BURSUcm

BURSU Connection Manager

Das vollständige Benutzerhandbuch. Windows 2.7.3 · Linux 1.7.3 · Android 1.8.0 · iOS/iPadOS 1.1.20 beta · das BURSUcloud-Webportal. BURSUsofts, August 2026.

Was ist BURSUcm

BURSU Connection Manager (BURSUcm) ist ein schneller Manager für Remote-Verbindungen. Er bündelt alles, womit ein Engineer arbeitet, in einem Fenster: Server, Netzwerkgeräte, Remote-Desktops, Dateipanels, gespeicherte Zugangsdaten und Team-Zugriffsrechte. Er läuft nativ unter Windows, Linux und macOS, hat einen mobilen Begleiter für Android und kann — muss aber nicht — alles über den BURSUcloud-Dienst synchronisieren.

Ihre Server, ein verschlüsselter Katalog — auf jedem Gerät
Windows · Linux · macOS · Android · Webportal
SSHSFTPFTPRDPVNCTelnet
KomponenteWas es ist
Windows-AppDer ursprüngliche Desktop-Client: SSH, RDP, VNC, Telnet, Serial, Web, FTP/FTPS und SFTP in Tabs, ein verschlüsselter Zugangsdaten-Tresor, Benutzer und Berechtigungen.
Linux- & macOS-AppDerselbe Verbindungsmanager für Debian/Ubuntu, Arch, die Fedora/RHEL-Familie und macOS (Intel und Apple Silicon). Ein Katalog, dieselben Speichermodi, Remote-Desktop direkt im Tab gerendert. Siehe eigenes Kapitel.
BURSUcloudOptionale Cloud: Ihr Katalog liegt in einer isolierten PostgreSQL-Datenbank und synchronisiert sich über eine Zero-Knowledge-API zwischen Ihren Geräten — der Server sieht entschlüsselte Passwörter nie.
Webportal bursucm.comCloud-Datenbanken im Browser verwalten: Verbindungen, Zugangsdaten, Snippets, Benutzer, Geräte, Backups.
Android-AppEin mobiler Client für den Cloud-Katalog: SSH-Terminal, biometrisches Entsperren, dieselben Ordner und dieselbe Reihenfolge wie auf Ihrem Desktop.
BURSUcm-Home-Dashboard
Das Home-Dashboard: Statistiken, zuletzt genutzte und favorisierte Verbindungen, Tresor-Status, Schnellaktionen.

Unterstützte Protokolle

ProtokollWie es sich öffnetHighlights
SSHeingebettetes Terminal im TabSchlüssel, SSH-Agent, Jump-Host, Portweiterleitung, SFTP-Panel daneben
RDPeingebetteter Client im Tab (BURSUrdp-Engine; Microsoft unter Windows / IronRDP unter Linux & macOS als Alternative)Farbtiefe, Laufwerks-/Zwischenablage-/Drucker-Umleitung, Multi-Monitor
VNCeingebetteter Remote-Desktop im TabTLS/VeNCrypt-Verschlüsselung, Tight/ZRLE/Hextile, Zwischenablage, Skalierung, Nur-Ansehen
Telneteingebettetes Terminalfür Netzwerkgeräte und Altsysteme
Serial (COM)eingebettetes TerminalBaudrate, Parität, Stoppbits, Flusskontrolle
Web (HTTP/HTTPS)eingebetteter Browser im Tabgespeicherte Anmeldung, Zertifikatfehler für interne Panels ignorieren
FTP / FTPSDateimanager mit zwei Panelsexplizites und implizites TLS, Passivmodus, Übertragungswarteschlange
SFTPPanel neben dem SSH-Terminal oder eigenständigÜbertragungswarteschlange mit Fortschritt, Drag & Drop, Übertragung ganzer Ordner, chmod
Welches Kapitel soll ich lesen?

Das meiste in diesem Handbuch gilt für jede Desktop-Ausgabe — Verbindungen, Zugangsdaten, SSH, der Tresor und die Cloud verhalten sich überall gleich. Wo sich Windows und Linux/macOS unterscheiden (Installation, die RDP-Engine, einige Einstellungen), sagt es der Text, und das Kapitel zu Linux & macOS sammelt alles Spezifische dieser App an einem Ort.

Schnellstart in 10 Minuten

Von einer leeren Maschine zur ersten SSH-Sitzung, zum gespeicherten Passwort und zur Dateiübertragung. Jeder Schritt verlinkt auf das Kapitel, das ihn vertieft — Sie brauchen diese Links aber nicht, um ans Ziel zu kommen.

  1. Installieren Sie die App. Windows: BURSUcm-Setup.exe herunterladen und ausführen. Linux: das Paket für Ihre Distribution installieren. macOS: die App aus dem .dmg nach Applications ziehen.
  2. Wählen Sie, wo die Daten liegen. Beim ersten Start fragt die App; wählen Sie Local database (lokale Datenbank) — die sicherste Vorgabe, komplett offline, und Sie können sie später in die Cloud umziehen, ohne etwas zu verlieren.
  3. Melden Sie sich an und ändern Sie das Passwort. Eine frische lokale Datenbank hat ein Konto, admin / admin; die App fordert Sie sofort auf, das Passwort zu ersetzen.
  4. Speichern Sie Zugangsdaten. Öffnen Sie Credentials (Zugangsdaten) in der Seitenleiste → New credential → eine Bezeichnung (etwa „root — Lab-Server“), Benutzername und Passwort. Ein gespeicherter Zugangsdatensatz kann beliebig viele Server bedienen — genau das ist der Sinn.
  5. Legen Sie eine Verbindung an. Drücken Sie Ctrl+T (oder + Add Connection): ein Name, Typ SSH, die Host-Adresse — Port 22 ist vorausgefüllt. Wählen Sie im Zugangsdaten-Feld den eben gespeicherten Datensatz. Tippen Sie in Group Servers\Lab — beide Ordner entstehen von selbst.
  6. Verbinden. Doppelklicken Sie den neuen Eintrag. Bei der allerersten Verbindung zeigt die App den Schlüssel-Fingerabdruck des Servers — das ist die Host-Key-Prüfung, die genau so arbeiten soll; bestätigen Sie mit Trust & remember. Ein grüner Punkt auf dem Tab bedeutet: Die Sitzung läuft.
  7. Übertragen Sie eine Datei. Drücken Sie in der Sitzungs-Symbolleiste Files (SFTP): links Ihr Computer, rechts der Server. Ziehen Sie eine Datei hinüber — sie läuft mit Fortschrittsbalken durch die Übertragungswarteschlange.
  8. Sichern Sie ab. Sobald sich echte Passwörter ansammeln, setzen Sie unter Settings → Security ein Master-Passwort — von da an sind Ihre Geheimnisse mit einem Schlüssel verschlüsselt, den nur Sie kennen, und die Datenbank wird auf jede andere Maschine portabel. Details unter Master-Passwort & Tresor.
Sie kommen von PuTTY, WinSCP oder mRemoteNG?

Tippen Sie nichts neu ein — Settings → Data → Import liest deren gespeicherte Sitzungen direkt, samt Ordnerstruktur, und WinSCP-Passwörter kommen automatisch mit. Siehe Import aus anderen Tools.

Installation unter Windows

Systemvoraussetzungen

  • Windows 10 oder 11 (x64, x86 oder ARM64), einschließlich Windows Server 2012–2025.
  • ~150 MB Festplattenplatz. Die .NET-Laufzeit liegt dem Installer bei — sonst ist nichts zu installieren.

Installation

  1. Laden Sie BURSUcm-Setup.exe von bursucm.com/download herunter. Die SHA-256-Prüfsumme steht direkt neben dem Button — prüfen Sie sie bei Bedarf mit certutil -hashfile BURSUcm-Setup.exe SHA256.
  2. Führen Sie den Installer aus und folgen Sie dem Assistenten. Er wählt automatisch den passenden Build (x64/x86/ARM64) für Ihre CPU.
  3. Starten Sie BURSUcm und machen Sie mit Datenspeicherung & erster Start weiter.

Updates

Die App prüft beim Start den Release-Feed (abschaltbar in Settings → Appearance) und zeigt einen Dialog, sobald eine neuere Version verfügbar ist — mit Changelog und Download-Link. Eine neue Version über die alte zu installieren erhält alle Ihre Daten.

Installation unter Linux

Native x86_64-Pakete werden für die drei großen Familien gebaut. Holen Sie die Datei von bursucm.com/download (die Seite wählt den Tab Ihrer Distribution automatisch) — oder besser: Fügen Sie einmal das Repository hinzu und lassen Sie Ihren Paketmanager Updates für immer erledigen.

FamiliePaketEinmalige Installation
Debian, Ubuntu, Linux Mint, Pop!_OS.debsudo apt install ./bursucm_1.7.3_amd64.deb
Arch, CachyOS, Manjaro, EndeavourOS.pkg.tar.xzsudo pacman -U bursucm-1.7.3-1-x86_64.pkg.tar.xz
Fedora, RHEL, AlmaLinux, Rocky Linux.rpmsudo dnf install ./bursucm-1.7.3.x86_64.rpm

Die App landet in /opt/bursucm, erscheint im Anwendungsmenü als „BURSU Connection Manager“ und lässt sich aus einer Shell als bursucm starten. Die SHA-256-Prüfsumme jedes Pakets ist auf der Download-Seite veröffentlicht.

Paket-Repositories — automatische Updates

Alle drei Repositories werden von bursucm.com ausgeliefert und mit dem GPG-Schlüssel BURSUsofts Package Signing signiert. Fügen Sie das Repository Ihrer Familie hinzu, und neue Releases kommen mit Ihren regulären Systemupdates.

APT (Debian / Ubuntu / Mint / Pop!_OS)

sudo wget -qO /usr/share/keyrings/bursucm.gpg https://bursucm.com/repo/bursucm.gpg
sudo tee /etc/apt/sources.list.d/bursucm.sources >/dev/null <<'EOF'
Types: deb
URIs: https://bursucm.com/repo/apt
Suites: stable
Components: main
Signed-By: /usr/share/keyrings/bursucm.gpg
EOF
sudo apt update && sudo apt install bursucm

Das moderne deb822-Format .sources wird bewusst verwendet: Ubuntus Fenster „Software & Updates“ zeigt solche Einträge sauber unter Other Software an.

DNF / YUM (Fedora / RHEL / AlmaLinux / Rocky)

sudo rpm --import https://bursucm.com/repo/bursucm.asc
sudo tee /etc/yum.repos.d/bursucm.repo >/dev/null <<'EOF'
[bursucm]
name=BURSUcm
baseurl=https://bursucm.com/repo/rpm
enabled=1
gpgcheck=1
repo_gpgcheck=1
gpgkey=https://bursucm.com/repo/bursucm.asc
metadata_expire=6h
EOF
sudo dnf install bursucm
dnf zeigt direkt nach einem Release eine ältere Version?

dnf cacht Repository-Metadaten. sudo dnf --refresh install bursucm (oder upgrade) erzwingt einen frischen Blick; mit der Zeile metadata_expire=6h oben löst sich das innerhalb weniger Stunden auch von selbst.

