öffnet sich die App in der Sprache des Systems, wenn es eine der acht ist.

Anmelden

Die Cloud-Anmeldung bietet das volle Programm: E-Mail/Passwort, Google, Microsoft, Apple, GitHub oder ein Datenbankbenutzer-Login (name@handle). Browserbasierte Anmeldungen öffnen Ihren Standardbrowser und kehren automatisch zur App zurück. Ist für das Konto die Zwei-Faktor-Anmeldung eingeschaltet, fragt direkt nach dem Passwort ein Fenster Two-factor authentication nach dem Code; Anmeldungen über Anbieter fragen nicht danach.

Ein Katalog, drei Desktops

Richten Sie die Windows-App auf dieselbe Cloud-Datenbank, und alles folgt Ihnen zwischen den Maschinen — einschließlich der exakten Reihenfolge, in der Sie Ihre Ordner und Verbindungen angeordnet haben.

Android-App

Installieren Sie sie aus Google Play — oder als direktes APK von der Download-Seite. Es ist ein Client für den Cloud-Katalog: Melden Sie sich mit demselben Konto an — E-Mail/Passwort (plus Zwei-Faktor-Code, falls eingeschaltet), Google, Microsoft, Apple oder GitHub oder mit einem Datenbankbenutzer-Login name@handle — und Sie erhalten dieselben Ordner und Verbindungen in derselben Reihenfolge wie am Desktop. Version 2.0 (Oktober 2026) hat sie nah an den Desktop gebracht:

  • Sitzungen: SSH- und Telnet-Terminals, integriertes RDP und VNC sowie AppleRD zu einem Mac, samt High-Performance-Video und -Ton; eine Web-Verbindung öffnet sich im Systembrowser. Sitzungen — auch Dateiübertragungen und Remote-Desktops — laufen weiter, während die App im Hintergrund ist; standardmäßig bis zu 5 gleichzeitig (1–20 in den Einstellungen).
  • Remote-Desktops: Trackpad-Zeiger oder direkte Berührung, eine Tastenleiste mit Esc, Tab, Win und Strg+Alt+Entf, und beim Drehen passt sich der Desktop ohne Neuverbindung an die Auflösung an. RDP läuft über das am Desktop eingetragene RD Gateway. Nicht auf dem Telefon: gemeinsame Zwischenablage in RDP und VNC sowie RDP-Ton.
  • SSH: Jump-Hosts, lokale (-L) und entfernte (-R) Portweiterleitungen, tmux, Ed25519-Schlüssel und die Verbindungsoption Send LANG=en_US.UTF-8. Eine dynamische Weiterleitung (-D) bleibt an der Verbindung erhalten, startet aber nur am Desktop.
  • Terminal: die Farbschemata und die Schriftgröße des Desktops, Find in der Ausgabe, Sitzungsprotokolle mit Share output, die Snippets der Datenbank — per Antippen gesendet, hier hinzugefügt und bearbeitet —, eine Tastenleiste mit Strg, Alt, Esc, Tab, Pfeilen, Pos1/Ende, Bild↑/Bild↓ und F1–F12 sowie eine Rückfrage, bevor ein mehrzeiliges Einfügen ausgeführt wird.
  • Dateien (SFTP und FTP): mehrere Einträge auswählen und gemeinsam herunterladen, verschieben oder löschen; einen ganzen Ordner herunterladen oder löschen; eine Textdatei auf dem Server ansehen und bearbeiten; nach Name, Größe oder Datum sortieren und versteckte Dateien zeigen; umbenennen, Ordner anlegen und (SFTP) Rechte ändern. Hochladen geht dateiweise.
  • Katalog: Favoriten und Zuletzt verwendet, Tags, Quick Connect und Copy As; Ordner mit neuem Unterordner, Umbenennen, Verschieben, Löschen und den Standard-Zugangsdaten des Ordners; Ihre eigene Reihenfolge, geändert über den Ziehgriff einer Zeile; Wake on LAN aus dem Zeilenmenü; „Last used by …“ auf der Verbindungskarte. Die Suche klappt Ordner mit Treffern auf.
  • Zugangsdaten: Datensätze mit Login/Passwort und SSH-Schlüssel, live TOTP-Codes aus dem Zwei-Faktor-Geheimnis eines Datensatzes, ein Passwortgenerator und ein aus einer Datei importierter privater Schlüssel.
  • Offline: Änderungen ohne Verbindung werden auf dem Telefon gesammelt und gesendet, sobald das Portal wieder erreichbar ist; eine Leiste über dem Katalog zeigt den Zustand, und ein Konfliktfenster lässt Sie eine der beiden Versionen behalten — wie in den Desktop-Apps.
  • Tablets und Design: ein zweispaltiges Layout mit dem Katalog links und einem Willkommensbereich mit Schnellaktionen und Live-Kennzahlen rechts — eine Home-Schaltfläche bringt Sie immer dorthin zurück. Das Design folgt der Hell/Dunkel-Einstellung des Systems oder wird in den Einstellungen fest gewählt.
  • Entsperren und Sperren: per Fingerabdruck (oder Geräte-PIN) — der Tresor-Schlüssel ist durch einen Android-Keystore-Schlüssel geschützt, der ohne erfolgreiche Prüfung nicht nutzbar ist; Lock App on Start fragt ihn beim Start ab. Der Tresor sperrt sich nach 5 Minuten im Hintergrund und nach 10 Minuten Untätigkeit.
  • Privatsphäre: Block screenshots (standardmäßig aus) verbirgt sensible Bildschirme vor Screenshots und Bildschirmspiegelung; Clear clipboard leert ein kopiertes Geheimnis nach der eingestellten Zeit; Certificate Pinning akzeptiert nur das echte bursucm.com-Zertifikat; und eine erneute Anmeldung widerruft die vorherige Sitzung, sodass die Liste „Verbundene Geräte“ im Portal stimmt.
  • Ihr Konto: Settings → Delete account löscht Ihr bursucm.com-Konto mit allen Datenbanken, die ihm gehören, nach einer Bestätigung (Delete account permanently) und entfernt dabei die Sitzungsprotokolle und Absturzberichte dieses Telefons. Report a problem sendet einen Bericht aus der App; nichts verlässt das Gerät ohne Ihr Antippen.
  • Nicht unter Android: WinRM-Verbindungen öffnen (sie lassen sich hier anlegen und bearbeiten, und die Karte kopiert Host, Benutzer und Passwort) und serielle Ports, der AI-Assistent, geteilte Ansicht und Broadcast, Benutzer und Rechte, Get MAC sowie automatisches Neuverbinden — eine abgebrochene Sitzung wird von Hand neu geöffnet. Der Import liest nur die eigene Exportdatei der App, die keine Passwörter enthält.
Verbindungskatalog auf dem Telefon
Katalog auf dem Telefon
SSH-Terminal auf dem Telefon
SSH-Terminal
Eingebaute RDP-Sitzung auf dem Telefon
Eingebautes RDP
Tablet-Layout: Katalog und Willkommensbereich
Tablet-Layout: Katalog links, Willkommensbereich rechts.