Pacman (Arch / CachyOS / Manjaro / EndeavourOS)

curl -fsSL https://bursucm.com/repo/bursucm.asc | sudo pacman-key --add -
sudo pacman-key --lsign-key BA53B57D047CE8F14610C02A037A882DB839E2E0
echo -e '\n[bursucm]\nServer = https://bursucm.com/repo/arch' | sudo tee -a /etc/pacman.conf
sudo pacman -Sy bursucm

Laufzeitabhängigkeiten

Die Pakete deklarieren alles, was sie brauchen (GTK 3, NSS, ALSA); Ihr Paketmanager zieht das automatisch nach. Es gibt kein separates .NET oder Electron zu installieren — die App ist self-contained.

Installation unter macOS

  1. Laden Sie das Disk-Image für Ihren Mac von bursucm.com/download: Intel (BURSUcm-1.7.2-x64.dmg) oder Apple Silicon (BURSUcm-1.7.2-arm64.dmg). Nicht sicher, welcher Chip verbaut ist? Apple-Menü → About This Mac.
  2. Öffnen Sie das .dmg und ziehen Sie BURSU Connection Manager in den Ordner Applications.
  3. Starten Sie die App aus Applications oder über Spotlight.
„Apple could not verify…“ beim ersten Start

Der macOS-Build ist noch nicht bei Apple notarisiert, deshalb blockiert Gatekeeper den allerersten Start einer heruntergeladenen Kopie. So erlauben Sie ihn: Öffnen Sie System Settings → Privacy & Security, scrollen Sie zur Meldung über BURSU Connection Manager und klicken Sie Open Anyway (macOS fragt nach Ihrem Passwort). Das ist genau einmal nötig — danach öffnet sich die App normal. Auf älteren macOS-Versionen erreicht Rechtsklick → Open dasselbe.

Alles in diesem Handbuch gilt auch auf dem Mac; die Besonderheiten der Linux/macOS-Ausgabe sind in ihrem Kapitel gesammelt.

Installation unter Android

  1. Laden Sie BURSUcm.apk von bursucm.com/download auf dem Telefon herunter (Android 8.0 oder neuer).
  2. Öffnen Sie die Datei. Falls das System fragt, erlauben Sie die Installation von Apps aus dieser Quelle — eine einmalige Berechtigung für Ihren Browser oder Dateimanager.
  3. Öffnen Sie BURSUcm und melden Sie sich mit Ihrem bursucm.com-Konto an (E-Mail/Passwort, Google oder Microsoft) — oder mit einem Datenbankbenutzer-Login wie name@handle.

Die Android-App ist ein Begleiter der Cloud: Sie braucht ein BURSUcloud-Konto und zeigt denselben Katalog wie Ihr Desktop. Funktionen und Sicherheitsmodell beschreibt das Android-Kapitel.

Datenspeicherung & erster Start

BURSUcm hält den gesamten Katalog (Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer, Snippets) in einer einzigen Datenbank. Beim ersten Start fragt die App, wo diese Datenbank liegen soll — und Sie können es später unter Settings → Database ändern:

ModusWo die Daten liegenAm besten fürWie Passwörter geschützt sind
Lokales SQLiteeine Datei auf diesem Computereine Maschine, Offline-Arbeitunter Windows: DPAPI (an Ihr Windows-Konto gebunden) oder ein Master-Passwort; unter Linux/macOS: ein Master-Passwort
PostgreSQLIhr eigener Serverein Team in einem Netzwerk mit eigenem DB-ServerMaster-Passwort (portable AES-256-GCM-Verschlüsselung)
BURSUcloudeine isolierte Datenbank auf bursucm.comSync über Geräte hinweg und ein TeamMaster-Passwort; entschlüsselt wird nur auf Ihrem Gerät (Zero-Knowledge)
  • Lokale Datenbank — melden Sie sich als admin / admin an; die App fordert sofort eine Passwortänderung.
  • BURSUcloud — melden Sie sich mit E-Mail und Passwort von bursucm.com an, oder mit Google bzw. Microsoft (ein Browserfenster öffnet sich; die App übernimmt die Anmeldung automatisch), und wählen Sie dann eine Datenbank aus der Liste.
Speichereinstellungen
Settings → Database: Moduswahl, Verbindungstest, Migration.

Wie BURSUcloud innen funktioniert

  • Jede Datenbank bekommt ihre eigene PostgreSQL-Datenbank auf dem Server — Kundendaten werden nie vermischt.
  • Apps erreichen sie nur über die HTTPS-API; das DBMS selbst ist nicht im Internet exponiert.
  • Verbindungspasswörter werden mit Ihrem Master-Passwort verschlüsselt gespeichert. Das Master-Passwort reist nie zum Server: Der Schlüssel wird auf Ihrem Gerät abgeleitet, der Server sieht immer nur Chiffretext. Deshalb lässt sich ein vergessenes Master-Passwort nicht wiederherstellen — verwahren Sie es sicher.
  • Datenbankbenutzer reisen in der Datenbank mit: Ein vollständiges Backup oder ein SQL-Dump trägt die Benutzerkonten zusammen mit den Daten.

Migration zwischen den Modi

  1. Wählen und testen Sie unter Settings → Database die Zieldatenbank (der Button „Test“).
  2. Klicken Sie „Migrate to selected database…“ — Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer und Snippets ziehen komplett um.
  3. Wenn mehrere Computer die Datenbank nutzen werden, aktivieren Sie VOR der Migration ein Master-Passwort — sonst lassen sich DPAPI-verschlüsselte Passwörter auf anderen Maschinen nicht öffnen.
Tipp

Unsicher, womit Sie anfangen sollen? Nehmen Sie eine lokale Datenbank: Später ziehen Sie sie mit einem Klick in die Cloud um, nichts geht verloren.

Verbindungen

Verbindungsbaum
Der Verbindungsbaum: verschachtelte Ordner, Protokoll-Icons, Filter und Suche.

Eine Verbindung anlegen

  1. Klicken Sie „+ Add Connection“ (oder Ctrl+T, oder Rechtsklick auf einen Ordner → „Add connection here…“).
  2. Füllen Sie Name, Typ (Protokoll), Host und Port aus. Der Port ist je Protokoll vorausgefüllt (22, 3389, 23…).
  3. Geben Sie Benutzername und Passwort manuell ein — oder wählen Sie gespeicherte Zugangsdaten aus dem Tresor (siehe Zugangsdaten).
  4. Das Feld „Group“ bestimmt den Ordner; verschachteln Sie mit \, z. B. Servers\Production. Neue Ordner entstehen automatisch.
  5. Optional ergänzen Sie Tags (kommagetrennt) und Notizen.

Ordner, Favoriten, Suche

  • Ordner — unbegrenzte Verschachtelung; der auf-/zugeklappte Zustand wird gemerkt und synchronisiert sich im Cloud-Modus samt Ordnerreihenfolge über die Geräte.
  • Filter über dem Baum: All, Favorites, Recent. Der Stern auf einer Verbindungskarte nimmt sie in die Favoriten auf.
  • Suche (Ctrl+F) findet Namen und Hosts sofort.
  • Quick Connect — eine Zeile user@host:port für eine einmalige Sitzung, ohne sie im Katalog zu speichern.

Das Rechtsklick-Menü — die Abkürzung

Die meiste tägliche Katalogpflege braucht keinen Dialog; sie steckt im Kontextmenü.

  • Auf einem Ordner: „Add connection here…“, „New subfolder…“, „Rename folder…“ und „Default credential for this folder“ (Standard-Zugangsdaten für diesen Ordner) — eine Anmeldung für alles darin (siehe Ordner-Vererbung).
  • Auf einer Verbindung: Connect, Open in split view, Copy Username / Copy Password (das Passwort geht in die Zwischenablage, ohne je am Bildschirm zu erscheinen), Copy As — den Eintrag duplizieren, um in zwei Klicks einen ähnlichen anzulegen, Wake-on-LAN — ein Magic Packet an die MAC-Adresse der Verbindung senden, um eine schlafende Maschine vor dem Verbinden aufzuwecken, Move to folder, Edit, Delete.
  • Extras je Plattform: unter Windows — „Open with PuTTY / WinSCP / Remote Desktop“, wenn diese installiert sind; unter Linux und macOS — „Open in system terminal“ (ein ssh-Befehl in Ihrem eigenen Terminal-Emulator) und ein direktes „Open SFTP“.
  • Auf Zugangsdaten: Edit, Copy As, Move to folder, Delete — gleiche Idee, gleiches Tempo.

Ihre eigene Reihenfolge — Ordner und Einträge von Hand anordnen

Alphabetische Sortierung ist die Vorgabe — aber selten die Art, wie Sie tatsächlich über Ihre Server denken. Beide Bäume — Verbindungen und Zugangsdaten — lassen sich manuell anordnen:

  • Fahren Sie mit der Maus über eine Zeile — einen Ordner, eine Verbindung oder einen Zugangsdatensatz — und rechts erscheinen kleine ▲ ▼ Pfeile. Jeder Klick tauscht die Zeile mit ihrem Nachbarn.
  • Ordner bewegen sich unter Ordnern, Einträge unter Einträgen innerhalb ihres Ordners — die Baumstruktur ändert sich nie, nur die Anzeigereihenfolge.
  • Die Reihenfolge wird in der Datenbank gespeichert, nicht auf dem Gerät: Im Cloud-Modus zeigen die Windows-App, die Linux/macOS-App, das Webportal und die Android-App exakt die Reihenfolge, die Sie festgelegt haben. Auf dem Portal sitzen dieselben Pfeile auf jeder Zeile der Tabs Verbindungen und Zugangsdaten.
  • Alles, was Sie nie umsortiert haben — und alles neu Angelegte — folgt einfach alphabetisch hinter den angeordneten Einträgen, sodass neue Einträge nie verschwinden.

Die Verbindungskarte

Verbindungskarte
Alles über einen Host auf einem Bildschirm: Adresse, Protokoll, verknüpfte Zugangsdaten, Tags, Notizen — und Aktions-Buttons.

Klicken Sie eine Verbindung an, um ihre Karte zu öffnen: Host/Port/Protokoll, die verknüpften Zugangsdaten mit Copy- und Show/Hide-Buttons, Tags, Notizen, Zeitpunkt der letzten Nutzung. Oben — Connect, Favorit, Edit, Delete. Unter Windows gibt es für SSH/RDP zusätzlich „Open with PuTTY“ / „Open with WinSCP“ / „Open with Remote Desktop“ — sofern diese Programme installiert sind.

Tipp

Während Sitzungen offen sind, können Sie frei andere Verbindungen anklicken und ihre Karten lesen — die Sitzungs-Tabs bleiben, wo sie sind. Zurück geht es mit „← Go back to open sessions“.

Terminal & Sitzungen

SSH-Sitzung mit SFTP-Panel
Eine SSH-Sitzung: ein vollwertiges Terminal mit ANSI-Farben und daneben das SFTP-Dateipanel.

Tabs

  • Jede Sitzung ist ein Tab. Ziehen zum Umordnen; Rechtsklick für Duplicate, Pin, Close.
  • Statuspunkt auf jedem Tab: gelb — verbindet, grün — aktiv, rot — abgebrochen, violett — über einen Jump-Host verbunden. Eine tote Sitzung erkennen Sie, ohne den Tab zu öffnen.
  • Bei einem unerwarteten Abbruch (Netz, Timeout) erscheint in der Sitzung ein Overlay mit einem Reconnect-Button — einfach Enter drücken. Ein absichtlicher Ausstieg (exit, Ctrl+D) schließt den Tab wie gewohnt.
  • Duplizieren mit cwd: Das Duplizieren eines SSH-Tabs öffnet die neue Sitzung im selben Verzeichnis, in dem Sie gearbeitet haben — kein cd-Zeremoniell.

Arbeiten im Terminal

  • Volle ANSI-Farben: Midnight Commander, htop und andere TUI-Programme werden korrekt dargestellt.
  • Rechte Maustaste — konfigurierbar: „Auswahl kopieren, Rechtsklick fügt ein“ (Standard), „kopieren, wenn markiert, sonst einfügen“ oder ein Kontextmenü.
  • Sicheres Einfügen: Enthält die Zwischenablage mehrere Zeilen (Befehle würden sofort laufen), erscheint eine Bestätigung mit Vorschau — Schutz vor versteckten Befehlen, die von Webseiten kopiert wurden. Das sichert jeden Einfügeweg ab: Ctrl+V, Shift+Insert, Rechtsklick und das Kontextmenü.
  • Sauberes Einfügen: Zeilenenden werden normalisiert und bracketed paste wird unterstützt, sodass moderne Shells (bash 5.1+, zsh) und REPLs eine mehrzeilige Einfügung als einen editierbaren Block erhalten, statt sie Zeile für Zeile auszuführen — und beim Einfügen in Editoren bleiben keine ^M-Zeichen zurück.
  • Full Window dehnt die Sitzung auf das ganze App-Fenster aus; Full Screen (Ausstieg mit F11) nimmt den gesamten Monitor, mit automatisch ausblendender Symbolleiste und Sitzungs-Tabs obenauf.
  • Eine schlanke Scrollleiste rechts lässt Sie im Puffer zurückblättern, ohne den Text zu verdecken.

Darstellung — Farbschema und Schrift

Passen Sie das Terminal unter Settings → SSH an sich an (gilt für jede Terminal-Sitzung — SSH, Telnet und Serial):

  • Farbschema: Wählen Sie aus eingebauten Themes — Classic, Dracula, Solarized und mehr — abgestimmt auf Lesbarkeit und Optik.
  • Schrift: Wählen Sie Schriftfamilie und -größe; der gesamte Scrollback wird sofort neu gerendert, sodass Sie auf einen Blick vergleichen können.

Eine Sitzung in eine Datei protokollieren

Sie brauchen ein Protokoll dessen, was auf einem Server passiert ist? Aktivieren Sie die Sitzungsprotokollierung pro Verbindung, und BURSUcm schreibt die Ausgabe der Sitzung während der Arbeit in eine Textdatei.

  • Aktivieren Sie sie an der Verbindung (oder als Vorgabe in den Settings); der Protokollordner ist konfigurierbar unter Settings → Data.
  • Jede Sitzung bekommt ihre eigene Datei mit Zeitstempel — so behalten Sie eine saubere Aufzeichnung für Audits, Change-Tickets oder einfach, um zu wissen, was Sie letzte Woche getippt haben.
Hinweis

Sitzungsprotokolle sind Klartext auf Ihrer Festplatte — sie können Befehlsausgaben und alles am Bildschirm Angezeigte enthalten. Legen Sie den Protokollordner an einen Ort, den nur Sie lesen können.

Geteilte Ansicht — zwei Sitzungen nebeneinander

Ein Tab kann zwei Terminal-Sitzungen halten:

  • Ein anderer Server daneben: Rechtsklick auf eine Verbindung im Baum → „Open in split view“ (kommt in den aktiven Tab).
  • Derselbe Server noch einmal: der Button „Duplicate in split“ in der Sitzungs-Symbolleiste.
  • Der Button kippt das Layout: nebeneinander ⟷ übereinander.
  • Beendet sich ein Panel, übernimmt das andere den ganzen Tab. Jump-Hosts und Tunnel funktionieren auch im zweiten Panel.

Broadcast — einmal tippen, überall senden

Der Schalter Broadcast in der Sitzungs-Symbolleiste spiegelt Ihre Tastenanschläge in jede offene Terminal-Sitzung (Tabs und geteilte Panels). Solange er aktiv ist, zeigt ein leuchtend oranges Banner „Broadcasting input to N sessions“ mit einem Stop-Button.

Vorsicht

Broadcast schickt Befehle unterschiedslos an alle Server. Prüfen Sie das Banner und Ihre offenen Sitzungen, bevor Sie nach etwas wie reboot auf Enter drücken.

Befehls-Snippets

Snippets sind eine gemeinsame Bibliothek gespeicherter Befehle, die Sie mit einem Klick in ein Terminal schicken.

  • Senden: der Button Snippets in der Symbolleiste einer SSH-/Telnet-/Serial-Sitzung → einen Befehl aus dem gruppierten Menü wählen. Er wird ins Terminal getippt (ohne Enter — Sie entscheiden, wann er läuft); der Tastaturfokus bleibt im Terminal.
  • Platzhalter: Schreiben Sie {name} in einen Befehl — z. B. systemctl status {service}. Ein Dialog fragt beim Senden nach jedem Wert.
  • Verwalten: Das Snippets-Fenster öffnet sich vom Home-Dashboard („⚡ Command snippets“) oder über Settings → Other → „Manage snippets…“. Felder: Name, Gruppe, Befehl, Beschreibung.
  • Sync: Snippets leben in der Datenbank — im Cloud-Modus teilt sie das ganze Team, und sie lassen sich auch auf dem Webportal bearbeiten (der Tab Snippets).
  • Berechtigungen: Nutzen darf sie jeder; Anlegen und Ändern verlangt die Administratorrolle oder das Recht „Can manage command snippets“. Eine neue Datenbank kommt mit nützlichen Vorgaben (df, systemctl, journalctl, apt, docker, ss…).
  • Mit aktivem Broadcast geht ein Snippet an alle Sitzungen gleichzeitig.

Tastenkürzel

Ein- und ausschaltbar unter Settings → Appearance → „Enable keyboard shortcuts“; dieselbe Seite zeigt diese Übersicht.

KürzelAktion
Ctrl+TNeue Verbindung
Ctrl+WAktuellen Tab schließen
Ctrl+Tab / Ctrl+PgDnNächster Tab
Ctrl+Shift+Tab / Ctrl+PgUpVorheriger Tab
Ctrl+19Zu Tab 1–9 springen
Ctrl+FSuchfeld fokussieren
Ctrl+LZugangsdaten-Tresor sperren
F11Vollbild verlassen
Enter / EscIm Abbruch-Overlay: neu verbinden / schließen

Im Terminal folgen Kopieren und Einfügen den Terminal-Konventionen: Ctrl+Shift+C kopiert die Auswahl, Ctrl+V oder Shift+Insert fügt ein, und das schlichte Ctrl+C bleibt, was es sein soll — die Interrupt-Taste für das entfernte Programm.

SSH-Profifunktionen

Authentifizierung

In der Verbindungskarte → SSH options gibt es drei Anmeldewege:

MethodeEinrichtungWann wählen
Passwortmanuell eingetippt oder aus gespeicherten Zugangsdaten übernommender Standard
Privater Schlüsselauf eine Schlüsseldatei zeigen und bei Bedarf ihre Passphrase angebender Schlüssel liegt als Datei auf der Festplatte
SSH-Agentnichts zu konfigurieren — die Schlüssel kommen vom System-SSH-Agentendie Passphrase einmal im Agenten eingeben statt bei jeder Verbindung

Dieselbe Seite setzt Keep-Alive und Verbindungs-Timeout (leer = die globalen Vorgaben aus Settings → SSH) sowie den Terminaltyp (TERM).

SSH-Einstellungen
Settings → SSH: Vorgaben, das SFTP-Panel, Host-Key-Prüfung.

SSH-Agent

Unter Windows spricht die App mit dem OpenSSH Authentication Agent (und Pageant); unter Linux und macOS mit dem üblichen ssh-agent.

  1. Windows: Aktivieren Sie den Dienst „OpenSSH Authentication Agent“ (Services → Starttyp „Automatic“ → Start). Linux/macOS: Der Agent läuft in Ihrer Sitzung meist schon.
  2. Schlüssel hinzufügen: ssh-add /path/to/key — die Passphrase wird einmal abgefragt.
  3. Wählen Sie in den SSH options der Verbindung die Methode „SSH agent“. Fertig: Die Passphrase wird nie gespeichert und nie wieder abgefragt.

Jump-Host — Verbindung über eine Bastion

Ist ein Server nur über einen Zwischenhost (eine Bastion) erreichbar, baut BURSUcm den Tunnel automatisch, wie ssh -J:

  1. Öffnen Sie die Bastion in Ihrem Katalog → Edit → SSH options → Haken bei „This connection can be used as a jump host“.
  2. In der Zielverbindung → SSH options → „Connect via (jump host)“ → die Bastion wählen. Nur so markierte Verbindungen erscheinen als Kandidaten.
  3. Verbinden Sie wie gewohnt. Terminal und SFTP-Panel funktionieren beide. Ketten werden unterstützt: Die Bastion selbst darf über einen weiteren Jump-Host gehen.
  • Der Tab einer solchen Sitzung bekommt einen violetten Punkt, und die Karte zeigt eine Zeile „Jump host“.
  • Sicherheit: Der Host-Key wird gegen das echte Ziel geprüft, nicht gegen den Tunnel — ein ausgetauschter Zielserver fällt auf.

Portweiterleitung (-L-/-R-Tunnel)

Jede SSH-Verbindung kann eine Liste von Tunneln tragen (SSH options → Port forwards), die sich automatisch mit der Sitzung öffnen:

TypWas er tutBeispiel
Local (-L)ein Port auf Ihrem PC führt über den Server zum Ziellokal 5432db.internal:5432: eine per Firewall abgeschottete Datenbank als localhost:5432 erreichen
Remote (-R)ein Port auf dem Server führt zurück zu einem Ziel von Ihrem PC ausServer-Port 8080 → Ihr lokaler Dev-Server localhost:3000

Der Status jedes Tunnels wird beim Sitzungsstart ins Terminal geschrieben. Tunnel funktionieren auch über einen Jump-Host. Ein Tab, dessen Verbindung Weiterleitungen trägt, zeigt das Suffix „(F)“ im Titel.