iOS- & iPadOS-App

BURSUcm für iPhone und iPad ist eine universelle App, kostenlos im App Store, für iOS und iPadOS 17 oder neuer. Melden Sie sich mit demselben Konto an — E-Mail/Passwort (plus Zwei-Faktor-Code, falls eingeschaltet), Google, Microsoft, Apple oder GitHub oder mit einem Datenbankbenutzer-Login — und derselbe Katalog öffnet sich: dieselben Ordner und Verbindungen in Ihrer Reihenfolge, jedes Passwort nur auf dem Gerät entschlüsselt. Version 2.0 (Oktober 2026) hat sie nah an den Desktop gebracht:

  • Sitzungen: SSH- und Telnet-Terminals, SFTP und FTP, integriertes RDP und VNC sowie AppleRD zu einem Mac — samt High-Performance-Video und -Ton, wobei sich das virtuelle Display des Mac mit dem Gerät dreht; eine Web-Verbindung öffnet sich im Standardbrowser. Eine laufende Sitzung bittet iOS beim App-Wechsel um die halbe Minute, die das System erlaubt, sodass eine Übertragung oder ein laufender Befehl nicht beim kurzen Wegsehen abbricht.
  • Remote-Desktops: Gesten (Tippen = Klick, Tippen mit zwei Fingern = Rechtsklick, zwei Finger = Scrollen, Doppeltippen und Ziehen = Ziehen) und ein schwebendes Bedienfeld mit Esc, Tab, Entf, Pfeilen, Funktionstasten und Strg+Alt+Entf. RDP läuft über das am Desktop eingetragene RD Gateway. Nicht auf dem Gerät: gemeinsame Zwischenablage in RDP und VNC sowie RDP-Ton.
  • SSH: Jump-Hosts, lokale (-L) und entfernte (-R) Portweiterleitungen, tmux und die Verbindungsoption Send LANG=en_US.UTF-8. Eine dynamische Weiterleitung (-D) bleibt an der Verbindung erhalten, startet aber nur am Desktop.
  • Terminal: zwei zusätzliche Tastenreihen über der Bildschirmtastatur — Strg, Esc, Tab, ^C, häufige Sonderzeichen und Einfügen; F1–F12, Pos1/Ende, Bild↑/Bild↓ und die Pfeile —, damit htop, mc und andere TUIs auch auf dem Telefon bedienbar sind, während eine Hardware-Tastatur ihre Modifikatoren direkt durchreicht. Die Farbschemata und die Schriftgröße des Desktops, Find, Sitzungsprotokolle mit Share output, die Snippets der Datenbank (per Antippen gesendet, hier hinzugefügt und bearbeitet) und sicheres Einfügen: Steuerzeichen werden entfernt, und mehrzeiliges Einfügen fragt zuerst nach.
  • Dateien (SFTP und FTP): mehrere Einträge auswählen und gemeinsam herunterladen, verschieben oder löschen; einen ganzen Ordner herunterladen oder löschen; eine Textdatei auf dem Server ansehen und bearbeiten; nach Name, Größe oder Datum sortieren und versteckte Dateien zeigen; hochladen, umbenennen, Ordner anlegen und (SFTP) Rechte ändern. Downloads landen im Ordner BURSUcm der Dateien-App.
  • Katalog: Favoriten und Zuletzt verwendet, Tags, Quick Connect und Copy As; Ordner mit neuem Unterordner, Umbenennen, Verschieben, Löschen und den Standard-Zugangsdaten des Ordners; Ihre eigene Reihenfolge über Move up / Move down im Zeilenmenü; „Last used by …“ auf der Verbindungskarte; und Wake on LAN aus dem Zeilenmenü — direkt an die Adresse des Rechners gesendet, weil iOS einer App Broadcasts nur mit einer besonderen Apple-Berechtigung erlaubt.
  • Bearbeiten unterwegs: Verbindungen und Zugangsdaten werden direkt auf dem Gerät angelegt und bearbeitet, Jump-Hosts und Portweiterleitungen eingeschlossen; ein Zugangsdatensatz zeigt live TOTP-Codes aus seinem Zwei-Faktor-Geheimnis, hat einen Passwortgenerator und übernimmt einen aus einer Datei importierten privaten Schlüssel.
  • Offline: Änderungen, während das Portal nicht erreichbar ist, bleiben auf dem Gerät und werden gesendet, sobald es zurück ist — Verbindungen, Ordner, eigene Reihenfolge und Ordnerzustand. Eine Leiste über dem Katalog zeigt den Zustand, ein Konfliktfenster lässt Sie eine der beiden Versionen behalten, und das Abmelden mit ungesendeten Änderungen warnt zuerst.
  • iPad: ein geteiltes Layout mit dem Katalog neben einer laufenden Sitzung, Zeigerunterstützung (Trackpad oder Maus steuern in RDP und VNC den echten entfernten Cursor), volle Modifikatoren einer Hardware-Tastatur, die Desktop-Tastenkürzel zum Wechseln der Sitzungen (Strg+Tab, ⌘1–9, ⌘W) und Stage Manager für mehrere Sitzungen nebeneinander.
  • Face ID / Touch ID: Der Tresor-Schlüssel liegt hinter dem biometrischen Speicher des Systems; Lock App on Start fragt ihn bei jeder Rückkehr in die App ab. Der Tresor sperrt sich nach 5 Minuten im Hintergrund und nach 10 Minuten Untätigkeit — Tippen auf einer Hardware-Tastatur zählt als Aktivität.
  • Sicherheit: Certificate Pinning für bursucm.com, Prüfung der SSH-Host-Schlüssel und RDP-Zertifikate nach dem Trust-on-First-Use-Modell — wobei der Server beweisen muss, dass er den privaten Schlüssel des Zertifikats besitzt. Vertrauenswürdige Hosts und Zertifikate werden in den Einstellungen je Protokoll vergessen.
  • Ihr Konto: Settings → Delete account löscht Ihr bursucm.com-Konto mit allen Datenbanken, die ihm gehören, nach einer Bestätigung (Delete account permanently), zusammen mit den Sitzungsprotokollen und Absturzberichten dieses Geräts. Report a problem sendet einen Bericht aus der App; nichts verlässt das Gerät ohne Ihr Antippen.
  • Nicht auf iPhone und iPad: WinRM-Verbindungen und serielle Ports öffnen (bearbeiten lassen sie sich hier), der AI-Assistent, geteilte Ansicht und Broadcast, Benutzer und Rechte, Import und Export, Get MAC sowie automatisches Neuverbinden — eine abgebrochene Sitzung wird von Hand neu geöffnet.
Verbindungskatalog auf dem iPhone
Katalog auf dem iPhone
SSH-Terminal mit zusätzlicher Tastenreihe
SSH-Terminal, Tastenreihe
SFTP-Dateibrowser auf dem iPhone
SFTP-Dateien
RDP-Sitzung mit schwebendem Bedienfeld
RDP mit Bedienfeld
iPad: Katalog neben einer laufenden SSH-Sitzung
iPad: Der Katalog bleibt neben einer laufenden SSH-Sitzung.
iPad: RDP-Sitzung mit Touch-Bedienfeld
iPad: RDP-Sitzung mit Touch-Bedienfeld.