Host-Key-Prüfung (MITM-Schutz)

Wie PuTTY prüft BURSUcm die Identität des Servers über den Fingerabdruck seines Schlüssels:

  • Erste Verbindung: ein Dialog „Unknown SSH server“ mit dem Fingerabdruck — prüfen Sie ihn und wählen Sie „Trust & remember“ (oder „Connect once“).
  • Schlüssel geändert: eine deutliche Warnung. Fahren Sie nur fort, wenn der Server wirklich neu installiert oder sein Schlüssel rotiert wurde.
  • Modi unter Settings → SSH: „Ask once, then remember“ (empfohlen), „Strict — only already-trusted hosts“, „Off“ (unsicher). Auch der Button „Forget all trusted host keys“ wohnt dort.

Das SFTP-Dateipanel

  • Der Button „Files (SFTP)“ in einer SSH-Sitzung öffnet einen Zwei-Panel-Manager: links dieser Computer, rechts der Server.
  • Übertragungswarteschlange: Jeder Upload und Download läuft durch eine Warteschlange mit Fortschrittsbalken und Geschwindigkeit je Datei. Lange Kopiervorgänge blockieren das Panel nicht mehr — stöbern Sie weiter, während sie laufen.
  • Drag & Drop: Ziehen Sie Dateien direkt aus Ihrem Dateimanager (Explorer unter Windows) in das entfernte Panel.
  • Ganze Ordner: Beim Hoch- oder Herunterladen eines Verzeichnisses wird der komplette Baum gespiegelt, Unterordner inklusive.
  • Ordner und Dateien anlegen, umbenennen, löschen, chmod (oktale Rechte: 644, 755…), Ersetzen-Bestätigung mit Dateidaten.
  • Automatisch öffnen für neue SSH-Sitzungen und dem Ordner der Shell folgen (das Panel folgt cd; nur bash) schalten Sie unter Settings → SSH.

RDP: Remote-Desktop

Unter Windows: zwei Engines

EngineWas sie istWann wählen
BURSUrdp (primär)unsere eigene, in die App eingebaute RDP-Engineder Standard: flüssige Sitzungen im Tab, H.264-Grafik, Multi-Monitor, alle Umleitungsoptionen
Microsoft RDP (built-in)die native Windows-Komponentedie Alternative, wenn BURSUrdp nicht passt; strikte Zertifikatprüfung

Die Engine wird pro Verbindung gewählt (RDP options) oder global (Settings → RDP). Bei der ersten Verbindung zu einem neuen Server bittet die App Sie, dessen Zertifikat zu prüfen.

Zu RDP-Zertifikaten

BURSUrdp bittet Sie bei der ersten Verbindung, das Zertifikat des Servers zu prüfen, und merkt es sich — ändert es sich später, werden Sie gewarnt. Verbinden Sie sich nur mit Servern, denen Sie vertrauen, oder aktivieren Sie den strikten Modus: RDP options → „Server authentication“ → „Do not connect if it fails“.

Unter Linux und macOS: BURSUrdp und IronRDP

Die Linux/macOS-App rendert RDP direkt im Tab mit der eigenen BURSUrdp-Engine — derselben wie unter Windows, mit H.264-Grafik und Multi-Monitor-Unterstützung — und einer leichtgewichtigen IronRDP-Engine als In-Browser-Fallback. Kein externer Client, keine X11-Tricks, identisches Verhalten auf beiden Systemen. Kopieren und Einfügen arbeiten mit der System-Zwischenablage, die Sitzung verhandelt ihre Auflösung neu, wenn Sie das Fenster vergrößern oder verkleinern, und das Wiederverbinden nach einem Abbruch ist ein einziger Klick. Zertifikate von Servern, die Sie akzeptieren, werden gemerkt; die Liste lässt sich unter Settings → Trusted hosts leeren. Eine Aktion „im System-RDP-Client öffnen“ gibt es weiterhin im Kontextmenü der Verbindung, falls Sie ein externes Fenster bevorzugen.

Optionen pro Verbindung

RDP-Einstellungen
Settings → RDP: Vorgaben für neue Verbindungen.
  • Anzeige: Farbtiefe (15/16/24/32 Bit), Verbindungsqualität (LAN / Breitband / langsam / auto), alle Monitore (Multimon, Windows-Engine).
  • Lokale Ressourcen: Zwischenablage, lokale Laufwerke, Drucker, Mikrofon; wo Remote-Audio abgespielt wird.
  • Sonstiges: Domäne, RD Gateway.

VNC: Remote-Desktop

Neben RDP spricht BURSUcm VNC (RFB) und rendert den entfernten Bildschirm direkt in einem Tab — dasselbe Fenster, dieselben Tabs und dasselbe Vollbildverhalten wie jede andere Sitzung. Es funktioniert mit den gängigen Servern: RealVNC, TigerVNC, TightVNC, UltraVNC, x11vnc und der eingebauten Bildschirmfreigabe von macOS und Linux.

Verschlüsselung & Authentifizierung

  • TLS / VeNCrypt: Bietet der Server es an, wird die Sitzung verschlüsselt (VeNCrypt oder die TLS-Varianten von RealVNC/UltraVNC). Das Zertifikat des Servers wird bei der ersten Verbindung geprüft und gemerkt — ändert es sich später, werden Sie gewarnt (dasselbe Trust-On-First-Use-Modell wie bei SSH-Host-Keys und RDP).
  • Passwort: Das übliche VNC-Passwort (und, wo der Server es nutzt, ein Benutzername) kann in verknüpften Zugangsdaten gespeichert oder beim Verbinden abgefragt werden. Reines VNC ohne TLS überträgt den Framebuffer unverschlüsselt — bevorzugen Sie einen TLS-fähigen Server oder tunneln Sie über SSH-Portweiterleitung.

Kodierungen & Leistung

  • Unterstützt die Encodings Tight, ZRLE und Hextile und handelt das beste mit dem Server aus; nur der geänderte Bildschirmteil wird neu gezeichnet, sodass selbst eine langsame Leitung nutzbar bleibt.
  • Skalierung: Der entfernte Bildschirm kann in voller Größe oder auf den Tab eingepasst angezeigt werden.
  • Nur-Ansehen-Modus trennt Ihre Tastatur und Maus von der Sitzung — zusehen oder präsentieren, ohne die Gegenseite versehentlich anzufassen.
  • Zwischenablage-Freigabe kopiert Text in beide Richtungen zwischen Ihrer Maschine und dem Remote-Desktop.

Bestehende VNC-Verbindungen importieren

Sie haben schon .vnc-Verbindungsdateien (von RealVNC Viewer, TigerVNC und anderen)? Holen Sie sie mit einem Klick über Import herein — Host, Port und Optionen kommen mit; Passwörter werden danach abgefragt oder verknüpft. Siehe Import aus anderen Tools.

Tipp

Der Standard-VNC-Port ist 5900 (Display :0); Display :1 ist 5901 und so weiter. Setzen Sie ihn an der Verbindung wie jeden anderen Port.

Telnet · Serial · Web · FTP

Telnet

Dasselbe eingebettete Terminal wie bei SSH (Farben, Kopieren/Einfügen, Broadcast, Snippets). Beachten Sie: Telnet überträgt alles im Klartext — nur in vertrauenswürdigen Netzen verwenden.

Serial (COM-Port)

  • Setzen Sie den Port (z. B. COM3 unter Windows, /dev/ttyUSB0 unter Linux) und die Baudrate an der Verbindung.
  • Die Serial options decken Datenbits, Parität, Stoppbits und Flusskontrolle ab.
  • Der Klassiker: eine Switch-/Router-Konsole über einen USB-COM-Adapter.

Web (HTTP/HTTPS)

  • Die Seite öffnet sich in einem eingebetteten Browser-Tab — praktisch für Web-Panels (Router, IPMI, NAS). Der Tab hat eigene Back-/Forward-/Reload-Buttons, sodass sich mehrseitige Panels bequem durchlaufen lassen.
  • Sie können Login/Passwort hinterlegen und „Ignore certificate errors“ für interne, selbstsignierte Panels aktivieren; die Ausnahme gilt nur für diesen Host, nie global.

FTP / FTPS

  • Ein Zwei-Panel-Dateimanager mit derselben Übertragungswarteschlange und denselben Ganze-Ordner-Übertragungen wie SFTP.
  • Verschlüsselung: reines FTP (keine), FTPS explizit (AUTH TLS) oder FTPS implizit. Reines FTP sendet das Passwort im Klartext — nutzen Sie FTPS, wann immer der Server es unterstützt.
  • Der Passivmodus (PASV) ist standardmäßig aktiv — funktioniert hinter NAT.

Zugangsdaten

Der Zugangsdaten-Tresor
Die eigene Ansicht Credentials: Gruppen, Suche, Verknüpfungen zu Verbindungen.

Gespeicherte Zugangsdaten leben getrennt von den Verbindungen — ein Datensatz kann mit Dutzenden Servern verknüpft sein, und eine Passwortänderung passiert an einer einzigen Stelle.

So nutzen Sie sie

  1. Öffnen Sie Credentials in der Seitenleiste → „New credential“. Füllen Sie Anzeigename, Benutzername, Passwort und Gruppe aus.
  2. Wählen Sie in einer Verbindung diesen Datensatz im Feld „Saved credential“ — statt zu tippen.
  3. Wird ein Zugangsdatensatz gelöscht, wechseln verknüpfte Verbindungen auf manuelle Eingabe (das Passwort wird beim Verbinden abgefragt).

Eingebauter Passwortgenerator

Neben dem Passwortfeld sitzt ein Generieren-Button: Wählen Sie die Länge und die einzuschließenden Zeichenklassen (Groß-/Kleinbuchstaben, Ziffern, Symbole) und lassen Sie ein starkes Zufallspasswort direkt ins Feld fallen — kein separates Tool, und der neue Wert wird wie jeder andere verschlüsselt gespeichert.

Zwei-Faktor-Codes (TOTP)

Ein Zugangsdatensatz kann auch ein Zwei-Faktor-Geheimnis aufnehmen, sodass der Einmalcode direkt neben dem zugehörigen Login wohnt:

  • Fügen Sie das Base32-Geheimnis oder eine vollständige otpauth://-URI in das TOTP-Feld des Datensatzes ein (derselbe Wert, den eine Authenticator-App auf dem Telefon speichern würde).
  • Der Datensatz zeigt dann einen laufenden sechsstelligen Code mit Countdown; „Copy TOTP code“ legt den aktuellen mit einem einzigen Klick in die Zwischenablage — kein Telefon in der Hand nötig.
  • Das Geheimnis wird vom Master-Passwort-Tresor genau wie ein Passwort geschützt und synchronisiert sich genauso, sodass der Code auf jedem Gerät verfügbar ist, auf dem Sie sich anmelden.

Ordner-Vererbung

Ein Verbindungsordner kann Standard-Zugangsdaten haben: Jede Verbindung darin ohne eigene Zugangsdaten nutzt die des Ordners. Der typische Fall — ein Admin-Login für ein ganzes Rack/Subnetz. Die Verbindungskarte zeigt „Folder credential — …“, wenn die Vererbung greift.