Import aus anderen Tools

Der Umzug von einem anderen Verbindungsmanager ist ein einziges Fenster: Settings → Data → Import (auch auf dem Webportal verfügbar). Quelle wählen, Vorschau prüfen, Import klicken.

Unterstützte Quellen

QuelleWas gelesen wird
WinSCPSites mit Ordnern — einschließlich gespeicherter Passwörter, automatisch entschlüsselt
PuTTYgespeicherte Sitzungen (Host, Port, Benutzer, SSH-Details)
mRemoteNGdie Verbindungsdatei mit ihrem Ordnerbaum
Remote Desktop Managerexportierte Verbindungen
Royal TS / RoyalX.json-Exporte
OpenSSH-Config~/.ssh/config-Hosts mit ihren Optionen
.rdp-Dateieneine Datei oder ein ganzer Ordner davon
.vnc-DateienRealVNC-/TigerVNC-Verbindungsdateien — Host, Port und Optionen
KeePasseine .kdbx-Datenbank (KeePass 2.x, KeePassXC) oder eine .kdb (KeePass 1.x), geöffnet mit Master-Passwort und/oder Schlüsseldatei; KeePass-Exporte als XML und CSV — mit Passwörtern, Einmalcodes (TOTP) und Notizen; in den Desktop-Apps und auf dem Portal — gelesen im Browser
1Passwordein .1pux-Export oder eine CSV aus 1Password 8; in den Desktop-Apps und auf dem Portal — gelesen im Browser
Bitwarden / Vaultwardenein JSON-Export — unverschlüsselt oder passwortgeschützt — oder eine CSV; in den Desktop-Apps und auf dem Portal — gelesen im Browser
BURSUcm CSVder eigene CSV-Export der App (Name,Type,Host,Port,Username,Group,Notes) — reimportieren Sie, was Sie exportiert haben, samt Notizen und allen Verbindungstypen; eine nach denselben Spalten gebaute Tabelle funktioniert ebenso
CSV / XMLgenerische tabellarische Importe, z. B. aus einer Tabellenkalkulation
BURSUcm backupdas native .bcmbackup-Format, vollständige Kataloge

Der Vorschau-Schritt

  • Bevor irgendetwas geschrieben wird, zeigt der Import einen Ordnerbaum des Gefundenen — haken Sie genau die Ordner und Verbindungen an, die Sie wollen.
  • Wählen Sie einen Zielordner in Ihrem Katalog; die importierte Struktur landet darin.
  • Importe sind additiv: Nichts Bestehendes wird überschrieben oder gelöscht.

Aus einem Passwortmanager

KeePass, 1Password und Bitwarden / Vaultwarden lesen die Desktop-Apps — Windows 5.3.7 und Linux & macOS 3.3.1 oder neuer; das Webportal und die Smartphone-Apps lesen sie nicht. Wählen Sie die Quelle im Importfenster und dann die Datei; das Format wird am Inhalt erkannt.

  • Datei öffnen: Eine .kdbx- oder .kdb-Datenbank fragt nach ihrem Master-Passwort, ihrer Schlüsseldatei oder beidem — lassen Sie das Passwort leer, wenn die Schlüsseldatei allein sie öffnet; ein passwortgeschützter Bitwarden-Export fragt nach dem Passwort, mit dem er exportiert wurde. Bei einem falschen Passwort bleibt das Fenster für einen neuen Versuch offen. Die Datei wird auf Ihrem Computer gelesen und nirgendwohin gesendet.
  • Was woraus wird: Gruppen, Tresore und Ordner werden zu Ordnern. Jeder Eintrag mit Login, Passwort oder Einmalcode wird zu Zugangsdaten, samt Einmalcode (TOTP); ein Eintrag, dessen Adresse einen Server nennt, wird außerdem zu einer Verbindung. Notizen und Adresse kommen in den Kommentar. SSH-Schlüssel aus 1Password und Bitwarden werden zu Zugangsdaten mit SSH-Schlüssel.
  • Welches Protokoll: Eine Adresse mit Protokoll — ssh://, rdp://, https://… — entscheidet immer. Bei einem bloßen Host wird zuerst der Eintrag selbst gelesen: ein Port in der Adresse (22, 23, 3389, 5900–5909), die Wörter RDP, SSH, VNC oder Telnet in Titel oder Notizen, ein Login wie DOMAIN\user. Nur der Rest folgt Hosts ohne Protokoll behandeln als: SSH-Verbindung, RDP-Verbindung oder Nur Zugangsdaten.
  • Was übersprungen wird: Karten, Identitäten, sichere Notizen, Dokumente, archivierte und gelöschte Einträge und der KeePass-Papierkorb. Sie werden in der Zusammenfassung gezählt, damit nichts stillschweigend verschwindet.
  • In eine Cloud-Datenbank: Ein großer Import läuft ohne Unterbrechung durch, und ein Fortschrittsfenster zählt die Verbindungen und Zugangsdaten, während sie ankommen.
Eine KeePass-Datenbank lässt sich nicht öffnen?

Nennt die App eine Verschlüsselung oder Schlüsselableitung, die sie nicht lesen kann, öffnen Sie die Datenbank in KeePass, stellen Sie sie auf AES oder ChaCha20 um, speichern Sie und importieren Sie erneut.

Export & Backups

Dateneinstellungen
Settings → Data: Import/Export und Datenbank-Snapshots.

Portable Backups (.bcmbackup)

  • Export mit Master-Passwort — die Datei ist verschlüsselt (AES-256-GCM); das ist das Format, um einen Katalog zwischen Maschinen zu bewegen oder als Backup aufzuheben.
  • Export ohne Passwort — nur für schnelle Übergaben; die App warnt deutlich, dass gespeicherte Passwörter im Klartext abgelegt würden.
  • CSV-Export — die Katalogstruktur ohne Passwörter, für Tabellenkalkulationen und Audits. Er lässt sich auch zurückimportieren: Quelle BURSUcm CSV wählen.
  • Derselbe Export/Import steht auf dem Webportal bereit; ein in der App erstelltes Backup öffnet sich also auf dem Portal und umgekehrt.

Datenbank-Snapshots

  • Export Database… — eine einzige verschlüsselte Datei mit dem ganzen Katalog (Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer). Sie wählen ein Snapshot-Master-Passwort — ohne dieses ist die Datei nutzlos.
  • Import Database… ersetzt den aktuellen Datenbankinhalt (die App warnt Sie). Der lokale Modus kann auch eine rohe SQLite-Datei importieren.
  • Für eine Cloud-Datenbank bietet das Portal .sql-Export/-Import (der Tab „Einstellungen“ der Datenbank) — ein vollständiger PostgreSQL-Dump, Datenbankbenutzer inklusive.
Backup-Praxis

Machen Sie monatlich einen Snapshot und bewahren Sie ihn abseits Ihres Arbeitsrechners auf. Stellen Sie sicher, dass Sie sich an das Master-Passwort des Snapshots erinnern: Ohne dieses öffnet sich die Kopie nicht.

Die Einrichtung zurücksetzen

„Clear cache & restart setup“ (Settings → Database) vergisst die konfigurierte Datenbank samt gespeicherter Anmeldung und startet den Ersteinrichtungs-Assistenten neu. Die Daten in der Datenbank selbst werden nicht gelöscht.

Rezepte: sechs typische Aufgaben

Kurze, vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Aufgaben, die in echten Infrastrukturen vorkommen. Jede verwendet nur Funktionen, die weiter oben beschrieben sind — die Links führen zu den Details.

1 · Eine durch Firewall abgeschottete Datenbank so erreichen, als wäre sie lokal

Ein PostgreSQL-Server lauscht auf db.internal:5432, nur von einem per SSH erreichbaren Host aus zugänglich. Auf Ihrem Rechner soll localhost:5432 dorthin führen.

  1. Bearbeiten Sie die SSH-Verbindung zu diesem Host → SSH options → Port forwards → legen Sie eine Local (-L)-Weiterleitung an: lokaler Port 5432, Ziel db.internal, Zielport 5432.
  2. Verbinden. Das Terminal zeigt den Tunnelstatus beim Sitzungsstart an.
  3. Richten Sie pgAdmin, DBeaver oder psql auf localhost:5432. Der Tunnel lebt genau so lange wie der Sitzungs-Tab — schließen Sie den Tab, schließen Sie die Tür. Details: Portweiterleitung.

Mehrere Dienste hinter demselben Host? Legen Sie stattdessen eine Dynamic (-D) Weiterleitung an und richten Sie den Client auf den SOCKS5-Proxy — siehe Portweiterleitung.

2 · Einem Auftragnehmer nur einen Ordner zugänglich machen

Ein externer Ingenieur soll an den Servern in Servers\Staging arbeiten — und sonst nichts sehen, am allerwenigsten Passwörter.

  1. Öffnen Sie User Management → legen Sie einen Benutzer an (im Cloud-Modus einen Datenbankbenutzer — der Auftragnehmer braucht kein Portalkonto, nur den Login name@handle, den Sie ihm aushändigen).
  2. Vergeben Sie die Rolle User, lassen Sie die Regel „All folders“ leer und erteilen Sie auf Servers\Staging das Recht Read — und Edit nur, wenn er Einträge ändern soll.
  3. Lassen Sie Passwords ungehakt: Der Auftragnehmer kann sich mit den gespeicherten Zugangsdaten verbinden, sie aber nicht im Klartext aufdecken.
  4. Ist der Auftrag beendet, löschen Sie den Benutzer; im Cloud-Modus prüfen Sie zusätzlich seine Sitzungen auf dem Portal. Details: Benutzer & Berechtigungen.

3 · In der Mittagspause von PuTTY und WinSCP umziehen

  1. Settings → Data → Import → Quelle WinSCP: Die Sites kommen samt ihrem Ordnerbaum und den gespeicherten Passwörtern an, automatisch entschlüsselt.
  2. Starten Sie den Import ein zweites Mal mit PuTTY als Quelle — gespeicherte Sitzungen, Ports und SSH-Details ziehen mit um; im Vorschauschritt wählen Sie ab, was Sie nicht möchten.
  3. Beide Importe fügen nur hinzu und landen in dem Zielordner, den Sie wählen — es wird also nichts überschrieben. Setzen Sie danach ein Master-Passwort: Importierte Passwörter verdienen echte Verschlüsselung. Details: Import aus anderen Tools.