Zugangsdaten-Gruppen lassen sich genau wie Verbindungsordner von Hand umsortieren — fahren Sie für die Pfeile über eine Zeile (siehe Ihre eigene Reihenfolge).

Tipp

Bewahren Sie hier mehr als Server-Logins auf: API-Schlüssel und geteilte Team-Passwörter werden genauso verschlüsselt.

Master-Passwort & Tresor

Gespeicherte Geheimnisse werden immer verschlüsselt. Die einzige Frage ist: mit welchem Schlüssel?

ModusVerschlüsselungVorteileNachteile
Windows DPAPI (lokale DB ohne Master-Passwort)mit dem Schlüssel Ihres Windows-Kontosnichts zu tippenfunktioniert nur auf diesem PC und Windows-Konto; die Datenbank ist nicht portabel
Master-Passwort (der Zugangsdaten-Tresor)AES-256-GCM; der Schlüssel wird aus dem Master-Passwort abgeleitet (PBKDF2, 600.000 Iterationen)portabel: anderer Computer, PostgreSQL, Cloud, Android, Linux und macOSSie müssen es sich merken; Wiederherstellung ist unmöglich
Sicherheitseinstellungen
Settings → Security: Master-Passwort, Merken auf diesem Computer, Passwortrichtlinie.

Im Alltag

  • Beim Start fragt die App nach dem Master-Passwort. Sie dürfen überspringen: Verbinden funktioniert weiterhin, aber gespeicherte Passwörter bleiben gesperrt. Braucht eine Verbindung ein gesperrtes Passwort, fragt die App es einfach an Ort und Stelle ab, statt zu scheitern.
  • „Remember on this computer“ speichert nicht das Passwort selbst, sondern einen lokalen, vom Betriebssystem geschützten Schlüssel — kein Tippen beim Start. „Forget“ macht es rückgängig.
  • Der Zustand ist auf dem Home-Dashboard (die Tresor-Karte) und in den Settings sichtbar. Schnellsperre — Ctrl+L.
  • Master-Passwort ändern: Settings → Security → „Change master password…“ — alle Geheimnisse werden neu verschlüsselt.
  • Der Button Generate im Setzen-/Ändern-Dialog erzeugt ein starkes Zufallspasswort (16 Zeichen, ohne verwechselbare Zeichen) und zeigt es an, damit Sie es notieren können.
  • Für eine BURSUcloud-Datenbank wird das Master-Passwort ebenfalls direkt in der App gesetzt: Jedes gespeicherte Passwort wird auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor es hochgeladen wird — das Master-Passwort selbst verlässt Ihren Computer nie. Solange kein Master-Passwort gesetzt ist, zeigt die Datenbankseite auf dem Portal eine rote Warnung mit derselben Aktion und einem Passwortgenerator.
  • Ein Master-Passwort muss mindestens 12 Zeichen lang sein — lang genug, um Offline-Rateversuchen standzuhalten, denn es ist der eine Schlüssel, der jedes gespeicherte Geheimnis schützt.
Wichtig

Das Master-Passwort wird nirgends gespeichert — weder in der Datenbank noch auf dem BURSUcloud-Server. Verlieren Sie es, wird das Entschlüsseln Ihrer gespeicherten Passwörter unmöglich. Notieren Sie es an einem sicheren Ort.

Passwortrichtlinie

Der Administrator legt Anforderungen an die Passwörter der App-Benutzer fest: Mindestlänge und geforderte Zeichenklassen (Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen) — Settings → Security.

Benutzer & Berechtigungen

Berechtigungen pro Ordner
Rechte pro Ordner: Lesen / Bearbeiten / Passwörter aufdecken für jeden Verbindungsordner und jede Zugangsdaten-Gruppe.

Das Fenster User Management (Home-Dashboard → „Manage users“ oder die Seitenleiste). Das Berechtigungsmodell ist für lokale, PostgreSQL- und Cloud-Datenbanken dasselbe.

Rollen

RolleMöglichkeiten
AdministratorVollzugriff: jeder Ordner, Einstellungen, Benutzer, Import/Export, Master-Passwort. Das Snippets-Recht ist immer aktiv.
Benutzernur, was die Ordner-Freigaben (unten) erlauben, + das separate Recht „Can manage command snippets“.

Rechte pro Ordner

Für jeden Verbindungsordner und jede Zugangsdaten-Gruppe — drei Kontrollkästchen:

  • Lesen — den Ordner sehen und verbinden;
  • Bearbeiten — darin anlegen/ändern/löschen;
  • Passwörter — gespeicherte Passwörter im Klartext aufdecken (ohne dieses Recht funktioniert das Verbinden trotzdem, das Passwort bleibt aber verborgen).

Eine Freigabe auf einem Ordner umfasst seine Unterordner. Die Zeile „All folders“ ist die Standardregel.

Benutzer im Cloud-Modus

Für eine BURSUcloud-Datenbank listet das Benutzer-Fenster zwei Arten von Einträgen:

ArtWer das istAnmeldung
Datenbankbenutzerein Konto nur für die BURSUcm-Apps; kein Portalkonto nötigein Login wie name@database-handle + Passwort
Mitgliedein registrierter bursucm.com-Benutzer mit Zugriff auf diese Datenbankeigene Portal-E-Mail/Passwort (oder Google / Microsoft)
  • Beide Arten tragen dieselben Rechte pro Ordner (Lesen/Bearbeiten/Passwörter) und das Snippets-Recht. Sie lassen sich sowohl in der App als auch auf dem Portal verwalten — es ist ein und dieselbe Datenbank.
  • Datenbankbenutzer werden in der Kundendatenbank selbst gespeichert; ein vollständiges Backup oder SQL-Dump nimmt sie also zusammen mit dem Katalog mit, und eine Änderung des Datenbank-Handles greift sofort.
  • Der Datenbankeigentümer (das Konto, das sie auf dem Portal angelegt hat) ist immer Administrator: Er kann weder herabgestuft noch entfernt werden — die Datenbank bleibt nie ohne Admin. Lokale Datenbanken erzwingen dieselbe Regel für den letzten Administrator.

BURSUcloud

BURSUcloud ist die optionale Cloud, die Ihren Katalog über Geräte und ein Team hinweg synchronisiert. Derselbe Katalog ist aus der Windows-App, der Linux/macOS-App, dem Webportal und Android erreichbar.

Ein Konto anlegen

  1. Öffnen Sie bursucm.com/register. Drei Wege: E-Mail + Passwort (mindestens 8 Zeichen), „Continue with Google“ oder „Continue with Microsoft“ (private wie geschäftliche Konten funktionieren beide).
  2. Bei der E-Mail-Registrierung kommt ein Bestätigungslink per Mail — er ist 24 Stunden gültig. Nichts angekommen? Prüfen Sie den Spam-Ordner oder klicken Sie „Resend link“ auf der Anmeldeseite.
  3. Nach der Bestätigung melden Sie sich an — Sie landen in „My databases“.

Eine Cloud-Datenbank anlegen

  1. Klicken Sie „+ New database“.
  2. Name — wie die Datenbank in Listen erscheint (z. B. „Prod-Infrastruktur“).
  3. Handle — eine eindeutige Kurz-ID aus Buchstaben, Ziffern und Bindestrichen. Sie wird Teil der Logins der Datenbankbenutzer: name@handle. Leer lassen für automatische Vergabe; Sie können sie später ändern, das aktualisiert aber die Benutzer-Logins.
  4. Master-Passwort (optional) — Sie können es gleich setzen, um Verbindungspasswörter zu verschlüsseln. Ohne eines arbeitet die Datenbank unverschlüsselt; setzen Sie es später in den Einstellungen der Datenbank oder aus der App.

Die App mit der Cloud verbinden

  1. In der App: Settings → Database → BURSUcloud (oder BURSUcloud beim ersten Start wählen).
  2. Melden Sie sich mit Ihrer Portal-E-Mail und dem Passwort an — oder mit Google oder Microsoft (ein Browser öffnet sich; die App übernimmt die Anmeldung automatisch).
  3. Wählen Sie eine Datenbank aus der Liste („Refresh databases“ liest sie neu) → „Use selected“.
  4. Hat die Datenbank ein Master-Passwort, fragt die App danach und bietet an, es auf diesem Computer zu merken (gespeichert wird ein lokal geschützter Schlüssel, nicht das Passwort selbst).
Umzug aus einer lokalen Datenbank

Sie haben schon einen lokalen Katalog? Settings → Database: BURSUcloud als Ziel wählen, testen, dann „Migrate to selected database…“ — Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer und Snippets ziehen komplett um. Aktivieren Sie vor der Migration ein Master-Passwort.

Was synchronisiert wird

Verbindungen und Ordner (einschließlich Ordnerreihenfolge, Ihrer manuellen Eintragsreihenfolge und des zugeklappten Zustands), Zugangsdaten, Snippets, Benutzer und Rechte, die SSH-/RDP-Optionen jeder Verbindung (einschließlich Jump-Hosts und Tunnel). Die eigenen Vorlieben der App (Theme, Sprache, Tastenkürzel) bleiben lokal.

Das Sicherheitsmodell

  • Jede Datenbank ist eine separate PostgreSQL-Datenbank; das DBMS ist aus dem Internet nicht erreichbar — nur das Portal selbst, auf dem Server, spricht mit ihm.
  • Clients nutzen die HTTPS-API mit Tokens: Ein Token lebt 30 Tage, gleitend mit der Nutzung (harte Grenze 90 Tage), höchstens 10 aktive Tokens pro Konto, und eine erneute Anmeldung widerruft das vorherige Token.
  • Verbindungspasswörter werden mit dem Master-Passwort auf Ihrem Gerät verschlüsselt; der Server speichert und überträgt nur Chiffretext (Zero-Knowledge). Deshalb kann auch der Support ein vergessenes Master-Passwort nicht wiederherstellen.
  • Eine Anmeldung von einer neuen IP-Adresse löst eine E-Mail-Benachrichtigung aus; eine Passwortänderung ebenso.

Offline arbeiten

Fällt das Netz aus — oder wird die Datenbank selbst unerreichbar — arbeitet die App aus einer verschlüsselten lokalen Kopie Ihres Katalogs weiter. Sie können Verbindungen und Zugangsdaten durchsehen und bearbeiten und die App sogar ganz ohne Verbindung starten. Eine Statusleiste zeigt den Zustand: rot im Offline-Betrieb (mit einem Zähler unsynchronisierter Änderungen und einem „Retry“-Button), gelb beim Synchronisieren, grün „Synchronized“ für einen Moment nach dem Abschluss.

Offline gemachte Änderungen kommen in eine Warteschlange und werden automatisch hochgeladen, sobald die Datenbank wieder erreichbar ist. Wurde derselbe Eintrag sowohl auf Ihrem Gerät als auch auf dem Server geändert, zeigt ein Konfliktfenster beide Versionen nebeneinander und lässt Sie eine davon behalten (Passwörter werden dort nie angezeigt). Die Verfügbarkeit wird durch Anpingen der Datenbank selbst erkannt, ein toter Server fällt also auch bei intaktem Internet auf. Das funktioniert für BURSUcloud wie für eine direkte PostgreSQL-Datenbank — für PostgreSQL wird ein aktueller lokaler Spiegel auf Ihrem Computer gehalten.

Gemeinsam genutzte Computer

Die Offline-Kopie ist an das angemeldete Konto gebunden. Meldet sich auf demselben Computer ein anderes Konto an, werden zuerst die Offline-Kopie des vorherigen Kontos und dessen wartende Änderungen gelöscht — kein Benutzer sieht je den gecachten Katalog eines anderen.

Das Webportal: der komplette Leitfaden

Das Portal auf bursucm.com ist die Browser-Steuerzentrale für Cloud-Datenbanken. Was Sie auf dem Portal ändern, sehen die Apps sofort — und umgekehrt.

Meine Datenbanken

Der Bereich Datenbanken listet Ihre Datenbanken: Name, technischer Name, Ihre Rolle (Eigentümer oder Mitglied der Datenbank eines anderen), Status und Erstellungsdatum. Manage öffnet die Datenbankkonsole mit ihren Tabs.

Der Tab „Verbindungen“

  • Derselbe Ordnerbaum wie in der App: auf-/zuklappen (plus „alle aufklappen / alle zuklappen“), Verbindungszähler je Ordner.
  • Umsortieren: ↑ ↓ Pfeile auf jedem Ordner und auf jeder Verbindung — die Seite sortiert sofort um, ohne Neuladen, und das Ergebnis ist dieselbe Reihenfolge, die Ihre Apps zeigen.
  • Hinzufügen: „+ Add connection“ — ein dreistufiger Assistent: Ordner → Details (Typ, Name, Host, Port, Benutzername) → Passwort. Neue Ordner über „+ New folder“ oder direkt im Assistenten.
  • Bearbeiten / Löschen / Verschieben — die Edit-/Delete-Buttons auf der Verbindungszeile; ein leerer Ordner lässt sich löschen.
  • Passwörter aufdecken: das Feld „Master password“ oben mit „Unlock & reveal“. Passwörter werden nur für die aktuelle Seitenansicht entschlüsselt; der Server sieht sie nie. Beim Bearbeiten einer Verbindung ist das Passwortfeld immer leer — „leer lassen, um das aktuelle zu behalten“.

Der Tab „Zugangsdaten“

Dieselben gespeicherten Zugangsdaten wie in der App, gruppiert, mit demselben ↑ ↓ Umsortieren auf den Zeilen. Hinzufügen und Bearbeiten funktioniert wie bei Verbindungen (Bezeichnung, Benutzername, Passwort, Gruppe); die Ordner-Vererbung wird in der App konfiguriert.

Der Tab „Snippets“

  • Die gemeinsame Bibliothek als Tabelle: Name, Befehl, Gruppe. „+ Add snippet“ / Edit / Delete.
  • {placeholders} verhalten sich exakt wie in der App: Werte werden beim Senden aus einem Terminal abgefragt.
  • Der Tab ist für den Eigentümer, Administratoren und Benutzer mit dem Snippets-Recht sichtbar.

Der Tab „Benutzer & Zugriff“

Zwei Listen:

Portal-MitgliederDatenbankbenutzer
Werregistrierte bursucm.com-Konten mit Zugriff auf die DatenbankKonten nur für die BURSUcm-Apps — kein Portal nötig
Anmeldungeigene E-Mail / Google / Microsoftname@handle + Passwort (≥ 8 Zeichen)
Hinzufügen„+ Add member“: die E-Mail eines registrierten Benutzers„+ Add database user“: Name und Passwort; der vollständige Login wird sofort angezeigt
  • Beide werden mit einem Schritt-Assistenten bearbeitet: Schritt 1 — Rolle (Admin = Vollzugriff) und globale Schalter (Bearbeiten, Passwörter aufdecken, Snippets); Schritt 2 — Verbindungsrechte pro Ordner (ansehen/bearbeiten/aufdecken); Schritt 3 — Zugriff auf Zugangsdaten-Gruppen.
  • Für Datenbankbenutzer zeigt die Spalte Sessions die Zahl aktiver Geräte: Ein Klick öffnet die Liste (Gerät, IP, zuletzt genutzt, Ablauf) mit Buttons je Token und einem „alle widerrufen“.
  • Der Datenbankeigentümer kann weder entfernt noch herabgestuft werden — die Datenbank behält immer einen Administrator.

Der Tab „Einstellungen“

  • Name und Handle. Eine Handle-Änderung aktualisiert sofort den Login jedes Datenbankbenutzers — warnen Sie Ihr Team.
  • Master-Passwort: setzen oder ändern (das aktuelle ist erforderlich). Das Setzen verschlüsselt die Passwörter der Datenbank neu.
  • Export .sql — ein vollständiger Dump als Datei; Import .sql — einen Dump hochladen (das Kontrollkästchen „replace schema before import“ leert die Datenbank zuerst). Dumps enthalten Daten — halten Sie sie privat.
  • Danger zone: endgültiges Löschen der Datenbank mit allen ihren Daten.

Import & Export auf dem Portal

Derselbe Import und Export wie in den Desktop-Apps wohnt auch auf dem Portal — verschieben Sie Verbindungen zwischen App, Portal und anderen Tools mit einer einzigen portablen Backup-Datei (siehe Import aus anderen Tools und Export & Backups).

Profil & Geräte

  • Profil — Vor-/Nachname, Spitzname, Portalsprache, Passwortänderung (bei Anmeldung über Google oder Microsoft verwaltet dieser Anbieter das Passwort).
  • Verbundene Geräte — jede App, die an Ihrem Konto angemeldet ist: Gerätename, IP, zuletzt genutzt, Ablauf. Revoke meldet ein Gerät ab, „Sign out all“ — alle: Jede App fragt dann erneut nach der Anmeldung. Nutzen Sie das, wenn ein Gerät verloren geht.

Downloads & Status

  • /download — Installer und Pakete für jede Plattform, SHA-256-Prüfsummen, Befehle zur Repository-Einrichtung, das vollständige Changelog in 8 Sprachen.
  • /status — Live-Checks von Portal, API, PostgreSQL und Mail + die jüngsten Vorfälle.

Die Linux- & macOS-App

BURSUcm für Linux und macOS ist derselbe Verbindungsmanager, für diese Systeme aus einer Codebasis gebaut. Wer die Windows-App kennt, kennt auch diese: derselbe Katalog, dieselben Speichermodi (lokal, PostgreSQL, BURSUcloud), dieselben SSH-Funktionen, Zugangsdaten, Tresor, Benutzer, Snippets, geteilte Ansicht und Broadcast. Dieses Kapitel behandelt, was daran spezifisch ist.

Was sich von der Windows-App unterscheidet

BereichWie es hier funktioniert
RDPBURSUrdp (Standard) oder IronRDP, im Tab gerendert — dieselbe BURSUrdp-Engine wie unter Windows. System-Zwischenablage, H.264-Grafik, Multi-Monitor-Unterstützung, Live-Neuverhandlung der Auflösung beim Fenster-Resize, schnelles Wiederverbinden.
Lokale Geheimnissees gibt kein Windows-DPAPI, portable Absicherung ist also die Norm: Nutzen Sie ein Master-Passwort für alles jenseits eines Ein-Maschinen-Katalogs.
Externe Toolsdie Buttons „Open with PuTTY / WinSCP / mstsc“ gibt es nur unter Windows; unter Linux/macOS decken das eigene Terminal, das SFTP-Panel und der RDP-Tab der App diese Aufgaben ab.
Vertraute HostsSettings → Trusted hosts listet gemerkte SSH-Host-Keys und akzeptierte RDP-Zertifikate, jeweils mit „alle vergessen“ in einem Klick.
Updatesunter Linux über das Paket-Repository (einmal einrichten) — oder manuell von der Download-Seite; die App prüft zudem den Release-Feed und weist Sie auf das richtige Paket hin.

Sich zurechtfinden

  • Die Seitenleiste wechselt zwischen Connections und Credentials; Ordner klappen an Ort und Stelle auf, und beim Überfahren jeder Zeile erscheinen die ↑ ↓ Umsortier-Pfeile (siehe Ihre eigene Reihenfolge).
  • Quick connect sitzt oben in der Seitenleiste: Protokoll wählen, user@host:port tippen, Enter drücken — eine einmalige Sitzung, ohne den Katalog anzufassen.
  • Der Home-Tab zeigt dasselbe Dashboard: Statistiken, zuletzt genutzt, Favoriten, Tresor-Zustand, Schnellaktionen. Sitzungs-Tabs, geteilte Ansicht, Broadcast, Vollfenster- und Vollbildmodus verhalten sich wie in den gemeinsamen Kapiteln beschrieben.
  • Helles und dunkles Theme sowie dieselben vier Oberflächensprachen (Englisch, Russisch, Ukrainisch, Georgisch) — in den Settings.

Anmelden

Die Cloud-Anmeldung bietet das volle Programm: E-Mail/Passwort, Google, Microsoft oder ein Datenbankbenutzer-Login (name@handle). Browserbasierte Anmeldungen öffnen Ihren Standardbrowser und kehren automatisch zur App zurück.

Ein Katalog, drei Desktops

Richten Sie die Windows-App auf dieselbe Cloud-Datenbank, und alles folgt Ihnen zwischen den Maschinen — einschließlich der exakten Reihenfolge, in der Sie Ihre Ordner und Verbindungen angeordnet haben.

Android-App

Das APK liegt auf der Download-Seite. Es ist ein Client für den Cloud-Katalog: Melden Sie sich mit demselben Konto an — E-Mail/Passwort, Google oder Microsoft — und Sie bekommen dieselben Ordner, dieselben Verbindungen, in derselben Reihenfolge, die Sie auf dem Desktop festgelegt haben.

  • SSH-Terminal mit Unterstützung für Hardware-Tastaturen und Ctrl-Kombinationen; die Katalogsuche klappt die Ordner mit Treffern auf.
  • Eingebautes RDP und VNC: vollwertige Remote-Desktop-Sitzungen auf dem Telefon — ein Trackpad-Zeiger oder direkte Berührung, und beim Drehen folgt der Desktop mit passender Auflösung, ohne neu zu verbinden.
  • SFTP und FTP: Dateipanels zum Durchsehen, Hoch- und Herunterladen direkt aus einer Verbindung.
  • Tablets: ein Nebeneinander-Layout mit dem Katalog links und einem Willkommensbereich mit Schnellaktionen und Live-Katalogzahlen rechts — ein Home-Button bringt Sie jederzeit dorthin zurück.
  • Sitzungslimit: standardmäßig bis zu 5 gleichzeitige Sitzungen (einstellbar 1–20 in den Settings); eine von der Gegenseite beendete Sitzung schließt sich mit einem Hinweis selbst.
  • Theme: folgt standardmäßig der Hell/Dunkel-Einstellung des Systems; ein festes helles oder dunkles Theme gibt es in den Settings.
  • Master-Passwort & Biometrie: Entsperren per Fingerabdruck — der Tresor-Schlüssel wird durch einen Android-Keystore-Schlüssel geschützt, der ohne erfolgreichen Scan physisch nicht nutzbar ist. Die Option „Lock App on Start“ fragt den Fingerabdruck sofort beim Start ab.
  • Auto-Sperre: Der Zugangsdaten-Tresor sperrt sich nach 5 Minuten im Hintergrund.
  • Bildschirmschutz: Screenshots und Bildschirmaufnahmen sind auf sensiblen Bildschirmen blockiert; im Recents-Umschalter wird der Inhalt verborgen.
  • Certificate-Pinning: Die App akzeptiert nur das echte bursucm.com-Zertifikat — eine untergeschobene Verbindung (MITM) wird abgelehnt.
  • Sitzungen: Eine erneute Anmeldung widerruft die vorherige Sitzung auf dem Server, sodass die Liste „Verbundene Geräte“ auf dem Portal immer die Realität abbildet.
Verbindungskatalog auf dem Telefon
Katalog auf dem Telefon
SSH-Terminal auf dem Telefon
SSH-Terminal
Eingebaute RDP-Sitzung auf dem Telefon
Eingebautes RDP
Tablet-Layout: Katalog und Willkommensbereich
Tablet-Layout: Katalog links, Willkommensbereich rechts.