4 · Ein Katalog auf dem Arbeits-PC, dem Laptop und dem Telefon

  1. Legen Sie auf bursucm.com ein kostenloses Konto und eine Datenbank an (wie das geht).
  2. Auf der Maschine mit Ihrem Katalog: exportieren Sie ihn mit Settings → Data → Export… → BURSUcm Backup (.bcmbackup)…, melden Sie sich mit dem Master-Passwort bei der neuen Cloud-Datenbank an und importieren Sie die Datei über Settings → Data → Import… → BURSUcm backup.
  3. Melden Sie sich vom Laptop und aus der Android- oder iOS-App an derselben Datenbank an. Alles zieht mit: Ordner, manuelle Reihenfolge, Zugangsdaten, Snippets, Tunnel — und jedes Passwort wird nur auf dem Gerät entschlüsselt, niemals auf dem Server.

5 · Einen Befehl auf einem ganzen Rack ausführen

  1. Öffnen Sie Sitzungen zu allen beteiligten Servern (Tabs und geteilte Panels zählen beide).
  2. Schalten Sie Broadcast in der Sitzungs-Symbolleiste ein — das orange Banner bestätigt, wie viele Sitzungen mithören.
  3. Tippen Sie den Befehl einmal — oder schicken Sie ein Snippet; bei Platzhaltern wie systemctl restart {service} fragt die App zuerst nach dem Wert. Prüfen Sie das Banner vor Enter und schalten Sie Broadcast danach wieder aus.

6 · Ein Laptop geht verloren oder wird gestohlen

  1. Öffnen Sie auf dem Portal Profil → Verbundene Geräte und drücken Sie beim verlorenen Gerät auf Widerrufen (oder „Alle abmelden“) — sein API-Token stirbt sofort, und die App darauf ist abgemeldet. Beim Gerät eines Datenbankbenutzers tut der Eigentümer dasselbe im Tab „Benutzer & Zugriff“ der Datenbank → Sitzungen.
  2. Ändern Sie das Passwort Ihres bursucm.com-Kontos.
  3. Ist die Zwei-Faktor-Anmeldung noch nicht eingeschaltet, schalten Sie sie ein — das meldet zugleich alle anderen Geräte ab. Ist sie eingeschaltet und lagen die Wiederherstellungscodes auf dem Laptop, klicken Sie auf Neue Wiederherstellungscodes: Die alten werden ungültig.
  4. Prüfen Sie den Tresor: Gespeicherte Passwörter auf dem Laptop sind mit AES unter Ihrem Master-Passwort verschlüsselt — ohne dieses sind sie unlesbar. Falls auch das Master-Passwort bekannt sein könnte, wechseln Sie vorsichtshalber die Passwörter der Server selbst.

Referenz

Die Editionen auf einen Blick

WindowsLinux & macOSAndroidiOS & iPadOSWebportal
Speichermodilokal · PostgreSQL · Cloudlokal · PostgreSQL · CloudCloudCloudCloud
SSH-Terminal✔✔✔✔—
SFTP / FTP-Dateipanels✔✔✔✔—
RDP✔ BURSUrdp- oder Microsoft-Engine✔ BURSUrdp oder IronRDP✔ integriert (IronRDP)✔ integriert (IronRDP)—
RD Gateway✔ BURSUrdp- oder Microsoft-Engine✔ BURSUrdp✔ wie am Desktop eingetragen✔ wie am Desktop eingetragen—
BURSUlink (ein Computer hinter NAT)✔ seit 5.2.0✔ ab 3.2.1——✔ Agenten, Codes, Zulassungslisten
VNC✔✔✔✔—
Apple Remote Desktop✔✔✔✔nur bearbeiten
Telnet · Serial · Web-Tabs✔✔Telnet · Web im BrowserTelnet · Web im Browser—
WinRM (PowerShell · cmd)✔✔nur bearbeitennur bearbeitennur bearbeiten
Geteilte Ansicht & Broadcast✔✔———
Verbindungen & Zugangsdaten bearbeiten✔✔✔✔✔
Manuelle Reihenfolge✔ anordnen✔ anordnen✔ anordnen✔ anordnen✔ anordnen
Snippets✔ verwenden & verwalten✔ verwenden & verwalten✔ verwenden & verwalten✔ verwenden & verwalten✔ verwalten
Benutzer & Berechtigungen✔✔——✔
Import / Export✔✔eigene Datei, ohne Passwörter—✔
Offline-Arbeit & Änderungswarteschlange✔✔✔✔—
Automatisches Neuverbinden✔✔———
Zwei-Faktor-Anmeldung am Konto✔ Code-Fenster✔ Code-Fenster✔ Code-Fenster✔ Code-Fenster✔ Code · ein-/ausschalten

Sicherheitsmodell in einer Tabelle

SchichtMechanismus
Tresorverschlüsselung (Master-Passwort)AES-256-GCM; der Schlüssel wird auf dem Gerät mit PBKDF2 (600.000 Iterationen) abgeleitet. Identisch unter Windows, Linux, macOS, Android, iOS/iPadOS und in der Cloud.
Lokale Datenbank ohne Master-Passwort (Windows)DPAPI — Verschlüsselung an das Windows-Benutzerkonto gebunden; bewusst nicht portabel.
Cloud-SpeicherZero-Knowledge: Ver- und Entschlüsselung geschehen nur auf Ihren Geräten; bursucm.com speichert und übermittelt Chiffretext. Jede Kundendatenbank ist eine separate PostgreSQL-Datenbank, aus dem Internet nicht erreichbar.
Cloud-SitzungenAPI-Tokens: 30 Tage gleitende Lebensdauer, 90 Tage harte Obergrenze, maximal 10 Geräte pro Konto, einzeln oder gesammelt über das Portal widerrufbar. Eine Anmeldung von einer neuen IP löst eine E-Mail aus.
Anmeldung am bursucm.com-KontoDas Passwort plus, falls eingeschaltet, ein TOTP-Code oder ein einmaliger Wiederherstellungscode — auf der Website und in jeder App. Anmeldungen über Google, Microsoft, Apple und GitHub verlassen sich auf den Anbieter. Siehe Zwei-Faktor-Anmeldung.
SSH-Server-IdentitätHost-Key-Fingerprint-Prüfung mit First-Use-Bestätigung; ein strikter Modus erlaubt nur bereits vertraute Hosts. Über einen Jump-Host wird der Schlüssel des tatsächlichen Ziels geprüft.
BURSUlink (Agenten und Relays)Jeder Agent und jedes Gerät hat ein eigenes Schlüsselpaar, das auf der Maschine erzeugt wird; Portal und Relays kennen nur die öffentlichen Hälften. Einen Pass signiert das Portal für einen Agenten, ein Gerät, eine Verbindung und zwei Minuten — und nur für ein Mitglied, das diese Verbindung öffnen darf. Der Verkehr ist Ende-zu-Ende verschlüsselt; ein Relay leitet Pakete weiter, die es nicht lesen kann. Der SSH-Host-Key oder das RDP-Zertifikat des Ziels wird wie bei einer direkten Verbindung geprüft.
Terminal-PasteMehrzeiliger Inhalt der Zwischenablage zeigt vor dem Einfügen eine Vorschau — auf jedem Paste-Weg.
Android-HärtungBiometrisches Entsperren über den Android Keystore, optionale Screenshot-Sperre für sensible Bildschirme, Certificate Pinning gegen MITM.
iOS-HärtungFace-ID- / Touch-ID-Entsperren hinter dem biometrischen Speicher des Systems, Auto-Sperre im Hintergrund, Certificate Pinning und RDP-Zertifikate nur von Servern, die den Besitz des passenden privaten Schlüssels beweisen.
WinRM-SitzungenNTLM-Authentifizierung mit Nachrichtenversiegelung; über HTTPS wird das Serverzertifikat beim ersten Verbinden wie ein SSH-Host-Schlüssel gepinnt, reines HTTP wird einmal pro Server bestätigt.
Mac-Sitzungen (Apple Remote Desktop)Der Host-Key des Mac wird geprüft, bevor das Passwort angeboten wird — Bestätigung bei der ersten Verbindung wie bei einem SSH-Host-Key, ein strikter Modus nur für bereits vertraute Macs. Die Anmeldung ist Apples SRP-Handshake, das Passwort geht also nie über das Netz; die Sitzung wird mit daraus abgeleiteten Schlüsseln verschlüsselt, High-Performance-Video und -Audio laufen als SRTP.

Wo die App ihre Dateien ablegt

SystemOrdner
Windows%APPDATA%\BursuCM
Linux~/.config/BURSUcm
macOS~/Library/Application Support/BURSUcm

Inhalt: settings.json (App-Einstellungen), die lokale Datenbank bei lokalem Modus und known_hosts.json (vertraute SSH-Host-Keys und Zertifikate) in Ihrem eigenen Ordner unter Users — siehe Ihre Einstellungen auf diesem Computer. Sichern Sie den gesamten Ordner, und Sie haben eine lokale Installation gesichert. Gespeicherte Passwörter in diesen Dateien sind immer verschlüsselt — siehe das Tresor-Kapitel.

Dateiformate

FormatWas es istPasswörter enthalten?
.bcmbackupportables Katalog-Backup; öffnet sich in jeder Desktop-Edition und im Portalverschlüsselt, wenn mit Master-Passwort exportiert; Klartext (mit deutlicher Warnung) sonst
.bursucm-dbwie Ihr eigener PostgreSQL-Server zu erreichen ist: Host, Port, Datenbank, Benutzer und die Verschlüsselungsauswahl, geschrieben von Export config im PostgreSQL-Formular. Kein Katalog-Backup — keine Verbindungen, keine Zugangsdaten, keine Benutzer, keine Snippets, nur die Adresse der Datenbank, in der das alles liegtdas PostgreSQL-Passwort. Verschlüsselt, wenn Sie der Datei ein eigenes Passwort geben; im Klartext, wenn nicht — schützen Sie die Datei, bevor Sie sie weitergeben
Datenbank-Snapshotdie gesamte Datenbank — Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer — in einer verschlüsselten Dateiimmer mit dem von Ihnen gewählten Snapshot-Passwort verschlüsselt
.csvKatalogstruktur für Tabellenkalkulationen und Audits; lässt sich über die Quelle BURSUcm CSV zurückimportierenniemals
.sqlvollständiger PostgreSQL-Dump einer Cloud-Datenbank (Portal → Tab „Einstellungen“)wie gespeichert: Chiffretext unter Ihrem Master-Passwort

Standardports

Vorbelegt, wenn Sie das Protokoll wählen; pro Verbindung frei änderbar. SSH/SFTP 22 · Telnet 23 · RDP 3389 · VNC 5900 · Apple Remote Desktop 5900 (+ UDP 5900/5901 für High Performance) · FTP/FTPS 21 · HTTP 80 · HTTPS 443 · WinRM 5985 (HTTP) / 5986 (HTTPS). Der BURSUlink-Agent braucht nichts Eingehendes: Er verbindet sich nach außen über 443/tcp und 7842/udp.