Import aus anderen Tools

Der Umzug von einem anderen Verbindungsmanager ist ein einziges Fenster: Settings → Data → Import (auch auf dem Webportal verfügbar). Quelle wählen, Vorschau prüfen, Import klicken.

Unterstützte Quellen

QuelleWas gelesen wird
WinSCPSites mit Ordnern — einschließlich gespeicherter Passwörter, automatisch entschlüsselt
PuTTYgespeicherte Sitzungen (Host, Port, Benutzer, SSH-Details)
mRemoteNGdie Verbindungsdatei mit ihrem Ordnerbaum
Remote Desktop Managerexportierte Verbindungen
Royal TS / RoyalX.json-Exporte
OpenSSH-Config~/.ssh/config-Hosts mit ihren Optionen
.rdp-Dateieneine Datei oder ein ganzer Ordner davon
.vnc-DateienRealVNC-/TigerVNC-Verbindungsdateien — Host, Port und Optionen
CSV / XMLgenerische tabellarische Importe, z. B. aus einer Tabellenkalkulation
BURSUcm-Backupdas native .bcmbackup-Format, vollständige Kataloge

Der Vorschau-Schritt

  • Bevor irgendetwas geschrieben wird, zeigt der Import einen Ordnerbaum des Gefundenen — haken Sie genau die Ordner und Verbindungen an, die Sie wollen.
  • Wählen Sie einen Zielordner in Ihrem Katalog; die importierte Struktur landet darin.
  • Importe sind additiv: Nichts Bestehendes wird überschrieben oder gelöscht.

Export & Backups

Dateneinstellungen
Settings → Data: Import/Export und Datenbank-Snapshots.

Portable Backups (.bcmbackup)

  • Export mit Master-Passwort — die Datei ist verschlüsselt (AES-256-GCM); das ist das Format, um einen Katalog zwischen Maschinen zu bewegen oder als Backup aufzuheben.
  • Export ohne Passwort — nur für schnelle Übergaben; die App warnt deutlich, dass gespeicherte Passwörter im Klartext abgelegt würden.
  • CSV-Export — die Katalogstruktur ohne Passwörter, für Tabellenkalkulationen und Audits.
  • Derselbe Export/Import steht auf dem Webportal bereit; ein in der App erstelltes Backup öffnet sich also auf dem Portal und umgekehrt.

Datenbank-Snapshots

  • Export database snapshot — eine einzige verschlüsselte Datei mit dem ganzen Katalog (Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer). Sie wählen ein Snapshot-Master-Passwort — ohne es ist die Datei nutzlos.
  • Import snapshot ersetzt den aktuellen Datenbankinhalt (die App warnt Sie). Der lokale Modus kann auch eine rohe SQLite-Datei importieren.
  • Für eine Cloud-Datenbank bietet das Portal .sql-Export/-Import (der Tab „Einstellungen“ der Datenbank) — ein vollständiger PostgreSQL-Dump, Datenbankbenutzer inklusive.
Backup-Praxis

Machen Sie monatlich einen Snapshot und bewahren Sie ihn abseits Ihres Arbeitsrechners auf. Stellen Sie sicher, dass Sie sich an das Master-Passwort des Snapshots erinnern: Ohne es öffnet sich die Kopie nicht.

Die Einrichtung zurücksetzen

„Clear cache & restart setup“ (Settings → Database) vergisst die konfigurierte Datenbank samt gespeicherter Anmeldung und startet den Ersteinrichtungs-Assistenten neu. Die Daten in der Datenbank selbst werden nicht gelöscht.

Rezepte: sechs typische Aufgaben

Kurze, vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Aufgaben, die in echten Infrastrukturen vorkommen. Jede verwendet nur Funktionen, die weiter oben beschrieben sind — die Links führen zu den Details.

1 · Eine durch Firewall abgeschottete Datenbank so erreichen, als wäre sie lokal

Ein PostgreSQL-Server lauscht auf db.internal:5432, nur von einem SSH-er-reichbaren Host aus zugänglich. Auf Ihrem Rechner soll localhost:5432 dorthin führen.

  1. Bearbeiten Sie die SSH-Verbindung zu diesem Host → SSH options → Port forwards → legen Sie eine Local (-L)-Weiterleitung an: lokaler Port 5432, Ziel db.internal, Zielport 5432.
  2. Verbinden. Das Terminal zeigt den Tunnelstatus beim Sitzungsstart an.
  3. Richten Sie pgAdmin, DBeaver oder psql auf localhost:5432. Der Tunnel lebt genau so lange wie der Sitzungs-Tab — schließen Sie den Tab, schließen Sie die Tür. Details: Portweiterleitung.

2 · Einem Auftragnehmer nur einen Ordner zugänglich machen

Ein externer Ingenieur soll an den Servern in Servers\Staging arbeiten — und sonst nichts sehen, am allerwenigsten Passwörter.

  1. Laden Sie die Person ins Portal ein (Benutzername oder E-Mail), falls sie noch kein Mitglied ist → Users & access.
  2. Wählen Sie in den Zugriffsrechten für diese Datenbank den Ordner Servers\Staging und die Rolle Can edit (nicht Can reveal passwords). Speichern.
  3. Die Person meldet sich an und sieht genau diesen Ordner — samt Unterordnern — und sonst nichts aus Ihrem Katalog. Sie kann Verbindungen ändern, aber keine gespeicherten Passwörter sehen. Falls sie ein neues eingeben muss, wird es verschlüsselt, und sie allein kann es wieder lesen. Lesen Sie mehr: Benutzer & Berechtigungen.

3 · Einen Server hinter einem Bastion-Host per SSH erreichen

Ihr Webserver web01 hat keine öffentliche IP; nur der Bastion-Host gateway erreicht ihn. Sie sitzen auf Ihrem Arbeitsrechner.

  1. Bearbeiten Sie die Verbindung zu web01SSH options → Jump host. Setzen Sie den Jump-Host auf gateway und dieselbe Anmeldeart, die Sie für den Gateway verwenden (gespeicherte Zugangsdaten, Agent-Schlüssel oder direkte Eingabe).
  2. Speichern und verbinden. Die App baut zuerst die Sitzung zum Gateway auf, dann über diesen Kanal die Sitzung zu web01.
  3. Host-Key-Prüfung & Portweiterleitung funktionieren über diese Kette hinweg — der geprüfte Schlüssel ist der von web01, nicht der des Gateways. Details: Jump-Host (Bastion).

4 · Einen Server mit einem gespeicherten Befehl neustarten

Sie haben fünf Produktionsserver, und jeder braucht ab und zu sudo systemctl restart appserver && journalctl -u appserver -f.

  1. Öffnen Sie den Tab Snippets (Kurzbefehle) in der Seitenleiste → New snippet: Bezeichnung Restart appserver, Befehl sudo systemctl restart appserver && journalctl -u appserver -f.
  2. Öffnen Sie eine SSH-Sitzung zu einem der Server. Drücken Sie Ctrl+J (oder klicken Sie rechts im Terminal auf den Snippet-Namen) — der Befehl wird eingefügt und sofort ausgeführt.
  3. Wiederholen in jedem Server-Tab. Wenn der Befehl an mehreren Stellen denselben Dienstnamen trägt, verwenden Sie ein Snippet mit {service} — der Platzhalter fragt Sie jedes Mal nach dem Wert. Mehr: Befehls-Snippets.

5 · Einen neuen Teamkollegen mit einem BURSUcm-Datenbank-Login einrichten

Sie möchten, dass sich ein Kollege direkt in der Desktop-App anmeldet, ohne ein bursucm.com-Konto zu registrieren. Ihre Cloud-Datenbank heißt myteam-3a.

  1. Portal → Settings-Tab Ihrer Datenbank → Database users+ Create user. Vergeben Sie einen Benutzernamen, z. B. lena, und ein Passwort. Die Rolle kann User sein — Mitglieder- und Ordnerrechte können später verfeinert werden.
  2. Teilen Sie dem Kollegen die Anmeldedaten mit: lena@myteam-3a und das Passwort. Der Teil nach dem @ ist der Handle Ihrer Datenbank — er ist auf demselben Bildschirm aufgelistet.
  3. Der Kollege öffnet BURSUcm, wählt Cloud, gibt lena@myteam-3a und das Passwort ein. Er sieht denselben Katalog, für den Sie ihm Rechte gegeben haben. Siehe Benutzer & Berechtigungen — insbesondere den Abschnitt über Datenbankbenutzer.

6 · Ein sicheres, portables Backup Ihrer gesamten Cloud-Datenbank erstellen

Sie wollen eine Kopie, die Sie unabhängig von bursucm.com aufbewahren und auf einen anderen Server oder eine lokale Installation übertragen können.

  1. Portal → Settings-Tab Ihrer Datenbank.
  2. Export .sql — ein vollständiger PostgreSQL-Dump (enthält alle Verbindungen, Zugangsdaten, Snippets und Datenbankbenutzer). Passwörter darin sind verschlüsselt (Chiffretext unter Ihrem Master-Passwort). Bewahren Sie die Datei sicher auf. Der zugehörige Import .sql-Knopf liest so einen Dump wieder ein. Lesen Sie: Export & Backups.