Glossar

BegriffBedeutung
KatalogAlles, was die Datenbank enthält: Verbindungen, Ordner, Zugangsdaten, Snippets, Benutzer und ihre Rechte.
Zugangsdaten (Credential)Ein gespeicherter Benutzername + Passwort, einmal im Tresor abgelegt und mit beliebig vielen Verbindungen verknüpft.
Tresor (Vault)Der verschlüsselte Speicher aller gespeicherten Geheimnisse. „Gesperrt“ bedeutet, dass der Schlüssel nicht im Arbeitsspeicher liegt; Verbinden funktioniert noch, Anzeigen von Passwörtern nicht.
Master-PasswortDas eine Passwort, das den Verschlüsselungsschlüssel des Tresors ableitet. Wird nirgends gespeichert, nie an den Server gesendet, nie wiederherstellbar.
DPAPIWindows' eingebaute Verschlüsselung, an Ihr Windows-Konto gebunden. Bequem (nichts einzutippen), aber die Daten können dieses Konto nicht verlassen — daher nicht verwendet, sobald ein Master-Passwort existiert.
Zero-KnowledgeDer Entwurf, bei dem der Server Ihre Daten speichert, die Geheimnisse darin jedoch nicht lesen kann: Die Schlüssel existieren nur auf Ihren Geräten.
Jump-Host (Bastion)Ein zwischengeschalteter SSH-Server, der Ihre Sitzung an eine Maschine ohne direkten Netzzugriff weiterleitet; die App kettet automatisch hindurch.
BURSUlink-AgentEin kleiner Dienst auf einem Computer hinter NAT, verknüpft mit einer BURSUcloud-Datenbank; die Apps erreichen diesen Computer — oder im Gateway-Modus sein Netzwerk — über ihn, ohne Portweiterleitung und ohne VPN.
Relay (BURSUlink)Einer der BURSUlink-Server, zu denen sich Agent und App beide nach außen verbinden. Die Sitzung läuft direkt durch das NAT, wenn die Router es zulassen; sonst leitet das Relay verschlüsselte Pakete weiter, die es nicht lesen kann.
Portweiterleitung (Tunnel)Ein Port, der durch eine SSH-Sitzung geführt wird: lokal (-L) holt einen entfernten Dienst nach localhost, remote (-R) stellt Ihren lokalen Dienst auf dem Server bereit, dynamisch (-D) öffnet einen SOCKS5-Proxy.
SOCKS5-Proxy (dynamische Weiterleitung, -D)Ein lokaler Proxy-Port, der durch eine SSH-Sitzung geführt wird: Jedes darauf gerichtete Programm erreicht, was der SSH-Server erreicht, mit Namensauflösung auf dem Server.
tmuxEin Terminal-Multiplexer auf dem Server, der eine Shell-Sitzung nach einem Verbindungsabbruch am Leben hält; mit gesetzter Option hängt sich die App bei jeder Verbindung an eine benannte tmux-Sitzung.
WinRMWindows Remote Management — der Dienst, über den BURSUcm PowerShell (PowerShell Remoting) oder cmd.exe (WinRS) auf einem Windows-Server öffnet, über Port 5985 (HTTP) oder 5986 (HTTPS).
AppleRDDer Verbindungstyp Apple Remote Desktop — der Bildschirm eines Mac in einem Tab. Mit macOS 14 oder neuer nutzt er Apples High-Performance-Modus (GPU-dekodiertes H.264/HEVC-Video und der Ton des Mac über UDP; von Apple für Apple Silicon dokumentiert, auch ein Intel-Mac überträgt ihn, allerdings ohne privaten Bildschirm); ein Mac, der ihn nicht anbietet, verbindet sich als einfaches Bild. Nicht Apples separates Remote-Desktop-Verwaltungsprotokoll.
Host-KeyDie kryptografische Identität eines SSH-Servers. Ändert sich sein Fingerprint plötzlich, wurde der Server entweder neu installiert — oder jemand gibt sich für ihn aus.
SnippetEin gespeicherter Shell-Befehl (optional mit {Platzhaltern}), der aus einem Menü in ein Terminal gesendet wird, gemeinsam vom ganzen Team genutzt.
BroadcastDer Modus, der Ihre Tastatureingaben gleichzeitig an alle offenen Terminalsitzungen spiegelt.
DatenbankbenutzerEin Konto, das innerhalb einer Cloud-Datenbank existiert und sich in den Apps als name@handle anmeldet; benötigt keine Registrierung auf bursucm.com.
MitgliedEin registrierter bursucm.com-Benutzer, dem der Besitzer Zugriff auf eine Datenbank gewährt hat; meldet sich mit seinem eigenen Portal-Konto an.
HandleDie kurze, eindeutige ID einer Cloud-Datenbank — der Teil nach dem @ in Datenbankbenutzer-Logins.
SnapshotEine stets verschlüsselte Ein-Datei-Kopie der gesamten Datenbank, erstellt und wiederhergestellt unter Settings → Data.

FAQ & Fehlerbehebung

Häufig gefragt

Ist es kostenlos?
Ja, die App ist auf jeder Plattform kostenlos. BURSUcloud ist ein optionales Zusatzangebot.

Welche Plattformen werden unterstützt?
Windows, macOS (Intel und Apple Silicon), Linux (Debian/Ubuntu, Arch/CachyOS, Fedora/RHEL) und Android (Google Play oder direktes APK) sind verfügbar. Die iOS- und iPadOS-App steht im App Store und benötigt iOS oder iPadOS 17 oder neuer.

Brauche ich ein Konto?
Nein. Der lokale Modus ist vollständig offline. Ein Konto wird nur für die Cloud-Synchronisation und die Apps für Android und iOS/iPadOS benötigt.

Ich habe das Master-Passwort vergessen. Was nun?
Es kann nicht wiederhergestellt werden — das ist der Sinn von Zero-Knowledge. Ihre Verbindungen und Katalogstruktur sind intakt; gespeicherte Passwörter müssen neu eingegeben werden (Settings → Security → neues Master-Passwort setzen, dann die Passwörter aktualisieren).

Ich habe die Datenbank auf einen anderen PC übertragen und die Passwörter lassen sich nicht öffnen.
Die Datenbank war mit DPAPI geschützt (an ein Windows-Konto gebunden). Aktivieren Sie auf dem ursprünglichen Rechner ein Master-Passwort (Settings → Security), kopieren Sie die Datenbank erneut — jetzt ist sie portabel, auch nach Linux und macOS.

Was ist der Unterschied zwischen einem „Datenbankbenutzer“ und einem „Mitglied“?
Ein Datenbankbenutzer ist ein Konto nur für die BURSUcm-Apps (Login name@handle); kein Portal-Konto nötig. Ein Mitglied ist ein vollständiges bursucm.com-Konto, dem Zugriff auf die Datenbank gewährt wurde. Die Ordner-bezogenen Rechte sind identisch.

Wo liegen meine Cloud-Daten?
In einer eigenen PostgreSQL-Datenbank auf dem bursucm.com-Server, aus dem Internet nicht direkt erreichbar. Passwörter darin sind Chiffretext; nur Sie halten den Schlüssel.

Warum zeigen meine Geräte nicht dieselbe Reihenfolge der Verbindungen?
Die manuelle Reihenfolge synchronisiert sich über die Datenbank. Stellen Sie sicher, dass jedes Gerät eine aktuelle Version ausführt (Windows 2.7.5+, Linux/macOS 1.7.5+, Android 1.8.1+, iOS/iPadOS 1.1.0+) und den Katalog aktualisiert hat; ältere Versionen fallen einfach auf alphabetische Reihenfolge zurück, ohne Ihre Anordnung zu beschädigen.

Fehlerbehebung

SymptomWas zu prüfen ist
SSH: „host key has changed“Wurde der Server neu installiert? Wenn ja — „Update & trust“. Wenn nicht — nicht verbinden: mögliches Spoofing.
SSH-Agent „not running“ / „no keys“Windows: Dienste → OpenSSH Authentication Agent → starten. Linux/macOS: ssh-add -l prüfen. Dann ssh-add pfad-zum-schluessel.
WinRM: Verbindung abgelehnt oder ZeitüberschreitungAuf dem Server: Enable-PSRemoting -Force, eine Firewall-Regel für 5985 (HTTP) oder 5986 (HTTPS) und ein Konto, das lokaler Administrator oder Mitglied der Remote Management Users ist. HTTPS braucht zusätzlich einen Listener mit Zertifikat — siehe PowerShell Remoting aktivieren.
BURSUlink: „agent is offline“ oder „did not answer“Prüfen Sie auf diesem Computer, dass der Dienst läuft (das Statussymbol; unter Linux bursulink-agent status) und das Internet über 443/tcp erreicht; der Tab „BURSUlink“ zeigt den letzten Kontakt. Ein im Portal entfernter Agent muss mit einem neuen Code erneut verknüpft werden.
AppleRD: kein High Performance oder kein Bild von einem MacHigh Performance erfordert macOS 14 oder neuer (Apple dokumentiert es für Apple Silicon; auch ein Intel-Mac überträgt es) und in beide Richtungen offene UDP-Ports 5900–5901; ist es bereits von einer anderen Verbindung belegt, sagt BURSUcm das und verbindet nicht. Bildschirmfreigabe oder Entfernte Verwaltung muss eingeschaltet sein (Systemeinstellungen → Allgemein → Freigaben), und die Anmeldung erfolgt mit Benutzername und Passwort des macOS-Kontos. Eine Warnung „key has changed“ bedeutet, dass der Mac neu installiert wurde — oder dass etwas anderes antwortet: Fahren Sie nur fort, wenn Sie den Grund kennen.
RDP-Sitzung scheitert über BURSUrdp (Windows)Versuchen Sie die „Microsoft RDP (built-in)“-Engine in den RDP-Optionen dieser Verbindung — und geben Sie uns Bescheid.
macOS blockiert die App beim ersten StartAktuelle Builds sind notarisiert und öffnen sich ohne Warnung — laden Sie die neueste Version. Für eine ältere Kopie: System Settings → Privacy & Security → „Open Anyway“ (siehe Installation unter macOS).
Linux: dnf installiert eine alte VersionRepository-Metadaten sind gecacht: sudo dnf --refresh upgrade bursucm.
Passwort „unavailable“ mit DPAPI-HinweisDas Geheimnis wurde auf einem anderen PC/Konto verschlüsselt. Geben Sie das Passwort erneut ein, oder übertragen Sie Datenbanken mit aktiviertem Master-Passwort.
Cloud: „no databases found for this account“Legen Sie eine Datenbank im Portal an (Datenbanken → + Neue Datenbank) oder bitten Sie den Besitzer, Ihnen Zugriff zu gewähren.
Der Katalog öffnet sich langsamAktivieren Sie das Diagnoseprotokoll (Settings → Logs) und senden Sie uns die Datei — Passwörter erscheinen niemals in Protokollen.

Diagnoseprotokoll

Settings → Logs: Nur die Dauer von Vorgängen wird aufgezeichnet — niemals Passwörter. Standardmäßig aus. „Open“ öffnet den Protokollordner.

Ein Problem melden

Help → Report a problem oder das Angebot, das nach einem Fehler von selbst erscheint bzw. beim nächsten Start nach einem Absturz (Windows 3.3.0 und Linux & macOS 2.3.0 und neuer). Der Bericht enthält den Fehler selbst, die Version von App und System und — solange das Häkchen gesetzt ist — die letzten Zeilen der Diagnoseprotokolle. Der Abschnitt „What will be sent“ (unter Linux und macOS die Schaltfläche „Show what will be sent“) ist der Bericht und keine Zusammenfassung davon: Passwörter, Schlüssel und Tokens werden auf Ihrem Rechner entfernt, bevor Sie ihn überhaupt sehen, und Serveradressen, Kontonamen und IP-Adressen werden durch Platzhalter ersetzt, sofern Sie das entsprechende Kästchen nicht anhaken. Bis Sie auf Send drücken, verlässt nichts den Rechner. Sie erhalten eine Vorgangsnummer zurück; Berichte werden nach 90 Tagen gelöscht.

Ein Bildschirmfoto wird nur für einen Fehler angeboten, der bei geöffneter App auftrat: Es entsteht im Moment des Fehlers, ist standardmäßig aus und wird Ihnen vor dem Senden gezeigt. Schlägt das Senden fehl, geht nichts verloren — „Save to file...“ schreibt den ganzen Bericht, bereit zum Versand an support@bursucm.com. Damit die App gar nicht erst fragt, schalten Sie Settings → Other → Offer to report problems aus; von selbst hat sie nie etwas gesendet, es verschwindet also nur die Frage.

Immer noch nicht weiter?

Schreiben Sie uns über bursucm.com/contact — wir antworten normalerweise innerhalb eines Werktages. Die Statusseite zeigt, ob ein Cloud-Problem auf unserer Seite liegt.