Referenz

Die Editionen auf einen Blick

WindowsLinux & macOSAndroidWebportal
Speichermodilokal · PostgreSQL · Cloudlokal · PostgreSQL · CloudCloudCloud
SSH-Terminal
SFTP / FTP-Dateipanels
RDP✔ BURSUrdp- oder Microsoft-Engine✔ BURSUrdp oder IronRDP✔ integriert (IronRDP)
VNC
Telnet · Serial · Web-Tabs
Geteilte Ansicht & Broadcast
Verbindungen & Zugangsdaten bearbeiten
Manuelle Reihenfolge✔ anordnen✔ anordnen✔ anordnen✔ anordnen
Snippets✔ verwenden & verwalten✔ verwenden & verwalten✔ verwalten
Benutzer & Berechtigungen
Import / Export

Sicherheitsmodell in einer Tabelle

SchichtMechanismus
Tresorverschlüsselung (Master-Passwort)AES-256-GCM; der Schlüssel wird auf dem Gerät mit PBKDF2 (600.000 Iterationen) abgeleitet. Identisch unter Windows, Linux, macOS, Android und in der Cloud.
Lokale Datenbank ohne Master-Passwort (Windows)DPAPI — Verschlüsselung an das Windows-Benutzerkonto gebunden; bewusst nicht portabel.
Cloud-SpeicherZero-Knowledge: Ver- und Entschlüsselung geschehen nur auf Ihren Geräten; bursucm.com speichert und übermittelt Chiffretext. Jede Kundendatenbank ist eine separate PostgreSQL-Datenbank, aus dem Internet nicht erreichbar.
Cloud-SitzungenAPI-Tokens: 30 Tage gleitende Lebensdauer, 90 Tage harte Obergrenze, maximal 10 Geräte pro Konto, einzeln oder gesammelt über das Portal widerrufbar. Eine Anmeldung von einer neuen IP löst eine E-Mail aus.
SSH-Server-IdentitätHost-Key-Fingerprint-Prüfung mit First-Use-Bestätigung; ein strikter Modus erlaubt nur bereits vertraute Hosts. Über einen Jump-Host wird der Schlüssel des tatsächlichen Ziels geprüft.
Terminal-PasteMehrzeiliger Inhalt der Zwischenablage zeigt vor dem Einfügen eine Vorschau — auf jedem Paste-Weg.
Android-HärtungBiometrisches Entsperren, gestützt durch den Android Keystore, Screenshot-/Aufnahmeblock auf sensiblen Bildschirmen, Certificate Pinning gegen MITM.

Wo die App ihre Dateien ablegt

SystemOrdner
Windows%APPDATA%\BursuCM
Linux~/.config/BursuCM
macOS~/.config/BursuCM

Inhalt: settings.json (App-Einstellungen), die lokale Datenbank bei lokalem Modus und known_hosts.json (vertraute SSH-Host-Keys). Sichern Sie den gesamten Ordner, und Sie haben eine lokale Installation gesichert. Gespeicherte Passwörter in diesen Dateien sind immer verschlüsselt — siehe das Tresor-Kapitel.

Dateiformate

FormatWas es istPasswörter enthalten?
.bcmbackupportables Katalog-Backup; öffnet sich in jeder Desktop-Edition und im Portalverschlüsselt, wenn mit Master-Passwort exportiert; Klartext (mit deutlicher Warnung) sonst
Datenbank-Snapshotdie gesamte Datenbank — Verbindungen, Zugangsdaten, Benutzer — in einer verschlüsselten Dateiimmer mit dem von Ihnen gewählten Snapshot-Passwort verschlüsselt
.csvKatalogstruktur für Tabellenkalkulationen und Auditsniemals
.sqlvollständiger PostgreSQL-Dump einer Cloud-Datenbank (Portal → Settings-Tab)wie gespeichert: Chiffretext unter Ihrem Master-Passwort

Standardports

Vorbelegt, wenn Sie das Protokoll wählen; pro Verbindung frei änderbar. SSH/SFTP 22 · Telnet 23 · RDP 3389 · VNC 5900 · FTP/FTPS 21 · HTTP 80 · HTTPS 443.

Glossar

BegriffBedeutung
KatalogAlles, was die Datenbank enthält: Verbindungen, Ordner, Zugangsdaten, Snippets, Benutzer und ihre Rechte.
Zugangsdaten (Credential)Ein gespeicherter Benutzername + Passwort, einmal im Tresor abgelegt und mit beliebig vielen Verbindungen verknüpft.
Tresor (Vault)Der verschlüsselte Speicher aller gespeicherten Geheimnisse. „Gesperrt” bedeutet, dass der Schlüssel nicht im Arbeitsspeicher liegt; Verbinden funktioniert noch, Anzeigen von Passwörtern nicht.
Master-PasswortDas eine Passwort, das den Verschlüsselungsschlüssel des Tresors ableitet. Wird nirgends gespeichert, nie an den Server gesendet, nie wiederherstellbar.
DPAPIWindows' eingebaute Verschlüsselung, an Ihr Windows-Konto gebunden. Bequem (nichts einzutippen), aber die Daten können dieses Konto nicht verlassen — daher nicht verwendet, sobald ein Master-Passwort existiert.
Zero-KnowledgeDer Entwurf, bei dem der Server Ihre Daten speichert, die Geheimnisse darin jedoch nicht lesen kann: Die Schlüssel existieren nur auf Ihren Geräten.
Jump-Host (Bastion)Ein zwischengeschalteter SSH-Server, der Ihre Sitzung an eine Maschine ohne direkten Netzzugriff weiterleitet; die App kettet automatisch hindurch.
Portweiterleitung (Tunnel)Ein Port, der durch eine SSH-Sitzung geführt wird: lokal (-L) holt einen entfernten Dienst nach localhost, remote (-R) stellt Ihren lokalen Dienst auf dem Server bereit.
Host-KeyDie kryptografische Identität eines SSH-Servers. Ändert sich sein Fingerprint plötzlich, wurde der Server entweder neu installiert — oder jemand gibt sich für ihn aus.
SnippetEin gespeicherter Shell-Befehl (optional mit {Platzhaltern}), der aus einem Menü in ein Terminal gesendet wird, gemeinsam vom ganzen Team genutzt.
BroadcastDer Modus, der Ihre Tastatureingaben gleichzeitig an alle offenen Terminalsitzungen spiegelt.
DatenbankbenutzerEin Konto, das innerhalb einer Cloud-Datenbank existiert und sich in den Apps als name@handle anmeldet; benötigt keine Registrierung auf bursucm.com.
MitgliedEin registrierter bursucm.com-Benutzer, dem der Besitzer Zugriff auf eine Datenbank gewährt hat; meldet sich mit seinem eigenen Portal-Konto an.
HandleDie kurze, eindeutige ID einer Cloud-Datenbank — der Teil nach dem @ in Datenbankbenutzer-Logins.
SnapshotEine stets verschlüsselte Ein-Datei-Kopie der gesamten Datenbank, erstellt und wiederhergestellt unter Settings → Data.

FAQ & Fehlerbehebung

Häufig gefragt

Ist es kostenlos?
Ja, die App ist auf jeder Plattform kostenlos. BURSUcloud ist ein optionales Zusatzangebot.

Welche Plattformen werden unterstützt?
Windows, macOS (Intel und Apple Silicon), Linux (Debian/Ubuntu, Arch/CachyOS, Fedora/RHEL) und Android sind verfügbar. Die iOS- und iPadOS-Beta 1.1.20 ist über TestFlight für eingeladene Tester verfügbar; Zugang kann über die Kontaktseite angefragt werden.

Brauche ich ein Konto?
Nein. Der lokale Modus ist vollständig offline. Ein Konto wird nur für die Cloud-Synchronisation und die Android-App benötigt.

Ich habe das Master-Passwort vergessen. Was nun?
Es kann nicht wiederhergestellt werden — das ist der Sinn von Zero-Knowledge. Ihre Verbindungen und Katalogstruktur sind intakt; gespeicherte Passwörter müssen neu eingegeben werden (Settings → Security → neues Master-Passwort setzen, dann die Passwörter aktualisieren).

Ich habe die Datenbank auf einen anderen PC übertragen und die Passwörter lassen sich nicht öffnen.
Die Datenbank war mit DPAPI geschützt (an ein Windows-Konto gebunden). Aktivieren Sie auf dem ursprünglichen Rechner ein Master-Passwort (Settings → Security), kopieren Sie die Datenbank erneut — jetzt ist sie portabel, auch nach Linux und macOS.

Was ist der Unterschied zwischen einem „Datenbankbenutzer” und einem „Mitglied”?
Ein Datenbankbenutzer ist ein Konto nur für die BURSUcm-Apps (Login name@handle); kein Portal-Konto nötig. Ein Mitglied ist ein vollständiges bursucm.com-Konto, dem Zugriff auf die Datenbank gewährt wurde. Die Ordner-bezogenen Rechte sind identisch.

Wo liegen meine Cloud-Daten?
In einer eigenen PostgreSQL-Datenbank auf dem bursucm.com-Server, aus dem Internet nicht direkt erreichbar. Passwörter darin sind Chiffretext; nur Sie halten den Schlüssel.

Warum zeigen meine Geräte nicht dieselbe Reihenfolge der Verbindungen?
Die manuelle Reihenfolge synchronisiert sich über die Datenbank. Stellen Sie sicher, dass jedes Gerät eine aktuelle Version ausführt (Windows 2.7.3+, Linux 1.7.3+, Android 1.8.0+) und den Katalog aktualisiert hat; ältere Versionen fallen einfach auf alphabetische Reihenfolge zurück, ohne Ihre Anordnung zu beschädigen.

Fehlerbehebung

SymptomWas zu prüfen ist
SSH: „host key has changed”Wurde der Server neu installiert? Wenn ja — „Update & trust”. Wenn nicht — nicht verbinden: mögliches Spoofing.
SSH-Agent „not running” / „no keys”Windows: Dienste → OpenSSH Authentication Agent → starten. Linux/macOS: ssh-add -l prüfen. Dann ssh-add pfad-zum-schluessel.
RDP-Sitzung scheitert über BURSUrdp (Windows)Versuchen Sie die „Microsoft RDP (built-in)”-Engine in den RDP-Optionen dieser Verbindung — und geben Sie uns Bescheid.
macOS blockiert die App beim ersten StartSystem Settings → Privacy & Security → „Open Anyway” (siehe Installation unter macOS). Einmalig pro heruntergeladener Kopie nötig.
Linux: dnf installiert eine alte VersionRepository-Metadaten sind gecacht: sudo dnf --refresh upgrade bursucm.
Passwort „unavailable” mit DPAPI-HinweisDas Geheimnis wurde auf einem anderen PC/Konto verschlüsselt. Geben Sie das Passwort erneut ein, oder übertragen Sie Datenbanken mit aktiviertem Master-Passwort.
Cloud: „no databases found for this account”Legen Sie eine Datenbank im Portal an (Databases → + New database) oder bitten Sie den Besitzer, Ihnen Zugriff zu gewähren.
Der Katalog öffnet sich langsamAktivieren Sie das Diagnoseprotokoll (Settings → Logs) und senden Sie uns die Datei — Passwörter erscheinen niemals in Protokollen.

Diagnoseprotokoll

Settings → Logs: Nur Zeitpunkte von Vorgängen werden aufgezeichnet — niemals Passwörter. Standardmäßig aus. „Open” öffnet den Protokollordner.

Immer noch nicht weiter?

Schreiben Sie uns über bursucm.com/contact — wir antworten normalerweise innerhalb eines Werktages. Die Statusseite zeigt, ob ein Cloud-Problem auf unserer Seite liegt.